Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. - AMV

2. Kiezversammlung

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2. Kiezversammlung – Druck auf „Deutsche Wohnen“ muss erhöht werden

Abendschau vom rbb zu Besuch bei der 2. Kiezversammlung der Deutsche Wohnen/GSW-Mieter im Falkenhagener Feld am 26.01.2017

Die Mieterinnen und Mieter der Deutsche Wohnen/GSW-Großsiedlung im Falkenhagener Feld wollen sich wehren und den Druck auf die „Deutsche Wohnen“ erhöhen.

Fernsehinterviews für die Berliner Abendschau

Gut 150 Mieterinnen und Mieter der Deutsche Wohnen/GSW-Großsiedlung im Falkenhagener Feld folgten der Einladung des AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. zur 2. Kiezversammlung am 26.01.2017 im Klubhaus Falkenhagener Feld, Westerwaldstraße 13, 13589 Berlin, und schilderten der rbb-Reporterin Andrea Everwien von der Berliner Abendschau sowie den anwesenden Journalisten vom Spandauer Volksblatt sowie vom Spandauer Stadt-Journal freimütig ihren Kummer und ihre Sorgen und Nöte mit der Deutsche Wohnen AG. Sie nahmen kein Blatt vor den Mund und brachten ihren Unmut über ihre Wohnsituation sowie die Verwaltungspraxis der Deutsche Wohnen/GSW zum Ausdruck. Sie berichteten plastisch und lebendig über zahlreiche Missstände.

Anliegen und Kritikpunkte der Mieterinnen und Mieter

Den Mieterinnen und Mietern geht es darum, dass die Deutsche Wohnen in Zukunft Ihrer besonderen gesellschaftlichen Verantwortung nachkommt, ihr Geschäftsgebahren, ihre Verwaltungspraxis sowie die Bewirtschaftung ihrer Objekte im Falkenhagener Feld in ihrem Interesse sozialverträglich und mieterfreundlich ausübt. Sie wollen sich wehren und planen für die Zukunft entsprechende Protestaktionen, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen.

Sie missbilligen das Geschäftsgebahren der Deutschen Wohnen, den Berliner Mietspiegel nicht anzuerkennen und Mieterhöhungsbegehren unter Verletzung des Berliner Mietspiegels auszusprechen sowie anstelle ihrer Instandhaltungs- und Instandsetzungspflicht nachzukommen, Mietmodernisierungen durchführt und danach Mieterhöhungen in Höhe von 11 % der Modernisierungskosten ausspricht.

Sie kritisieren die Verwaltungspraxis der Deutschen Wohnen: Fehlen eines direkten Ansprechpartners, fehlende telefonische Erreichbarkeit des Hausmeisters, Warten in der Warteschleife des internen Callcenters, stetig andere Ansprechpartner im Callcenter, schleppende Mängelbearbeitung und Mängelbeseitigung.

Sie monieren bezüglich des Zustands der Objekte insbesondere: Heizungsausfall und Heizungsstörungen, mangelhafte Aufgangsreinigung, Verschmutzungen in den Hausaufgängen, Treppenhäusern, Etagenfluren, Fahrstühlen, Kellern und Müllflächen, veraltete Stromleitungen und veraltete Rohre.

Der Kommentar des AMV

„Der AMV – Alternativer Mieter- und Verbraucherschutzbund e. V. versteht den Unmut der Mieterinnen und Mieter der Deutsche Wohnen/GSW-Großsiedlung im Falkenhagener Feld über ihre momentane Wohnsituation“, sagte der 1. Vorsitzende des AMV, RA Uwe Piper. „Wir werden die Mieterinnen und Mieter mit Rat und Tat unterstützen und erwarten ebenso eine Unterstützung durch die Politik in Berlin und fordern als erste Unterstützungsmaßnahme eine Anhörung der Deutsche Wohnen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen des Berliner Abgeordnetenhauses“, sagte Piper weiter. „Nicht nur die Mieterinnen und Mieter müssen sich wehren, auch die Politik muss Druck auf die Deutsche Wohnen ausüben, denn Wohnen ist nach Art. 28 Abs. 1 der Verfassung von Berlin ein Grundrecht, das vom Berliner Senat zu schützen und durchzusetzen ist“, so Piper.

Dank an Herrn Budak und sein Team

Der AMV dankt abschließend ausdrücklich dem Leiter des Klubhauses, Herrn Hakan Budak, und seinem Team für die Ermöglichung der Veranstaltung sowie für die tolle und unkomplizierte Organisation und Durchführung.

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