Große Spektelake, im Spektegrünzug, Nähe Finkenkruger Weg

Archiv für die Kategorie 'Grenzüberschreitende Wanderungen'

Sep 26 2009

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Salecker

Wanderung über den Todesstreifen

Okt ’09
10
14:00

Dorfgeschichtliche Wanderung am Groß-Glienicker See

Das Kladower Forum führt zwischen dem Groß Glienicker See und dem Sacrower See im Rahmen der Veranstaltungsreihe „36. Dorfgeschichtliche Wanderung“ einen Spaziergang über den ehemaligen Todesstreifen durch.

  • Datum: 10.10.2009
  • Uhrzeit: 14 Uhr
  • Ort: Deutscher Camping Club, Krampnitzer Weg, 14089 Berlin,
  • Veranstalter: Kladower Forum, Tel: 365 59 55

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Aug 17 2009

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Regina Henke

Einladung zum Sonntags-Spaziergang – Falkensee, Teufelsbruchwiesen, Große Kuhlake

Wer kennt Falkensee? Wer kennt die Teufelsbruchwiesen? Oder die Große Kuhlake?

Spaziergang aus aktuellem Anlass – Nordumfahrung

Ich möchte einladen, diese schöne, noch sehr stille Gegend, gleich nebenan von Spandau, kennenzulernen.

  • Datum: Sonntag, den 23.8.2009
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Treffpunkt: Bushaltestelle des M37, Freudstraße (an den Spektewiesen)
  • Ziel: Mauerweg Radelandstr.: M37 oder Bus 130 Waldkrankenhaus
  • Länge: ca. 9,5 km, 3–4 Stunden

Der Spaziergang führt von den Spektewiesen über das Feuchtgebiet „Alter See“ und den Falkenhagener See zu den Teufelsbruchwiesen in Eiskeller. Hier soll eine Autostraße, eine Schnellstraße mit Tempo 100, direkt durch die Wiese gebaut werden. Das bedeutet den Tod für die Tier‑ und Pflanzenwelt und wird außerdem das gesamte umgebende Gebiet, die Große Kuhlake, ein FFH-Gebiet, sowie den Falkenhagener See (Landschaftsschutzgebiet) und auch das benachbarte Spandau (FFH-Gebiet Spandauer Forst) beeinträchtigen, weitere Informationen findet man unter www.bisf.de.

Ich finde, das geht nicht nur die Anwohner etwas an, sondern auch uns Berliner. Denn hier wird ein Naherholungsgebiet zerstört. Und auch Eiskeller bleibt nicht so ruhig, wie es noch ist. Diese Straße zerschneidet ein noch intaktes großes Naherholungsgebiet und Lebensraum für Pflanzen und Tiere, darunter auch gefährdete Arten. Der Lärm von solchen Schnellstraßen schallt sehr weit, wie man z. B. in
Erkner (A 10) hören kann. Ein weiteres Beispiel ist die Zerschneidung des Barnimer Dörferwegs durch
A 10 und A 114. Bei der geplanten sog. Nordumfahrung wird es nicht viele Übergänge für Fußgänger geben, dieses ganze Gebiet fällt zum Wandern dann praktisch weg. An vielen Stellen sind Kreisverkehre geplant. Das Video über die geplante Trasse auf www.bisf.de macht das sehr anschaulich. Da kann ich nicht im Sessel sitzen bleiben.

Ich wohne zwar in Reinickendorf, bin aber in der letzten Zeit sehr oft durch die Große Kuhlake und die Teufelsbruchwiesen gelaufen. Dabei sah ich die Goldammer auf dem Foto anbei in der Teufelsbruchwiese am Wegrand singen. Dann fielen mir die Plakate über die sog. Nordumfahrung ins Auge, und ich war sehr betroffen, zumal ich nach näherer Information herausfand, dass diese Straße nicht einmal die von den Planern beabsichtigte Wirkung haben wird, sondern das Gegenteil. Sie wird den Autoverkehr nicht vom noch ruhigen Falkensee weglenken, sondern eher dorthin ziehen. Außerdem führt sie gar nicht drum herum, sondern mitten durch. Sie trennt nämlich die Gartenstadt Falkenhöhe von der Siedlung Falkenhöh und zerstört außerdem den Falkenhagener See, der vor kurzem erst aufwändig renaturiert wurde.

