Gutspark Neu Kladow

Monatsarchiv für November 2008

Nov 30 2008

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Salecker

Keine „längere“ Brötchentaste in Spandau

Abgelegt unter Altstadt Spandau

Bis gilt im Rahmen der Parkraumbewirtschaftung in Spandau eine durchaus Autofahrerfreundliche Regelung, nach der ein kurzer Druck auf die „Brötchentaste“ 15 Minuten kostenloses Parken möglich ist. All die, denen nur ein kurzer Gang zum Briefkasten oder ähnliches wichtig war, eine willkommene Option Geld zu sparen.

CDU und FDP in Spandau hatten bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Verlängerung der Zeit von 15 auf 30 Minuten beantragen wollen. Diese sprach sich aber dagegen aus. Nach ihrer Meinung würde sich durch eine Ausweitung der bestehenden Regelung der „Umpark-Verkehr“ erheblich steigern. Mehr Menschen würden noch länger nach freien Parkplätzen suchen.

Wahrscheinlich wird befürchtet, dass in der Folge das Angebot an kostenpflichtigen Parkplätze nicht mehr attraktiv ist.

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Nov 27 2008

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Salecker

Führungen auf der Zitadelle werden ausgeschrieben

Abgelegt unter Haselhorst

Heimatkundler bangen um ihre Führungen

Auf Antrag der FDP in einer Sitzung des Bildungsausschuss und nach Zustimmung durch die CDU werden die Führungen auf der Zitadelle öffentlich ausgeschrieben.

Ebenso sowie soll der Betrieb eines touristischen Museumsshop auf der Zitadelle Spandau ausgeschrieben werden.

Seit Jahrzehnten waren Führungen eine Domäne des gemeinnützigen Vereins „Heimatkundliche Vereinigung e.V.“. Die Erträge aus dieser ehrenamtlichen Tätigkeit flossen in Buchpublikationen zur Spandauer Geschichte oder in Form von Sachspenden an das Archiv des Stadtgeschichtlichen Museums auf der Zitadelle Spandau.

Gerüchteweise soll diese Ausschreibung persönliche Gründe haben.

Neuer Vorsitzender der Heimatkundler möchte der ehemalige Spandauer FDP-Vorsitzende Karl-Heinz Bannasch werden. Dieser schied vor Jahren in Unfrieden aus der Spandauer Stadtgarde. Zwischen Heimatkundlern und Stadtgarde herrscht ein schon traditionell gespanntes Verhältnis.

Die „Heimatkundliche Vereinigung e.V.“ sieht durch die Ausschreibung ihre Existenz gefährdet.

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Nov 27 2008

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Spandau-Information in neuen Händen

Abgelegt unter Altstadt Spandau

Partner für Spandau ist der neue Betreiber der Spandau-Information

Seit vielen Jahren hat die Heimatkundliche Vereinigung e.V. die Information im Gotischen Haus in der Spandauer Altstadt betrieben. Zum Jahreswechsel ändert sich dies.

Vom 1.1.2009 an wird dies die Partner für Spandau GmbH sein. Am 5. Dezember wird die Vereinbarung zwischen dem Bezirk und Partner für Spandau im Rathaus unterschrieben werden.

In wieweit sich Änderungen für die Nutzer der Spandau-Information ergeben ist zur Zeit nicht bekannt.

Zur Unterzeichnung der Vereinbarung mit Partner für Spandau lädt Herr Bezirksstadtrat Gerhard Hanke herzlich ein.

Rathaus Spandau
Amtszimmer des Bezirksstadtrates Gerhard Hanke
Raum 1028
Carl-Schurz-Str. 8
13597 Berlin

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Nov 20 2008

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Weihnachtsmarkt in Hennigsdorf

Abgelegt unter Umland, Weihnachten

„Weihnachtliches Hennigsdorf“ und 10 Jahre S-Bahn Lückenschluss

Zehn Jahre ist Hennigsdorf per S-Bahn mit Berlin verbunden. Die von Tegel nach Hennigsdorf führende Linie 25 wurde wurde am 15.12.1998 feierlich eröffnet. Etwa 80 Millionen Euro hat die 8,3 Kilometer lange Verbindung gekostet.

Am 13. und 14. Dezember 2008 wird dieses Ereignis auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz in Spandaus Nachbarstadt Hennigsdorf gefeiert.

Öffnungszeiten:

  • Samstag, den 13. Dezember, von 11 bis 20 Uhr
  • Sonntag, den 14. Dezember, von 11 bis 18 Uhr

Den Besucher erwarten buntes Markttreiben mit Bühnenprogramm, Stadtrundfahrten mit historischen Bussen. Für Eisenbahnfreunde gibt es Pendelfahrten mit einem Dampfzug zwischen Hennigsdorf und Birkenwerder. Wer mag kann auch das Hennigsdorfer Werks von Bombardier Transportation besuchen.

Spandauer kommen auch ohne Auto problemlos bis direkt ans Geschehen.

  • Regionalexpress RE 6 (Prignitz-Express) Berlin-Spandau – Hennigsdorf – Wittenberge
  • Bus 136 Spandau – Hennigsdorf

Sonderstadtrundfahrt:

13.12.2008
11:00 Uhr bis 12:30 Uhr
Kosten: € 6.00
Veranstaltungsort:

Stadtinformation
Rathausplatz 1
16761 Hennigsdorf

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Nov 20 2008

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Baumfällungen in der Zeppelinstraße

Abgelegt unter Sonstiges

Fällungen unvermeidbar – Ersatz durch Neupflanzungen

Keiner hört es gerne. Anscheinend müssen viele Ahorn-Bäume auf dem Mittelstreifen der Zeppelinstraße der Kettensäge weichen.

