Wasserstadt Spandau, an der Maselake

Monatsarchiv für April 2009

Apr 30 2009

Profile Image of Salecker
Salecker

Markgraf Johann Ⅰ. und Markgraf Otto Ⅲ kommen auf die Zitadelle

Abgelegt unter Haselhorst

Das Lapidarium sendet Skulpturen nach Spandau

Das ehemaligen Pumpwerk Hallesches Ufer des Radialsystems Ⅲ der Berliner Abwasserentsorgung am Landwehrkanal in Berlin-Kreuzberg war bis vor kurzem noch Aufbwahrungsort für alte steinerne Denk‑ und Standmale. Diese stammen hauptsächlich von der Siegesallee aus dem Tiergarten. Kaiser Wilhelm II.ließ diese Figuren von 1898 bis 1901 aufstellen. Vielfach stehen an den originären Standorten in der Natur nur noch Repliken der Originale.
Vor einigen Monaten wurden die Gebäude es von der Wuppertaler Kommunikationsagentur Boros erworben und soll in Zukunft als deren Berliner Hauptstandort dienen.

26 Skulpturen aus der Wilhelminischen Zeit werden am 6. Mai auf Tiefladern in die Zitadelle Spandau gebracht. Gewichtige Größen der Vergangenheit im wahrsten Sinne des Wortes. So wird schließlich ein Ensemble von Figuren wieder vereint, welches die Gründung Berlins um 1230 veranschaulichen sollte.

Im Laufe des Vormittags werden die Schwergewichte auf Tieflader gehoben. Am Schloss Charlottenburg soll ein kleiner Zwischenstopp eingelegt werden, bevor sie weiter nach Spandau reisen. Dort werden die Skulpturen erst einmal restauriert, um später einmal im noch im Aufbau befindlichen neuen Museumsbereich (Haus 8 – Magazin) ab 2012 im Rahmen der Dauerausstellung „Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler“ der Öffentlichkeit präsentiert zu werden.

Gegen 14 Uhr werden die neuen Bewohner der Renaissance-Festung in Spandau erwartet.

Verwandte Artikel

Keine Kommentare

Apr 30 2009

Profile Image of Salecker
Salecker

Europa-Woche in Spandau

Europa-Wahlen in Berlin

In Deutschland findet die Wahl zum Europäischen Parlament am Sonntag, dem 7. Juni 2009 statt. Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre gewählt. Seit dem 1. Januar 2007, dem Beitritt von Bulgarien und Rumänien, sitzen 785 Abgeordnete im Europäischen Parlament, davon 99 EU-Abgeordnete aus Deutschland.

Ab Samstag werden die Wahlbenachrichtigungen für die Europa-Wahl in Berlins Briefkästen flattern. Zum 16. Mai soll jeder Bürger seine Benachrichtigung erhalten haben. Wer zum Wahltag verhindert ist, kann per Briefwahl sein Wahlrecht wahrnehmen. 2 472 858 Berliner Bürger sind in diesem Jahr stimmberechtigt. Während der Europawahl 2004 nahmen nur 38,6 Prozent der Wahlberechtigten Berliner ihr Wahlrecht wahr. Eine genauere Aufschlüsselung für die Bezirke gibt es hier.

Europawahl 2004 in Spandau

  • Wahlberechtigte: 162 342
  • Wähler insgesamt: 61 260
  • Briefwähler: 13 035
  • Briefwähler in Prozent: 21,3
  • Wahlbeteiligung in Prozent gesamt: 37,7
  • gültige Stimmen: 59 659
  • gültige Stimmen in Prozent: 97,4

 
Passend zur Europawahl 2009 können sich alle Spandauer auf dem Markt im Rahmen der diesjährigen Europawoche vom 2. bis 10. Mai 2009  über die Europäische Union zu informieren, Europa in Spandau zu entdecken und über aktuelle EU-Themen zu diskutieren.

Am 9. Mai 1950 legte der französische Außenminister Robert Schumann mit der „Schumann-Erklärung“ den Grundstein für die heutige Europäische Union. Dies war die Geburtsstunde der europäischen Integration, die seit nunmehr über 50 Jahren die Voraussetzungen für Frieden und Wohlstand in den 27 Staaten der Europäischen Union schafft.

Rund um den Europatag am 9. Mai wird daher seit 1994 die Europawoche als gemeinsame Aktion der Bundesländer, der Bundesregierung, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments in ganz Deutschland gefeiert.

Die Europabeauftragte des Bezirksamts Spandau, Frau Uta Bohacek, wird am Montag, den 4. Mai 2009 von 9 bis 19 Uhr, mit einem Informationsstand auf dem Spandauer Marktplatz stehen. Mitgliedern des Spandauer EU-Teams, der Migrations‑ und Integrationsbeauftragten des Bezirksamtes, Frau Doris Ducke, und dem Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit unterstützen sie dabei.

Auf Einladung der Bezirksstadträtin für Finanzen, Bürgerdienste und Europaangelegenheiten, Frau Daniela Kleineidam, und der Europabeauftragten des Bezirksamtes, Frau Uta Bohacek, findet am Dienstag, den 5. Mai 2009, im Spandauer Rathaus eine Vortrags‑ und Diskussionsveranstaltung zu dem aktuellen Thema „Was tut die EU gegen die Wirtschaftskrise?“ statt. Johannes Buhl vom „Europäischen Informationszentrum Jean Monnet Berlin“ wird um 15 Uhr über die Finanzkrise und die derzeitige Wirtschaftskrise sowie die Rolle der EU sprechen. Interessierte können sich unter der Telefonnummer (030) 90279 – 2390 oder per E-Mail an uta.bohacek@ba-spandau.berlin.de anmelden.