Jetzt können auch wir Berliner etwas tun. Gerade habe ich erfahren, dass die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren nun vom 10. August bis 9. September in Spandau ausgelegt werden. Bis zum 23.9. können wir Einwendungen an das Bezirksamt Spandau schreiben, Info im Newsletter der Bürgerinitiative Falkensee anbei. Auf www.bisf.de findet man auch Argumentationshilfen. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Auslegung genau in der Urlaubszeit passiert.

Ich möchte tun, was ich kann, um zu helfen, diesen Horror zu verhindern. Deshalb lade ich zu diesem Spaziergang ein. Wer hat, kann ein Fernglas mitbringen. Ich bin selbst keine Vogelexpertin und würde mich freuen, wenn vielleicht auch solche ExpertInnen sich angesprochen fühlen. Vielleicht ist es ja sogar möglich, während der Frist für die Einwendungen regelmäßig solche Spaziergänge zu veranstalten.

Regina Henke

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Aug 17 2009

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Regina Henke

Einladung zum Sonntags-Spaziergang – Falkensee, Teufelsbruchwiesen, Große Kuhlake

Sep ’09
13
10:00
Sep ’09
20
10:00

Wer kennt Falkensee? Wer kennt die Teufelsbruchwiesen? Oder die Große Kuhlake?

Spaziergang aus aktuellem Anlass – Nordumfahrung

Ich möchte einladen, diese schöne, noch sehr stille Gegend, gleich nebenan von Spandau, kennenzulernen.

  • Datum: Sonntag, den 13.9.2009
  • Datum: Sonntag, den 20.9.2009
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Treffpunkt: Bushaltestelle des M37, Freudstraße (an den Spektewiesen)
  • Ziel: Mauerweg Radelandstr.: M37 oder Bus 130 Waldkrankenhaus
  • Länge: ca. 9,5 km, 3–4 Stunden

Der Spaziergang führt von den Spektewiesen über das Feuchtgebiet „Alter See“ und den Falkenhagener See zu den Teufelsbruchwiesen in Eiskeller. Hier soll eine Autostraße, eine Schnellstraße mit Tempo 100, direkt durch die Wiese gebaut werden. Das bedeutet den Tod für die Tier‑ und Pflanzenwelt und wird außerdem das gesamte umgebende Gebiet, die Große Kuhlake, ein FFH-Gebiet, sowie den Falkenhagener See (Landschaftsschutzgebiet) und auch das benachbarte Spandau (FFH-Gebiet Spandauer Forst) beeinträchtigen, weitere Informationen findet man unter www.bisf.de.

Ich finde, das geht nicht nur die Anwohner etwas an, sondern auch uns Berliner. Denn hier wird ein Naherholungsgebiet zerstört. Und auch Eiskeller bleibt nicht so ruhig, wie es noch ist. Diese Straße zerschneidet ein noch intaktes großes Naherholungsgebiet und Lebensraum für Pflanzen und Tiere, darunter auch gefährdete Arten. Der Lärm von solchen Schnellstraßen schallt sehr weit, wie man z. B. in Erkner (A 10) hören kann. Ein weiteres Beispiel ist die Zerschneidung des Barnimer Dörferwegs durch
A 10 und A 114. Bei der geplanten sog. Nordumfahrung wird es nicht viele Übergänge für Fußgänger geben, dieses ganze Gebiet fällt zum Wandern dann praktisch weg. An vielen Stellen sind Kreisverkehre geplant. Das Video über die geplante Trasse auf www.bisf.de macht das sehr anschaulich. Da kann ich nicht im Sessel sitzen bleiben.