Ihr Zustand ist nach Angaben des Grünflächenamtes „besorgniserregend“.  100 Baumstandorte werden gezählt. Von denen sind aber nur noch 55 mit Bäumen bepflanzt. Viele sind also schon verschwunden.

Die Zeppelinstraße ist eine nicht unwichtige Nord-Süd-Verbindung in Spandau. Sie reicht von Friedhof In den Kisseln quert Falkenseer Chaussee und mündet in die Seegefelder Straße.

Gerade weil eine erhebliche Zahl von Fahrzeugen sich hier entlangbewegt, wird mit Genehmigung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Winter Streusalz eingesetzt. Die dort existierenden Ahorn-Bäume vertrocknen quasi infolge der Aufnahme des Salzes über die Wurzeln, weil deren Nährstoffhaushalt völlig durcheinander gebracht wird. Auch zukünftig wird nicht auf den Einsatz von Streusalz verzichtet werden.

Im Ausgleich für die Fällungen sollen salztolerantere Baumarten, wie z.B. die Robine gepflanzt werden.

Wikipedia

Die Gewöhnliche Robinie (Robinia pseudoacacia), auch verkürzt Robinie, Falsche Akazie, Scheinakazie oder Silberregen genannt, ist ein sommergrüner Laubbaum. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde er überall in Europa in Parks und Gärten gepflanzt und kommt mittlerweile auch wild vor.

Um einen sofortigen Kahlschlag zu vermeiden, erfolgen Neuanpflanzungen in zwei Phasen. 33 Baumfällungen und über 60 Neupflanzungen erfolgen im ersten Schritt, der zwischen Pionierstraße und Merziger Straße durchgeführt wird. Gleichzeitig soll es einen großzügigen Bodentausch geben, um die noch jungen Bäume nicht sofort in salzbelasteter Erde verwurzeln müssen.

Die notwendigen Gelder für diese Maßnahmen hätte der Bezirk nicht so ohne weiteres zur Verfügung gehabt. Sie kommen zum Teil aus dem Förder-Programm „Zukunft, Bildung und Betreuung“. Dieses Investitionsprogramm war eigentlich für die Förderung von Ganztagsschulen gedacht. Im Rahmen dieses Programms kam es aber zu Baumfällarbeiten in den Schulen, die nicht am Ort durch Neuanpflanzung ausgeglichen werden konnten.

Weitere Gelder kommen aus Ausgleichsmaßnahmen für gefällte Bäume im Zuge der Errichtung des Baumarktes in der Wilhelmstraße.

So unerfreulich die Fällungen auch sein mögen, erfolgen sie doch nicht völlig überraschend und sind immerhin nachvollziehbar.

So ist der Fachausschuss der Bezirksverordnetenversammlung davon unterrichtet worden. Ferner bekommen die Anwohner der Zeppelinstraße per Hauswurfsendung die notwendigen Informationen.

Falkensee, macht es sich da erheblich leichter. Am Neuen See wurden  am letzten Dienstag unter tatkräftigem Einsatz der dortigen Freiwilligen Feuerwehr 20 Platanen gefällt. Niemand war über diese plötzliche Aktion informiert worden.

Auf Nachfrage erboster Anwohner wurde dann von einer akuten Gefahr gesprochen, die von den „erkrankten Bäumen“ ausgehen soll. Die Schnittflächen der Bäume wiesen nach Aussage einiger Anwohner keinerlei Spuren von Krankheit auf. Die HauRuck-Aktion sollte wohl vollendete Tatsachen schaffen.

Einem der „freiwilligen Holzfäller“ entschlüpfte dann auch eine ganz andere Begründung, so ein Anwohner. Die schon etwas betagten Bäume würden im Herbst zuviel Altholz abwerfen, dessen Beseitung der Stadt Falkensee möglicherweise zuviel Kosten und Mühe bereitet.

Laut einer Mitteilung der Bürgerinitiative Schönes Falkensee kam die dazu passende Pressemitteilung erst, nachdem alle Bäume gefallen waren.

Fällungen am Neuen See erforderlich
Pressemitteilung vom 12. November 2008
Die zwischen dem Neuen See und den Koppeln stehenden Pappeln wurden in den letzten Tagen mit Hilfe der Feuerwehr gefällt. Die ca. 70 Jahre alten Pappeln mussten aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden. Seit den letzten 10–12 Jahren wurde hier regelmäßig in Größenordnungen Totholz geschnitten und einzelne Bäume bereits gefällt. Die Bäume sind vom Pappelkrebs befallen und weisen einen hohen Anteil an Totholz auf. Da im Bereich der Seen starker Besucherverkehr herrscht und es bereits zu mehrfachen Abbrüchen von toten Ästen kam, entschied die Verwaltung die gefährlichen Pappeln zu fällen. Für das Jahr 2009 ist eine Bepflanzung des Bereiches zwischen dem See und der Koppel geplant.

Pappeln gehören zu den recht schnell wachsenden Bäumen. So liegt ihr maximales Lebensalter dann auch bei nur 150 Jahren. Die gefällten sollen rund 70 Jahre alt gewesen sein…

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