Neubau einer in modularer Bauweise für 320 Geflüchtete

Gewobag übergibt Flüchtlingsunterkunft ans Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten

Neubau einer in modularer Bauweise für 320 Geflüchtete

Neubau einer in modularer Bauweise für 320 Geflüchtete
Neubau einer in modularer Bauweise für 320 Geflüchtete (Foto: Ralf Salecker)

Die Gewobag übergab am 21.7.2017 die in Modulbauweise errichtete Geflüchtetenunterkunft mit 320 Wohnplätzen in der Spandauer Freudstraße an das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten. Wegen der vorgefertigten Module konnte das Haus nach nur 9 Monaten Bauzeit fertiggestellt und übergeben werden. Normalerweise dauert das Verfahren von der Planung bis zur Fertigstellung etwa 24 Monate.

320 Menschen sollen hier einmal leben. Das Konzept des Gebäudes entspricht den Erfordernissen von Flüchtlingsfamilien mit Kindern. Privatsphäre und fachliche Betreuung sollen so gleichermaßen gewährleistet werden. Vier unterschiedliche Wohnungszuschnitte sind für diesen Bedarf konzipiert worden. In den Obergeschossen gibt es 4 verschieden große Wohnungstypen, von der 1-Zimmer-Wohnung für 3 Personen bis zur 4-Zimmer-Wohnung für 6 Personen.

Der überschaubar große Außenbereich der Unterkunft enthält einen Spielplatz, ein Picknickareal sowie eine Fläche für gemeinsame Aktivitäten. Dazu kommen Stellplätze für 14 Fahrräder.

Die Gemeinschaftsunterkunft im Falkenhagener Feld ist ein siebenstöckiges Gebäude mit zwei Aufgängen – ohne Kellergeschoß, also direkt auf einer Fundamentplatte errichtet – auf einer Fläche von knapp 5500 Quadratmeter. Nach dem Ende der Erstnutzung durch Geflüchtete werden diese Wohnungen in den regulären Wohnungsbestand der Gewobag überführt. Dazu wird später noch einmal der Zuschnitt der Wohnungen verändert und Balkone kommen hinzu. Zusätzliche Kosten, die auf die späteren Mieter umgelegt werden könnten, entstehen nach Auskunft der Gewobag nicht.

Einige Räume im Erdgeschoss werden vom Träger der Einrichtung, also der Heimleitung, genutzt, andere dienen als gemeinschaftlich genutzte Bereiche, wie z.B. als Waschküche, Aufenthaltsräume, Zimmer für die Kinderbetreuung sowie als Beratungsbereich. Das Gebäude wird von der Freudstraße aus zugänglich sein. Den Zugang kontrolliert ein Pförtner.

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

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