Zitadelle Spandau, Torhaus im Winter - Foto: Ralf Salecker

Die Zitadelle Spandau im Austausch mit anderen Netzwerkpartnern

AT FORT – ein internationales Projekt

Zitadelle Spandau,  Torhaus im Winter - Foto: Ralf Salecker
Zitadelle Spandau, Torhaus im Winter – Foto: Ralf Salecker

In den letzten Jahren hat sich auf der Zitadelle viel getan und umfangreiche Ausbauarbeiten, ausgestattet mit einem aussagefähigen Konzept und einer soliden Finanzierung, werden das Festungsbauwerk in den kommenden Jahren zu einer besonderen Besucherattraktion machen.  Mit Spannung wird die Eröffnung der großen Skulpturenausstellung im nächsten Jahr erwartet.

Die Zitadelle hat sich schon jetzt aufgrund ihres guten Restaurierungszustandes als anerkanntes Festungsbauwerk etabliert und ist sowohl national als auch international bekannt. Soll der Fokus der Öffentlichkeit allerdings noch mehr auf Spandau und die Zitadelle gerichtet werden, benötigt man im internationalen Austausch starke Netzwerkpartner, die die Erhaltung und wirtschaftliche Nutzung der am besten erhaltenen Renaissancefestung Nordeuropas mit unterstützen.

Im Rahmen des internationalen Kooperationsprogramms „INTERREG IV C“ ist das spannende Projekt zur „AT FORT“ entstanden, in dem sich insgesamt 11 europäische Festungen zusammengetan haben, um in Workshops die lokale nachhaltige Entwicklung zu fördern. Bereits im Mai 2012 ist das AT FORT Partnerschaftsabkommen unterzeichnet worden, das die Vertreter der 11 wichtigsten europäischen Festungen und Weltkulturstätten zum intensiven Erfahrungsaustausch zusammenführt. Sie alle sind davon überzeugt, dass die Erhaltung und wirtschaftliche  Nutzung jeder einzelnen Anlage nur mit kreativen und kooperativen Ideen möglich ist. Die drei Hauptthemen des AT FORT Projekts sind die multifunktionale Nutzung, die Schaffung besserer Rahmenbedingungen und Governance Modelle.   Die „New Dutch Waterline“ (Niederlande) ist  Lead Partner des Projekts.

Das Projekt ist bis zum 31. Dezember 2014 befristet und sieht Workshops vor, die sich mit der Entwicklung der einzelnen Festungen und der Weitergabe bewährter Praktiken beschäftigen. Mit dem Erstellen eines Durchführungsplans und dem Erarbeiten von Richtlinienempfehlungen schließt das Projekt, deren Endergebnisse im Oktober 2014 in Belgien vorgestellt werden.

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