Ich wohne zwar in Reinickendorf, bin aber in der letzten Zeit sehr oft durch die Große Kuhlake und die Teufelsbruchwiesen gelaufen. Dabei sah ich die Goldammer auf dem Foto anbei in der Teufelsbruchwiese am Wegrand singen. Dann fielen mir die Plakate über die sog. Nordumfahrung ins Auge, und ich war sehr betroffen, zumal ich nach näherer Information herausfand, dass diese Straße nicht einmal die von den Planern beabsichtigte Wirkung haben wird, sondern das Gegenteil. Sie wird den Autoverkehr nicht vom noch ruhigen Falkensee weglenken, sondern eher dorthin ziehen. Außerdem führt sie gar nicht drum herum, sondern mitten durch. Sie trennt nämlich die Gartenstadt Falkenhöhe von der Siedlung Falkenhöh und zerstört außerdem den Falkenhagener See, der vor kurzem erst aufwändig renaturiert wurde.

Jetzt können auch wir Berliner etwas tun. Gerade habe ich erfahren, dass die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren nun vom 10. August bis 9. September in Spandau ausgelegt werden. Bis zum 23.9. können wir Einwendungen an das Bezirksamt Spandau schreiben, Info im Newsletter der Bürgerinitiative Falkensee anbei. Auf www.bisf.de findet man auch Argumentationshilfen. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Auslegung genau in der Urlaubszeit passiert.

Ich möchte tun, was ich kann, um zu helfen, diesen Horror zu verhindern. Deshalb lade ich zu diesem Spaziergang ein. Wer hat, kann ein Fernglas mitbringen. Ich bin selbst keine Vogelexpertin und würde mich freuen, wenn vielleicht auch solche ExpertInnen sich angesprochen fühlen. Vielleicht ist es ja sogar möglich, während der Frist für die Einwendungen regelmäßig solche Spaziergänge zu veranstalten.

Regina Henke

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Aug 02 2009

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Regina Henke

Falkenseer Spaziergang zum Geschichtspark und Neuen See

Vom Spandauer Kiesteich zum Falkenhagener See

  • Start: Bus M37: Spektefeld (Waldkrankenhaus) oder Beerwinkel (Freudstraße)
  • Ziel: Bus M37 Freudstraße
  • Ca. 9 km, 3 Stunden

Ich komme mit dem Bus M37 aus Richtung Rathaus Spandau, steige an der Haltestelle „Spektefeld“ aus und gehe direkt in das Spektefeld hinein, dann nach rechts bis zum Großen Spektesee, Kiesteich genannt.

Spektesee      Spektesee

Hier gehe ich noch einmal nach rechts, unterquere die Spektebrücke und kann nun entweder auf der rechten oder linken Seite des Spektegrabens weiterlaufen.

Spekteseebrücke

Ich komme vorbei an der Spektelake und kann auf einer Brücke einen Blick auf den See genießen, gehe dann aber bis zum Ende des Sees und dann erst über eine Brücke nach links.

Geschichtspark - Kiesteich     Spektelake-Brücke

Hier gehe ich bis zum asphaltierten Mauerweg, den ich überquere, um dann geradeaus weiter einen Trampelpfad entlang zu laufen. Ich komme an einem schmalen Kiesweg heraus, in den ich links einbiege bis zum nächsten Trampelpfad, der parallel zum asphaltierten Mauerweg verläuft. Hier gehe ich nach rechts und treffe wieder auf einen Kiesweg und gehe nach rechts bis zur Königszelter Straße, wo ich nach links in den Geschichtspark Falkensee hineingehen kann. Man könnte natürlich auch einfach auf dem asphaltierten Mauerweg laufen. Aber mir gefallen solche „Schleichwege“ viel besser.

Geschichtspark Falkensee        Spektelake

An dieser Stelle befand sich 1943–1945 ein Außenlager des KZ Sachsenhausen. Der Geschichtspark ist jederzeit geöffnet und weist die wichtigsten Elemente des ehemaligen KZ Außenlagers auf Hinweistafeln aus. Wenn ich der Großen Lake folge, komme ich an der Hamburger Straße heraus, gehe nach rechts aus dem Park hinaus und überquere die Spandauer Straße an einer Ampel. Auf der anderen Straßenseite gehe ich geradeaus in den Wohnpark Rotunde der Gartenstadt Falkenhöh über einen schön gestalteten runden Platz mit Bäumen und Bänken. Die Rotunde ist ein zusammenhängender kreisförmiger Baukörper mit Wohnungen und Vorgärten. Die zusammenliegende Rundbebauung ist nordwärts zum unter Naturschutz gestellten Gelände des Falkenhagener Sees, dem „Alten See“ geöffnet.

