Mein Markenzeichen: Respekt:

Auch Spandauer können mit Respekt 5000 Euro gewinnen

Berliner Wettbewerb hofft auf viele Beiträge

"Unterwegs in Spandau" unterstützt die "Berliner Verpflichtung"
"Unterwegs in Spandau" unterstützt die "Berliner Verpflichtung"

Berlin war schon immer eine Stadt, in der Menschen aus vielen Ländern leben. Auch in Spandau wohnen Menschen unterschiedlichster Herkunft mit den vielfältigsten kulturellen Prägungen Tür an Tür. Diese bunte Mischung wird nicht von jedem gewollt. Ein friedliches Miteinander ist keine Selbstverständlichkeit. Es muss im tagtäglichen Umgang immer wieder neu gelernt werden. Grundlage dafür ist ein respektvoller Umgang miteinander. Respekt bedeutet aber eben nicht, einfach nur etwas hinzunehmen, sondern sich auch für etwas einzusetzen. Eine Kampagne versucht seit einigen Jahren „Werbung“ für den gegenseitigen Respekt zu machen.

Teil der Kampagne ist ein berlinweiter Wettbewerb bei dem sich Initiativen mit ihren Beiträgen für Toleranz, Respekt und Demokratie vorstellen können.

Der Wettbewerb – Die besten Projekte für Respekt werden prämiert

Bis zu 5000 Euro gibt es zu gewinnen. Mitmachen können alle, die sich in Projekten gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus und Initiativen für Toleranz, Respekt und Demokratie engagieren. Das kann eine Aktion der Schule sein, des Sportvereins oder am Arbeistplatz sein.

„Ob in Schulen oder Verbänden, am Arbeitsplatz oder im Sportverein: Berlinerinnen und Berliner engagieren sich in unzähligen Projekten gegen Rechtsradikalismus, Rassismus und Antisemitismus und Initiativen für Toleranz, Respekt und Demokratie. Ab sofort haben sie hier einen neuen Platz, um ihre Arbeit zu zeigen. Einfach ein paar Fotos oder ein Video machen, einen Text oder eine Präsentation anfertigen und hier hochladen. Wir freuen uns über jeden Beitrag – sei er auch noch so klein, denn jedes Projekt für ein weltoffenes Berlin ist wichtig. Gefragt sind kreative, interkulturelle und nachhaltige Projekte aus und für Berlin.“

Die interessantesten Projekte oder Aktionen werden zum Ende des Jahres von einer Jury mit Preisen ausgezeichnet. Zu gewinnen gibt es bis zu 5.000 Euro und viele Sachpreise.

Die „Berliner Verpflichtung“ ist der Leitgedanke des Wettbewerbs

„Der Ratschlag für Demokratie ruft dazu auf, überall in unserer Stadt Mut und Zivilcourage zu beweisen, um rechtsextremes Gedankengut sowie ­diskriminierende, nationalistische, fremdenfeindliche, ­rassistische oder antisemitische Haltungen und Handlungen zu ächten. Der Ratschlag für Demokratie wirbt gemeinsam mit allen Gruppierungen und Institutionen, die sich hierbei engagieren möchten, für Verständnis und Toleranz. “

»Du bist anders als ich. Ich respektiere dich.«
»Ich bin anders als du. Respektiere mich.«
Wer andere Menschen wegen Aussehen, Hautfarbe, Sprache, Herkunft, Religion, Kleidung oder Lebensweise herabsetzt oder ausgrenzt, trifft auf unseren Widerstand.
Wir zeigen Gesicht.
Für Konflikte gibt es keine einfachen Lösungsmuster. Wer Freund-Feind-Denken überwinden will, darf keinen simplen Parolen folgen.
Wir lassen uns nicht provozieren.
Wir verhalten uns solidarisch.
Wer andere Menschen mit Worten, Gebärden oder Fäusten angreift, zeigt Schwäche.
Wir sehen nicht tatenlos zu.
Berlin ist unsere Stadt: In der Schule und am Arbeitsplatz, auf der Straße oder im Stadion, in der Nachbarschaft, im Kiez und in öffentlichen Verkehrsmitteln, in öffentlichen Gebäuden oder in der Disko. Wir teilen die gleichen Räume und lassen sie nicht beschädigen. Wir bleiben offen für das Unbekannte und nehmen aufeinander Rücksicht.
Wir verpflichten uns zu gegenseitigem Respekt.
Der BERLINER RATSCHLAG FÜR DEMOKRATIE

Auf der Internetseite Ratschlag für Demokratie gibt es weiterführende Informationen zum Wettbewerb.

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

3 thoughts on “Auch Spandauer können mit Respekt 5000 Euro gewinnen

  1. Mit Respekt begegne ich gerne Menschen, die gut ausgebildet in Deutschland dazu beitragen, den Wohlstand zu mehren und die hiesigen Sitten und Gebräuche an erster Stelle beachten. Respekt fällt dann schwer, wenn man sich bereits in der Heimat verbiegen muss, um nachts sicher durch die Neustadt zu gelangen. Die Demokratie in diesem Lande ist die Demokratie Deutschlands und dessen Kultur.

  2. Wie begegnen wir dann den schlecht ausgebildeten Deutschen, die nicht dazu beitragen den Wohlstand zu mehren und die hiesigen Sitten und Gebräuche an erster Stelle beachten? Schon in der unsäglichen Debatte um die Leit-/Leid-/Light-Kultur haben wir feststellen müssen, wie unterschiedlich die Vorstellungen von Kultur sind.
    😉

  3. Es ist ganz einfach: Man begehrt, was man sieht. Oder man lehnt ab, was man sieht. Ich brauche nur aus dem Fenster zu schauen und weiß sofort, wie ich mich entscheide.

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