Großer Spektesee, Kiesteich Spandau

Monatsarchiv für März 2009

Mrz 27 2009

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Salecker

Schallschutzfenster – 75 Prozent Zuschuss in der Klosterstraße

Abgelegt unter Sonstiges

Wer an der lauten Klosterstraße wohnt, der kann sich nun freuen!

Das Konjunkturpaket Ⅱ des Bundes in Berlin hat einen Etat für Lärmschutzmaßnahmen in Höhe von 15,09 Millionen Euro ausgewiesen. 1,9 Millionen Euro bekommt der Bezirk Spandau. Von den 15,09 Millionen Euro sind eine Million Euro für die Installation neuer Schallschutzfenster in Wohnhäusern gedacht. Eine halbe Million davon geht nach Spandau.

Laut genug ist die Klosterstraße in Spandau. Alle Anwohner können ein Liedchen davon singen. Der Stress nagt stetig an den Nerven. Die krankmachende Wirkung von dauerhaftem Lärm ist schon länger wissenschaftlich erwiesen, auch wenn es einige Menschen gibt, die sich gerade dann besonders wohl fühlen.300000 Menschen leben in Berlin an besonders lärmbelasteten Straßen. Dies ergab eine Untersuchung des Senats zu diesem Thema.

Gerade weil der Radau in der Klosterstraße auf Dauer nicht gesund ist, gibt es wegen des Straßenlärms einen Zuschuss von 75 Prozent beim Einbau schalldämmender Fenster. Ganz genau betrifft es den Bereich Klosterstraße 5–36. Ein Hoch auf das Konjunkturpaket Ⅱ des Bundes und seine Lärmschutzmaßnahmen. Spandau hatte allein für die Lärmsanierung von Straßen einen Bedarf von 1,65 Millionen Euro gemeldet. Für Schulsanierungen standen noch einmal 17,5 Millionen auf dem Wunschzettel. Allein 4,5 Millionen davon sollen in das Kant-Gymnasium fließen.

Der Lärm wird in Spandau demnächst noch ein wenig zunehmen, um dann deutlich weniger zu werden.  Autofahrer werden erst einmal Verkehrsbehinderungen feststellen müssen, wenn alte Straßenbeläge entfernt und durch neue – leisere – ersetzt werden. So verschwinden Schlaglöcher und übermäßiger Lärm gleichermaßen.

In den Genuss der "lärmmindernden" Baumaßnahmen in Spandau kommen die Gatower, Gartenfelder und Jaczostraße sowie der Päwesiner Weg und die Schmidt-Knobelsdorf-Straße.

 

 

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Mrz 25 2009

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Salecker

Spandau spart 3.300 Tonnen CO2 ein

Abgelegt unter Natur und Technik

Holzschnitzel werden im Kraftwerk Reuter als Brennstoff genutzt

Der Bezirk Spandau und Vattenfall Europe haben eine Kooperationsvereinbarung zur energetischen Nutzung von Landschaftspflegeholz des Bezirkes im Heizkraftwerk (HKW) Reuter getroffen.

Im Bezirk Spandau fallen bei Pflegemaßnahmen der Grünflächen rund 3500 Tonnen sogenanntes Landschaftspflegeholz an. Geschreddert zu Schnitzeln kann es im Heizkraftwerk Reuter verbrannt werden.

Damit werden etwa 1400 Tonnen Steinkohle eingespart. Insgesamt vermeidet man so den Ausstoß von 3300 Tonnen Kohlendoxid (CO2).

Seit wann wird bei einer Verbrennung Kohlendioxid eingespart? Ganz einfach. Bei der Verbrennung von Steinkohle würde zusätzliches CO2 in die Atmosphäre entweichen. Bei Holzschnitzeln erfolgt die Verbrennung quasi CO2-Neutral, da nur soviel freigesetzt wird, wie während des Wachstums aufgenommen wurde.

