Blick vom Rathaus Spandau zum alten Postamt in der Altstadt (Foto: Ralf Salecker)

Die Geschichte der Post in Spandau

Das Haus der Gesundheit und seine Zeit als Postamt

Blick vom Rathaus Spandau zum alten Postamt in der Altstadt (Foto: Ralf Salecker)
Blick vom Rathaus Spandau zum alten Postamt in der Altstadt (Foto: Ralf Salecker)

Es gab einmal vor langer, langer Zeit, da gab es kein einheitliches Postsystem in Deutschland und dem Rest der Welt. Wer einen Brief schreiben wollte, was eine Seltenheit war, fand keine international agierende Struktur, der er seine Post anvertrauen konnte. Jedes Land oder Fürstentum kochte sein eigenes Süppchen. Postreiter, gab es nicht nur im Wilden Westen, auch im noch nicht geeinten Deutschen Reich, welches als Nationalstaat erst seit 1871 existiert.

1701 hängte man in Berlin noch ein Verzeichnis der wenigen eingetrudelten Briefe aus. Mehr war anscheinend nicht notwendig. Wer einen Brief erwartete, musste also regelmäßig nachschauen. Erst 1766 gab es den ersten Briefkasten Berlins. Dieser hing im Flur des Hof-Postamtes. 7 Briefträger sorgten für die Zustellung der Briefe. Nur zwei Postbeamte waren noch 1769 ausreichend, um die Entgegennahme und Auslieferung der Briefe abzuwickeln.

Die Post in Spandau zog im 19. Jahrhundert mehrfach um. 1829 befand sie sich noch im Haus des Postfuhrunternehmers Commerzienrath Berr in der Breite Straße 21. 1852 zog sie weiter in die Hausnummer 32. 1857 bis 1867 war sie beim Pfarrer in der Potsdamer Straße 14 untergebracht. Traute man etwa den privaten Postunternehmern nicht mehr?

weiter mit dem Artikel geht es hier (www.Spandau-Tourist-Info.de):

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Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

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