Ich nehme den linken Weg parallel zur Adornostraße bis zum Ende. Da wo der Weg aufhört, gehe ich nach rechts auf einem Trampelpfad durch die Wiese, rechter Hand das Feuchtgebiet Alter See, das zum Falkenhagener See gehört. Ich komme zur Humboldtallee, die ich überquere und kann dann den Neuen See umrunden (1,785 km). Der Neue See ist ein Überbleibsel einer Sandgrube und mit dem Falkenhagener See verbunden, der natürlichen Ursprungs ist und in der letzten Eiszeit entstanden ist. Hier gibt es auch, anders als beim Falkenhagener See, eine Badestelle. Es ist ein schöner Uferweg mit Blick auf den See, besonders schön der Abschnitt, wo man zwischen beiden Seen entlanggeht.

Leider soll die Trasse der geplanten Schnellstraße an der Humboldtallee, also genau zwischen dem Feuchtgebiet „Alter See“ und den beiden Seen Falkenhagener See und Neuer See entlang gehen, so dass man vom Alten See und von der Gartenstadt Falkenhöh dann nicht mehr zu den beiden Seen gelangen kann. Es wird hier also ein geschütztes Gebiet getrennt. Falkenhagener See und Neuer See liegen in einem Landschaftsschutzgebiet, auch der Alte See steht unter Naturschutz. Es ist an dieser Stelle keine Querung für Fußgänger geplant. Es fragt sich auch, wer dann noch zu den Seen möchte, wenn es lauten Verkehrslärm statt Stille gibt und Schadstoffe im Wasser. Für den Falkenhagener See, der aufwendig renaturiert wurde, ergibt sich eine unzumutbare Schadstoffbelastung. Erholungsgebiete werden unwiederbringlich zerstört.

Nach der Umrundung des Neuen Sees, auf der man (noch) die Ruhe und Natur genießen kann, überquere ich die Humboldtallee und gehe nun an der anderen Seite des Feuchtgebietes Alter See entlang. Ich gelange auf einem Trampelpfad auf die linke Seite und gehe dann nach rechts. Auch hier ist es herrlich ruhig, meine Füße freuen sich über Waldboden, und ich finde sogar eine Bank an dem kleinen See, die zum Verweilen einlädt. Im Frühling kann man hier Blessrallen mit ihren Jungen beobachten. Frösche quaken im Sommer, Libellen fliegen über den See. Besonders die blau schimmernden gebänderten Prachtlibellen fallen mir ins Auge.

Falkenhagen - Alter See     Gebänderte Prachtlibelle

Ich nehme den zweiten Abzweig nach links und komme an der Pestalozzistraße heraus, die ich überquere und in die ich rechts einbiege. Ich gehe bis zum Mauerweg, dort nach links hinein, folge dann aber nicht dem Mauerweg, sondern gehe weiter geradeaus bis zu den Spektewiesen rechter Hand. Ich folge dem Weg in einer Kurve nach rechts und komme zur Freudstraße. Hier kann ich den Spaziergang beenden an der Endhaltestelle des M37, mit dem ich nach S+U Rathaus Spandau fahren kann.

Regina Henke

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Jul 28 2009

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Regina Henke

Einladung zum Spaziergang – Falkensee, Teufelsbruchwiesen, Große Kuhlake

Aug ’09
1
08:00

Wer kennt Falkensee? Wer kennt die Teufelsbruchwiesen? Oder die Große Kuhlake?

Spaziergang aus aktuellem Anlass – Nordumfahrung

Ich möchte einladen, diese schöne, noch sehr stille Gegend, gleich nebenan von Spandau, kennenzulernen.

