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Jobcenter Spandau außer Rand und Band – Die Steuerzahler zahlen drauf

Mieterverein weist auf weitere Problemfälle hin

Jobcenter Spandau trifft problematische Mietentscheidung
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Jobcenter Spandau trifft problematische Mietentscheidung

Der Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz e.V. weist auf weitere Entscheidungen des Spandauer Jobcenters in Mietfragen hin:

„Die Fälle unglaublicher Entscheidungen durch das Jobcenter Spandau häufen sich in einem unerträglichen Maße. Zu uns in die Sprechstunde kommen zwei Mieter, beide wohnen bei der Wohnungsbaugesellschaft GSW. Dort haben sie eine gemeinsame Wohnung beantragt. Diese Wohnung liegt nicht weit entfernt, so dass sich die Umzüge einfach gestalten lassen. Die freundliche Wohnungsbaugesellschaft GSW hat beiden Mietern ein unverbindliches Wohnungsangebot unterbreitet und mit dem sind die beiden Verbraucher zum Jobcenter Spandau gegangen, natürlich hatten sie sich vorher die Wohnung angesehen und für gut befunden.“

Anscheinend soll der Wunsch vom Jobcenter nicht wohlwollend geprüft, vielmehr sogar rundweg abgelehnt worden sein, so der Mieterverein.

Der Fall sieht wie folgt aus:

Die Mieterin D. wohnt im Hümmlingweg und zahlt dort eine Miete in Höhe von 351,–€. Der Mieter B. wohnt in der Westerwaldstraße und zahlt dort 360,–€ Miete. Somit ist die Belastung für die Steuerzahler in einer Gesamthöhe auszuweisen von 711,–€ monatlich. Die neue Wohnung, die man gemeinsam beziehen will, auf Grund eines Heiratsversprechens, würde dem Steuerzahler nur 444,–€ kosten. Dies bedeute somit, eine Ersparnis für die Staatskasse in Höhe von 267,–€.

Der Mieterverein will belegen können, das solche Fälle in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten sind. Andere Jobcenter in Berlin sollen anders verfahren. Der Mieterverein ruft nun alle von solche Maßnahmen betroffenen Bürger auf, sich zu melden.

Nun hatte der neue Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank im Wahlkampf das Thema Jobcenter zur „Chefsache“ erklärt. Es besteht also durchaus Hoffnung, dass sich solche Konfliktthemen in Zukunft im Sinne der Mieter regeln lassen. Vor allem dann, wenn der Steuerzahler in der Summe weniger belastet würde.

 

Spandauer Mieterverein für Verbraucherschutz e.V.

  • Im Spektefeld 26
  • 13589 Berlin
  • Tel.: 030 / 81 85 27 20

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

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