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Falkenseer Spaziergang zum Geschichtspark und Neuen See

Vom Spandauer Kiesteich zum Falkenhagener See

  • Start: Bus M37: Spektefeld (Waldkrankenhaus) oder Beerwinkel (Freudstraße)
  • Ziel: Bus M37 Freudstraße
  • Ca. 9 km, 3 Stunden

Ich komme mit dem Bus M37 aus Richtung Rathaus Spandau, steige an der Haltestelle „Spektefeld“ aus und gehe direkt in das Spektefeld hinein, dann nach rechts bis zum Großen Spektesee, Kiesteich genannt.

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Hier gehe ich noch einmal nach rechts, unterquere die Spektebrücke und kann nun entweder auf der rechten oder linken Seite des Spektegrabens weiterlaufen.

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Ich komme vorbei an der Spektelake und kann auf einer Brücke einen Blick auf den See genießen, gehe dann aber bis zum Ende des Sees und dann erst über eine Brücke nach links.

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Hier gehe ich bis zum asphaltierten Mauerweg, den ich überquere, um dann geradeaus weiter einen Trampelpfad entlang zu laufen. Ich komme an einem schmalen Kiesweg heraus, in den ich links einbiege bis zum nächsten Trampelpfad, der parallel zum asphaltierten Mauerweg verläuft. Hier gehe ich nach rechts und treffe wieder auf einen Kiesweg und gehe nach rechts bis zur Königszelter Straße, wo ich nach links in den Geschichtspark Falkensee hineingehen kann. Man könnte natürlich auch einfach auf dem asphaltierten Mauerweg laufen. Aber mir gefallen solche „Schleichwege“ viel besser.

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An dieser Stelle befand sich 1943-1945 ein Außenlager des KZ Sachsenhausen. Der Geschichtspark ist jederzeit geöffnet und weist die wichtigsten Elemente des ehemaligen KZ Außenlagers auf Hinweistafeln aus. Wenn ich der Großen Lake folge, komme ich an der Hamburger Straße heraus, gehe nach rechts aus dem Park hinaus und überquere die Spandauer Straße an einer Ampel. Auf der anderen Straßenseite gehe ich geradeaus in den Wohnpark Rotunde der Gartenstadt Falkenhöh über einen schön gestalteten runden Platz mit Bäumen und Bänken. Die Rotunde ist ein zusammenhängender kreisförmiger Baukörper mit Wohnungen und Vorgärten. Die zusammenliegende Rundbebauung ist nordwärts zum unter Naturschutz gestellten Gelände des Falkenhagener Sees, dem „Alten See“ geöffnet.

Ich nehme den linken Weg parallel zur Adornostraße bis zum Ende. Da wo der Weg aufhört, gehe ich nach rechts auf einem Trampelpfad durch die Wiese, rechter Hand das Feuchtgebiet Alter See, das zum Falkenhagener See gehört. Ich komme zur Humboldtallee, die ich überquere und kann dann den Neuen See umrunden (1,785 km). Der Neue See ist ein Überbleibsel einer Sandgrube und mit dem Falkenhagener See verbunden, der natürlichen Ursprungs ist und in der letzten Eiszeit entstanden ist. Hier gibt es auch, anders als beim Falkenhagener See, eine Badestelle. Es ist ein schöner Uferweg mit Blick auf den See, besonders schön der Abschnitt, wo man zwischen beiden Seen entlanggeht.

Leider soll die Trasse der geplanten Schnellstraße an der Humboldtallee, also genau zwischen dem Feuchtgebiet „Alter See“ und den beiden Seen Falkenhagener See und Neuer See entlang gehen, so dass man vom Alten See und von der Gartenstadt Falkenhöh dann nicht mehr zu den beiden Seen gelangen kann. Es wird hier also ein geschütztes Gebiet getrennt. Falkenhagener See und Neuer See liegen in einem Landschaftsschutzgebiet, auch der Alte See steht unter Naturschutz. Es ist an dieser Stelle keine Querung für Fußgänger geplant. Es fragt sich auch, wer dann noch zu den Seen möchte, wenn es lauten Verkehrslärm statt Stille gibt und Schadstoffe im Wasser. Für den Falkenhagener See, der aufwendig renaturiert wurde, ergibt sich eine unzumutbare Schadstoffbelastung. Erholungsgebiete werden unwiederbringlich zerstört.

Nach der Umrundung des Neuen Sees, auf der man (noch) die Ruhe und Natur genießen kann, überquere ich die Humboldtallee und gehe nun an der anderen Seite des Feuchtgebietes Alter See entlang. Ich gelange auf einem Trampelpfad auf die linke Seite und gehe dann nach rechts. Auch hier ist es herrlich ruhig, meine Füße freuen sich über Waldboden, und ich finde sogar eine Bank an dem kleinen See, die zum Verweilen einlädt. Im Frühling kann man hier Blessrallen mit ihren Jungen beobachten. Frösche quaken im Sommer, Libellen fliegen über den See. Besonders die blau schimmernden gebänderten Prachtlibellen fallen mir ins Auge.

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Ich nehme den zweiten Abzweig nach links und komme an der Pestalozzistraße heraus, die ich überquere und in die ich rechts einbiege. Ich gehe bis zum Mauerweg, dort nach links hinein, folge dann aber nicht dem Mauerweg, sondern gehe weiter geradeaus bis zu den Spektewiesen rechter Hand. Ich folge dem Weg in einer Kurve nach rechts und komme zur Freudstraße. Hier kann ich den Spaziergang beenden an der Endhaltestelle des M37, mit dem ich nach S+U Rathaus Spandau fahren kann.

Regina Henke

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