Angelika Höhne, die Fraktionsvorsitzende der GAL in Spandau, ist verstorben. (Foto: Ralf Salecker)

Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung trauern um Angelika Höhne

Am Freitag, den 14.8.2015 verstarb völlig überraschend die Bezirksverordnete Angelika Höhne.

Angelika Höhne, die Fraktionsvorsitzende der GAL in Spandau, ist verstorben. (Foto: Ralf Salecker)
Angelika Höhne, die Fraktionsvorsitzende der GAL in Spandau, ist verstorben. (Foto: Ralf Salecker)

Frau Höhne gehörte seit Juni 1992 ununterbrochen der Fraktion der AL, später GAL, in der Bezirksverordnetenversammlung an und war somit die dienstälteste Bezirksverordnete Spandaus. Seit 2006 war sie zugleich Vorsitzende ihrer Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Spandau.

Angelika Höhne kämpfte in besonderer Weise für die soziale Gerechtigkeit im Bezirk. Sie unterstützte zahlreiche Spandauerinnen und Spandauer bei Auseinandersetzungen mit Behörden und bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche. Besonders hervorzuheben ist ihr Einsatz für die Gesundheitsversorgung der Spandauerinnen und Spandauer, für die Lebensumstände von Flüchtlingen im Bezirk Spandau und auch für die Belange der Beschäftigten des Bezirksamtes. Sie war durch ihre erworbene Sachkenntnis zu den verschiedenen Themen und Ihr Engagement eine respektierte und geschätzte Politikerin. Auch durch Ihre Mitwirkung an den Beschlussfassungen zum Bezirkshaushalt hatte Frau Höhne großen Anteil an der finanziellen Gesundung des Bezirks Spandau.

Bis zu ihrem plötzlichen Tod saß Sie dem Gesundheitsausschuss vor und war daneben auch Mitglied im Ältestenrat sowie den Ausschüssen Zentrale Aufgaben, Sozialraumorientierung und Wohnen, Soziales, Haushalt, Personal und Rechnungsprüfung, Bildung und Kultur, dem Geschäftsordnungsausschuss sowie dem Jugendhilfeausschuss.

Bürgermeister Kleebank:

„Ich bin sehr betroffen über den plötzlichen Tod von Angelika Höhne. Frau Höhne war eine über alle Parteigrenzen hinweg sehr geschätzte Kommunalpolitikerin, die stets für die Menschen im Bezirk Spandau eintrat. Ihr Hauptaugenmerk galt dabei immer dem Kampf gegen soziale Missstände und dem Eintreten für jene Menschen, die sozial schlechter gestellt waren. Spandau und seine Menschen werden Angelika Höhne ein ehrendes Andenken bewahren.“

Bezirksverordnetenvorsteher Koza:

„Mit Frau Höhne verliert die Bezirksverordnetenversammlung Spandau eine in besonderem Maße engagierte Kommunalpolitikerin, für die bei der politischen Auseinandersetzung Fairness und Sachbezogenheit wichtig waren. Eingehende Fachkenntnis zu den politischen Anliegen war für sie Grundlage ihrer Arbeit. Ihr Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger bei Zurückstellung der persönlichen Belange waren vorbildlich.“

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