Ausgediente Leuchtstoffmittel gehören auf die Recyclinghöfe und in die Schadstoffmobile
Den Klimawandel stoppen, Kohlendioxydausstoß verringern, Energie sparen, findet man fast in aller Munde. Immerhin steht unsere zukünftige Lebensqualität und die unserer Kinder und Enkelkinder auf dem Spiel!
Energiesparlampen statt herkömmlicher Glühlampen zu nutzen, ist eine Möglichkeit für den privaten Bereich. Fachmännisch werden diese Leuchtmittel als so genannte Gasentladungslampen bezeichnet. Eine höhere Lebensdauer und ein geringerer Energiebrauch zeichnen sie aus – bei gleicher oder sogar besserer Leuchtkraft. Aber irgendwann geben auch sie ihren Geist auf und zwingen zur Entsorgung. Also ab in den Hausmüll. Und genau hierin liegt der Fehler. Im Gegensatz zur bisherigen Glühlampe befindet sich im Innern der Gasentladungslampen Quecksilber.
Kommt Quecksilber mit Luft in Verbindung, entwickeln sich rasch hochgiftige Gase, die zu schweren Erkrankungen führen können! Kontakt mit den Atemwegen oder der Haut sind lebensgefährlich! Die Dämpfe riecht und sieht man nicht!
Energiesparlampen gehören also nicht in den normalen Hausmüll, sondern auf die Recyclinghöfe und in die Schadstoffmobile, die sie kostenfrei entgegen nehmen.
Umweltgruppe der LA 21 Falkensee