Die Europabeauftragte, Frau Uta Bohacek, bietet am Mittwoch, den 6. Mai 2009,  in der Zeit von 15 bis 16:30 Uhr eine Europa-Sprechstunde im Rathaus Spandau (Raum 59) an. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Verwandte Artikel

Keine Kommentare

Apr 30 2009

Profile Image of Salecker
Salecker

Spandauer Bürgerämter am 13. Mai 2009 geschlossen

Abgelegt unter Bezirksamt

Lange Wartezeiten in den Bürgerämtern sind inzwischen ein gewohnter Umstand. Schöner wird es dadurch nicht. So kann die Verlängerung eines Personalausweises durchaus zwei Stunden in Anspruch nehmen (30 Minuten früher kommen, um eine Nummer zu ziehen und dann noch 90 Minuten Wartezeit).

Die Mitarbeiter selbst können natürlich nichts dafür. Sie sind freundlich, auch wenn der eine oder andere genervte Kunde etwas lauter wurde.

Am Mittwoch, den 13. Mai 2009, sind die Spandauer Bürgerämter ganztägig geschlossen. Ausschließlich Kunden mit Termin werden – allerdings zentral – im Bürgeramt Rathaus Spandau bedient.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befinden sich auf einer Fortbildungsveranstaltung. Das muss natürlich sein, schließlich möchten wir alle kompetente Dienstleistungen bekommen.

Es lohnt sich durchaus, auch die Bürgerämter in der Wasserstadt und in Kladow zu nutzen.

Verwandte Artikel

Keine Kommentare

Apr 22 2009

Profile Image of Salecker
Salecker

12 Millionen Euro für die Zitadelle Spandau

Abgelegt unter Haselhorst

Ein Museum für Berlins verstreute Denkmäler

Die Mittel stammmen je zur Hälfte aus dem Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und der Lotto-Stiftung.

Das zwischen 1560 und 1578 erbaute ehemalige Magazin (Haus 8) an der Ostseite und die Kaserne (Haus 6) an der Nordseite der Zitadelle werden bis 2012 zu einem Museum für Skulpturen ausgebaut.
Berlin und seine Denkmäler, so wird die zukünftige Ausstellung einmal heißen.
Die ehemalige Kaserne erstrahlt schon heute in ihrem alten Glanz. Der gelbe Backstein ist im Laufe vieler Jahre freihgelegt worden. Der vormals bröckelnde graue Putz verschwand ebenso, wie die großen Fensteröffnungen, die einmal aus "praktischen" Gründen eingefügt wurden. Die Fassade zieren jetzt wieder die alten kleinteiligen Fenster.
Das Magazin hat inzwischen wieder ein neues Dach bekommen. Später wird der Putz der dreißiger Jahren weichen, damit auch hier die alte Fassade wieder ihre Wirkung entfalten kann. Das innere des Magazins hat unter den massiven Umbauarbeiten in den dreißiger Jahren sehr gelitten. Im Inneren ist es zum großen Teil entkernt. In den entstandenen hohen Hallen hier werden nach denkmalgerechter Sanierung gerade die großen Plastiken, die unter anderen einmal in der Siegesalle standen ihren Platz finden.
Viele Skulpturen verstauben ungesehen in Räunlichkeiten vertreut in ganz Berlin. In nicht so ferner Zukunft können sie endlich wieder besichtigt werden.
Damit steigt die Attraktivität der Zitadelle noch weiter. Die Zitadellen-Stadt Spandau hat dann ein Juwel, welches noch stärker Touristen anlocken wird als es vorher schon der Fall ist.
Viel zu lange stand ein großer Teil der Räumlichkeiten auf der Zitadelle ungenutzt leer. Rund fünfzig Millionen Euro sind im Laufe der Jahre in die Sanierung geflossen.
Aus den umfangreichen Fördermitteln der Vergangenheit erwächst für Spandau auch eine Verantwortung für die Zukunft. So will Spandau bis einschließlich 2028 die Betriebskosten für das neugeschaffene Museum übernehmen, einschließlich aller anderen Auflagen, die sich aus den Bedingungen für den Erhalt der Förderungen ergeben. 

Verwandte Artikel

Keine Kommentare

Apr 09 2009

Profile Image of Salecker
Salecker

Scientology eröffnet ein Büro in Spandau

Abgelegt unter Gesellschaft/Politik

Nach Medienberichten will die von manchen als Sekte mit verfassungsfeindlichen Absichten bezeichnete pseudoreligöse Organisation einen Fuß in die Altstadt Spandau setzen.

Die Räume im Bereich der Charlottenstraße sollen schon angemietet sein.

Die offizielle Einweihung findet am 28. April in der Charlottenstraße 7 statt.

Der Info-Laden in Spandau soll nur einer von vielen sein, die Scientology auch in anderen Bezirken Berlins errichten möchte.

Das Bezirksamt Spandau selbst zeigte sich von dieser Nachricht überrascht.

Nun muss man nicht in Panik verfallen. Wenn die Angaben stimmen, dann hat Scientology in Berlin gerade einmal 200 Mitglieder. Die teure Zentrale in Charlottenburg und nun das Büro in Spandau sind möglicherweise eher ein Zeichen von Verzweiflung, weil die Berliner doch schlauer sind als erwartet und den Versuchen zur Gehirnwäsche nicht so leicht zum Opfer fallen, wie es anderswo der Fall ist.

Verwandte Artikel

Keine Kommentare

Seite 1 von 512345