  • Datum: Samstag, den 1.8.
  • Uhrzeit: 8:00 Uhr
  • Treffpunkt: Bushaltestelle des M37, Freudstraße (an den Spektewiesen)
  • Ziel: Mauerweg Radelandstr.: M37 oder Bus 130 Waldkrankenhaus
  • Länge: ca. 9,5 km, 3–4 Stunden

Der Spaziergang führt von den Spektewiesen über das Feuchtgebiet „Alter See“ und den Falkenhagener See zu den Teufelsbruchwiesen in Eiskeller. Hier soll eine Autostraße, eine Schnellstraße mit Tempo 100, direkt durch die Wiese gebaut werden. Das bedeutet den Tod für die Tier‑ und Pflanzenwelt und wird außerdem das gesamte umgebende Gebiet, die Große Kuhlake, ein FFH-Gebiet, sowie den Falkenhagener See (Landschaftsschutzgebiet) und auch das benachbarte Spandau (FFH-Gebiet Spandauer Forst) beeinträchtigen, weitere Informationen findet man unter www.bisf.de.

Ich finde, das geht nicht nur die Anwohner etwas an, sondern auch uns Berliner. Denn hier wird ein Naherholungsgebiet zerstört. Und auch Eiskeller bleibt nicht so ruhig, wie es noch ist. Diese Straße zerschneidet ein noch intaktes großes Naherholungsgebiet und Lebensraum für Pflanzen und Tiere, darunter auch gefährdete Arten. Der Lärm von solchen Schnellstraßen schallt sehr weit, wie man z. B. in
Erkner (A 10) hören kann. Ein weiteres Beispiel ist die Zerschneidung des Barnimer Dörferwegs durch
A 10 und A 114. Bei der geplanten sog. Nordumfahrung wird es nicht viele Übergänge für Fußgänger geben, dieses ganze Gebiet fällt zum Wandern dann praktisch weg. An vielen Stellen sind Kreisverkehre geplant. Das Video über die geplante Trasse auf www.bisf.de macht das sehr anschaulich. Da kann ich nicht im Sessel sitzen bleiben.

Ich wohne zwar in Reinickendorf, bin aber in der letzten Zeit sehr oft durch die Große Kuhlake und die Teufelsbruchwiesen gelaufen. Dabei sah ich die Goldammer auf dem Foto anbei in der Teufelsbruchwiese am Wegrand singen. Dann fielen mir die Plakate über die sog. Nordumfahrung ins Auge, und ich war sehr betroffen, zumal ich nach näherer Information herausfand, dass diese Straße nicht einmal die von den Planern beabsichtigte Wirkung haben wird, sondern das Gegenteil. Sie wird den Autoverkehr nicht vom noch ruhigen Falkensee weglenken, sondern eher dorthin ziehen. Außerdem führt sie gar nicht drum herum, sondern mitten durch. Sie trennt nämlich die Gartenstadt Falkenhöhe von der Siedlung Falkenhöh und zerstört außerdem den Falkenhagener See, der vor kurzem erst aufwändig renaturiert wurde.

Jetzt können auch wir Berliner etwas tun. Gerade habe ich erfahren, dass die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren nun vom 10. August bis 9. September in Spandau ausgelegt werden. Bis zum 23.9. können wir Einwendungen an das Bezirksamt Spandau schreiben, Info im Newsletter der Bürgerinitiative Falkensee anbei. Auf www.bisf.de findet man auch Argumentationshilfen. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Auslegung genau in der Urlaubszeit passiert.

Ich möchte tun, was ich kann, um zu helfen, diesen Horror zu verhindern. Deshalb lade ich zu diesem Spaziergang ein. Wer hat, kann ein Fernglas mitbringen. Ich bin selbst keine Vogelexpertin und würde mich freuen, wenn vielleicht auch solche ExpertInnen sich angesprochen fühlen. Vielleicht ist es ja sogar möglich, während der Frist für die Einwendungen regelmäßig solche Spaziergänge zu veranstalten.

Regina Henke

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