Die beste Spielplatzgeschichte aus Spandau wurde gewählt

Die beste Spielplatzgeschichte aus Spandau wurde gewählt

Florida Eiscafé spendiert Spielplatzverbesserung im Wert von 1000 Euro

Die Gewinner der Spielplatzgeschichte
Die Gewinner der Spielplatzgeschichte

Im Sommer gehört das Spielen und Toben im Freien zum Kinder-Alltag und auf den 100 öffentlichen Spielplätzen des Bezirks macht es besonders Spaß, gemeinsam mit Freunden zu buddeln, klettern, rutschen oder schaukeln.

Vor rund 7 Jahren war die Situation auf den Spandauer Spielplätzen noch ganz anders. Spielgeräte waren nicht mehr benutzbar und ganze Spielplätze mussten abgesperrt und geschlossen werden.  Es entstand die Idee mit dem Einsatz von Spielplatzpaten die Lage zu verbessern und Menschen zu finden, die sich um den Spielplatz in ihrem Kiez kümmern.

Heute hat Spandau ca. 30 Spielplatzpaten und mit dem Programm „Raum für Kinderträume“ zahlreiche Partner, die sich um die Sauberkeit, Instandhaltung und Neuanschaffung von Spielgeräten kümmern. Während der Spielplatztage werden in jedem Frühjahr besondere Aktionen und Spielplatzfeste organisiert.

Bereits seit mehreren Jahren engagiert sich „Florida-Eiscafé“ im Spielplatzprojekt und schreibt in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt einen Wettbewerb aus, bei dem der Erstplatzierte neben einem Eisgutschein einen Scheck in Höhe von 1.000 € für eine Verbesserung oder eine Aktion auf dem Lieblingsspielplatz erhält. Bevor in diesem Jahr die beste Spielplatzgeschichte gesucht wurde, hatte es in den letzten Jahren Preise für das beste Spielplatzbild und das beste Spielplatzfoto gegeben. Kinder und Erwachsene waren aufgefordert von einem Erlebnis auf ihrem Lieblingsspielplatz zu berichten oder eine Spielplatzgeschichte zu schreiben. Nachdem eine kompetente Jury unter den 30 eingesandten Geschichten und Erlebnisberichten den Gewinner ermittelt hatte, kam es am 11. September zur spannenden Preisvergabe. Gina und Sina, beide 10 Jahre alt, waren stolz, dass ihre Geschichte über den Beginn ihrer Freundschaft den ersten Platz belegt hatte und machten sich sogleich mit Baustadtrat Carsten Röding daran Verbesserungsvorschläge für den Biberspielplatz, ihren Lieblingsspielplatz an der Lynette, zu konkretisieren.

Einen Sonderpreis gab es für Helmut Kersten, einem „etwas älteren Kind“, der aus der Erinnerung seine eigene Spielplatzgeschichte, datiert in den 40er und 50er Jahren, zu Papier gebracht hatte. In der Seegefelder Straße groß geworden, verbrachte der Autor viele Stunden seiner Kindheit auf dem Rathausvorplatz, dort wo sich heute zwischen Amtsgericht und Ellipse der Mehrzweckspielplatzbefindet. Damals noch als ungepflegte Wiese diente der Rathausvorplatz (von den Kinder „Rathefummel“ genannt) der Fußballleidenschaft und der Verfasser der Geschichte startete hier seine Fußballkarriere als Torwart.

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