Die drei Erstplatzierten bei der Siegerehrung: 1. Platz: Stefan Hendtke, 2. Platz: Marc Schulze, 3. Platz: Jonas Engler (Foto: Spandau heute)

Der Jubiläumslauf von Falkensee nach Spandau

Festveranstaltung zum 25. Lauf der Sympathie

Die drei Erstplatzierten bei der Siegerehrung: 1. Platz: Stefan Hendtke, 2. Platz: Marc Schulze, 3. Platz: Jonas Engler (Foto: Spandau heute)
Die drei Erstplatzierten bei der Siegerehrung: 1. Platz: Stefan Hendtke, 2. Platz: Marc Schulze, 3. Platz: Jonas Engler (Foto: Spandau heute)

Der Lauf der Sympathie von Falkensee in die Spandauer Altstadt stand in diesem Jahr ganz im Zeichen seines 25jährigen Bestehens und wurde bereits am Vorabend mit einer Festveranstaltung im Gotischen Saal auf der Zitadelle gefeiert. Zu einem kurzweiligen Programm hatte der VfV Spandau eingeladen, um dieses Ereignis mit geladenen Gästen sowie allen Förderern und Mitarbeitern, die in all den Jahren zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben, zu feiern.

Der Bürgermeister aus Falkensee, Heiko Müller, und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank erinnerten bei ihren Grußworten an den Beginn dieses nun etablierten Laufs, als der bürokratische Aufwand immens groß war und  jeder einzelne Läufer bei den Behörden gemeldet werden musste. Die DDR existierte schließlich noch und Grenztruppen der ehemaligen DDR erklärten sich bereit, die Teilnehmer im grenzüberschreitenden Verkehr passieren zu lassen. Dass heute mit anderen bürokratischen und behördlichen Hürden gekämpft werden muss, ließ Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank verlauten, denn die Durchführung des Laufs der Sympathie stand bis mehrere Tage vor der Veranstaltung noch nicht fest.

Klaus Scholz (re.) zusammen mit Jürgen Goerißen (Geschäftsführer Centrovital und Haupssponsor des Laufs der Sympahtie) und Dieter Baumenn
Klaus Scholz (re.) zusammen mit Jürgen Goerißen (Geschäftsführer Centrovital und Haupssponsor des Laufs der Sympahtie) und Dieter Baumenn

Staatssekretär Andreas Statzkowski, der in der Senatsverwaltung auch für den Sportbereich zuständig ist, überbrachte seine Grußworte aus Berlin und reihte die Bedeutung des Laufs der Sympathie in den Kontext Berliner Sportveranstaltungen ein. Hier spielt Spandau eine bedeutende Rolle, denn neben den Spandauer Wasserfreunden gibt es weitere Vereine mit großer Reichweite und einem aktiven Vereinsleben. Der Lauf der Sympathie ist ein Juwel in der Sportmetropole, so Statzkowski, denn mit ihm fällt der Startschuss für die Saison der Laufveranstaltungen.

Veranstaltungsleiter Klaus Scholz, der beim Lauf der Sympathie alle Fäden in der hält, aber ansonsten lieber im Hintergrund agiert, konnte sich dem spontanen Dank und den lobenden Worten für die reibungslose Organisation für diese Laufveranstaltung nicht entziehen. Sportstadtrat Gerhard Hanke sprach seine größte Anerkennung aus und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank ernannte ihn zum Spandauer des Monats.

Aber nicht nur Lobreden und Gratulationen gab es an diesem Abend. Mehrere Show-Acts begleiteten die Festveranstaltung und unterhielten die Gäste aufs Beste. Neben einer musikalischen Darbietung der Band der Musikschule Spandau und einer Zumbavorführung war zweifellos der Höhepunkt des Abends die Showeinlage von Dieter Baumann, dem erfolgreichsten Langstreckenläufer der deutschen Sportgeschichte. Nicht nur das Laufen ist sein Metier sondern auch das Geschichtenerzählen. Er beherrscht die Kunst, seine Zuhörer auf einzigartige Weise mit der Läuferszene bekannt und vertraut zu machen und sie dabei mit kabarettistischem Gespür zum Lachen zu bringen. Mit wechselnden Rollen gewährt er Einblick in das afrikanische Trainingslager und berichtet von seinem Wettlauf  mit dem ortansässigen Tankwart.

Am Tag des Jubiläumslaufs meinte es der Wettergott nicht besonders gut. Die Schönwetterphase war vorbei und die Läuferinnen und Läufer mussten gegen böigem Sturm und teilweise einsetzendem Nieselregen ankämpfen. Das hinderte aber nicht daran, erstklassige Ergebnisse abzuliefern, denn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren so schnell wie noch nie. Bei den Frauen gingen die ersten drei Plätze an Damen vom SCC Berlin.  Cornelia Schindler lief in der Zeit von 35:05 min durch das Ziel, während ihre Vereinskollegin Victoria Brandt nach 35:25 min die Marke passierte. Den dritten Platz belegte Luisa Boschan in einer Zeit von 36:06 min. Bei den Herren war Stefan Hendtke vom SC Potsdam der schnellste Läufer mit einer Zeit von 30:01min, gefolgt von Marc Schulze (SCC Berlin) mit 30:04 min. Jonas Engler (LG Süd Berlin) ging als Dritter mit einer Zeit von 30:41 min durch das Ziel.

 

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