Mit der Energie aus 3500 Tonnen Biomasse können 800 Haushalte ein Jahr mit Strom versorgt werden.

Nun wäre natürlich interessant zu wissen, was der Bezirk Spandau bisher mit den Holzresten gemacht hat. Im Regelfall werden sie entweder gehäckselt und dort wieder eingebracht, wo sie entnommen wurden. So dienen sie der Bodenabdeckung, was weniger "Unkräuter" bedeutet. Da sie verrotten, geben sie in der Folge natürliche Nährstoffe an den Boden ab. Alles übrige landet auf dem Kompost.

(Einen Tag später gibt´s das Ergebnis. Der Bezirk spart im Jahr rund 100000 Euro ein, die ansonsten für das Schreddern und Kompostieren angefallen wären.)

Weihnachtsbäume wurden in diesem Jahr ebenso erfolgreich als Energieträger genutzt.

Nach dem  Erneuerbare Energien-Gesetz ist der so erzeugte Strom klimaneutral und gilt folglich als Ökostrom. Kann Vattenfall diesen Strom nun als Ökostrom ausweisen? Bekommt Vattenfall dafür auch höhere Entgelte?

Nachdem der große Stromerzeuger erst mit dem Kopf durch die Wand wollte um ein riesiges Kraftwerk in der Stadt zu errichten, welches alle CO2-Sparpläne der Stadt über den Haufen geworfen hätte, kommen nun die kleinen Schritte in eine vernünftige Richtung.

Mit anderen Berliner Bezirken strebt der Stromkonzern Vattenfall ähnliche Vereinbarungen an.

Bis zu 20 Prozent Holzschnitzel könnten zugefeuert werden, ohne negative Auswirkungen auf den Brennprozess. Theoretisch könnten pro Jahr zusätzlich 60000 Tonnen Holz verfeuert werden. So liefert ein verbranntes „Billy“-Regal den Rohstoff für etwa 25 Kilowattstunden (kWh) Strom.

 

 

 

 

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Mrz 25 2009

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Salecker

Pimp My School in Haselhorst

Abgelegt unter Bildung

Spandauer Jugendliche helfen anderen

All zu leicht wird heute Jugendlichen unterstellt, sie würden sich ausschließlich für Parties interessieren. Soziale Aktivitäten gehören nicht zu den erwarteten Aktionen.

In Haselhorst zeigen am 28.3.2009 Jugendliche, dass es auch anders geht. Die Katholische Jugend Spandau und der Kolpingjugend Berlin bemalen die Turn‑ wie auch die Schwimmhalle der Schule am Gartenfeld.

Die Motive wurde von Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrum im Kunstunterricht selbst entworfen. Die Schule für geistig behinderte Kinder, oder genauer, ihre Schüler,  haben also einen ganz praktischen Einfluss auf das Geschehen. Darum kann es schließlich, wenn irgend möglich, nur gehen. Gemeinsam etwas erreichen.

Graue Wände erstrahlen so in aufmunternden Farben. In solch einer Umgebung macht auch das Lernen wieder mehr Spaß. Zusätzlich stärkt der eigene Einfluss auf die Gestaltung der Schulumgebung das Selbstwertgefühl.

Am kommenden Wochenende geht es wieder rund in Haselhorst. Die Malaktion startet am 28.3.2009 um 11 Uhr mit dem Frühlingsfest auf der Schule am Gartenfeld. Das Projekt „Pimp my school“, welches seit seit August 2007 läuft,  geht in die nunmehr vierte Runde.

Kooperationspartner wie Osram, Metro Berolina und die Mosaik-Werkstätten präsentieren sich im Rahmen des Festes. Die Schulklassen werden frühlingshafte Basteleien aus eigener Herstellung verkaufen. Der Erlös aus dem Frühlingsfest kommt dem Förderverein der Schule am Gartenfeld zu Gute.

  • Samstag
  • 28.3.2009
  • 11 Uhr
  • Schule am Gartenfeld
  • Gartenfelder Straße 81
  • 13599 Berlin
  • Schulleiter der Schule am Gartenfeld: Wolfgang Teuscher
  • Tel: 030–334 00 81
  • schule.am.gartenfeld@t-online.de

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Mrz 24 2009

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Kroymans Deutschland meldet Insolvenz

Abgelegt unter Sonstiges

Ist auch die Spandauer Filiale am Juliusturm betroffen?

Der rbb verbreitete es in seinen Nachrichten. Die niederländische Autohaus-Kette Kroymans hat am Montag auch in Deutschland Insolvenz angemeldet. Das Autohaus gehört gehört zur holländischen Automobilhandelsgruppe Kroymans. Nun hat die Krise auf dem Automarkt möglicherweise auch in Spandau ein Opfer gefunden.

Wie weit die Filialen in Berlin davon betroffen sind ist nicht bekannt. Die Geschäftsführungen waren für den rbb nicht erreichbar.

Im Juli letzten Jahres war der „imposante Glaspalast“ am Juliusturm 10 nach nur 10-monatiger Bauzeit eröffnet worden. Acht Millionen Euro Investitionen flossen hierher. Ein Autohaus der Superlative sollte es sein. Auto-Marken wie Ford, Volvo, Opel, Nissan, Fiat, Lancia, Saab, Ferrari, Maserati, Jaguar, LandRover, Chevrolet, Cadillac, Corvette und Alfa Romeo gab es im Programm und konnten auf einer Fläche von 10 000 Quadratmetern begutachtet werden.

50 Arbeitsplätze in Spandau und 250 in ganz Berlin sind möglicherweise bedroht. Weitere Häuser gibt es in den Bezirken Tempelhof,  Britz und Lichterfelde.

Für die Angestellten bedeutet es erst einmal abwarten…

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Mrz 23 2009

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Salecker

Spandauer Jugendliche bemalen eine Sporthalle

Abgelegt unter Bildung

Ehrenamtliche Maler in Spandaus Ortsteil Haselhorst

Pimp My School startet zum Frühlingsfest der Schule am Gartenfeld

Niemand soll sagen, die Jugend würde sich nicht genügend engagieren. Die Katholische Jugend und die Kolpingjugend leben es vor.

Ziel der beispielhaften Aktion ist die Schule für geistig behinderte Kinder am Gartenfeld in Haselhorst. Dort verschönern sie die Wände von Turn‑ und Schwimmhalle. Entworfen wurden die Motive von den Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Förderzentrum im Kunstunterricht selbst.

In der angenehmen Atmosphäre farbiger Bilder lässt es sich viel leichter lernen. Wer lebt schon gerne in grauer Tristesse?

Schirmherr der Aktion ist der CDU-Abgeordneten Matthias Brauner.

120 Stunden haben die ehrenamtlich tätigen Jugendlichen bisher in dieses Projekt investiert. Die Aktion „Pimp my school“ läuft seit August 2007.

Die vierte Stufe des Projekts startet am Samstag, den 28.3.2009, um 11 Uhr im Rahmen des Frühlingsfestes der Schule, bei dem sich die diversen Kooperationspartner wie Osram, Metro Berolina und die Mosaik-Werkstätten präsentieren. Die Schulklassen werden frühlingshafte Basteleien aus eigener Herstellung verkaufen. Der Erlös aus dem Frühlingsfest kommt dem Förderverein der Schule am Gartenfeld zu Gute.

  • Samstag
  • 28.3.2009
  • 11 Uhr
  • Schule am Gartenfeld
  • Gartenfelder Straße 81
  • 13599 Berlin

Ansprechpartner für Rückfragen:

  • Wolfgang Teuscher
  • Schulleiter der Schule am Gartenfeld
  • Tel: 030–334 00 81
  • schule.am.gartenfeld@t-online.de

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