Neuer Kiosk am Spektesee

Kiosk-Einweihung – Versorgungsangebot am Spektesee erweitert

Programm Stadtumbau West geht im Falkenhagener Feld voran

Neuer Kiosk am Spektesee (Helmut Kleebank und Carsten Röding)
Neuer Kiosk am Spektesee (Helmut Kleebank und Carsten Röding)

Mit der Eröffnung des Kiosks im Spektepark am 14. September ist ein weiterer Schritt zur Realisierung des Programms Stadtumbau West im Falkenhagener Feld getan worden. Weitere Bauabschnitte folgen, denn noch in diesem Herbst soll mit dem Bau eines Mehrgenerationenspielplatzes und Beachvolleyballfeldern im Spektepark begonnen werden. Auf dem gleichen Areal entstehen weiterhin das Sportzentrum des TSV 1860, ein Jugendspielplatz sowie Kletterfelsen.

Der Spektegrünzug zwischen der Altstadt und der Stadtgrenze Richtung Falkensee dient als Naherholungsgebiet und ist für viele Spandauer, besonders für die Bewohner der in den 70er Jahren entstandenen Großsiedlung, die grüne Oase des Kiezes. In den Sommermonaten werden der Park und besonders die Uferbereiche des Spektesees intensiv genutzt. Die einstige Kiesgrube wurde zum Bau des Falkenhagener Feldes genutzt und nach deren Fertigstellung mit Wasser gefüllt. Ab 1980 entstand ringsum eine öffentliche Parkanlage.

Allerdings standen bis jetzt keine ausreichenden Sanitäreinrichtungen zur Verfügung, sodass es zu Verschmutzungen im Umfeld der intensiv genutzten Liegewiese kam.

Am nordöstlichen Ufer des Spektesees und in Angrenzung an die Liegewiese ist mit Mitteln aus dem Fördertopf des Programm Stadtumbau West der Bau des Kiosks mit rund 350.000 Euro finanziert worden. „Die eigentlichen Baukosten belaufen sich auf 220.000 Euro“, führte Baustadtrat Carsten Röding bei der feierlichen Eröffnung aus. Schwierigkeiten bei Verlegung der Zu- und Abwasserleitungen haben rund ein Drittel der Baukosten verschlungen. Unter den Bahngleisen und bis in das Westfälische Viertel mussten die Leitungen verlegt werden, da an dieser Stelle des Spektesees kein Anschluss vorhanden war.

Der Kiosk mit öffentlicher Sanitäranlage, der zudem  ein Versorgungsangebot für die Besucher des Parks sicherstellt, wird vom nah gelegenen Ristorante La Tavernetta betrieben. Der Pächter wird den Kiosk in den Monaten April bis September für die Erholungsuchenden offen halten.

Das Gebäude passt sich gut in die Parkanlage ein und ist mit einer Seenlandschaft und Schwänen künstlerisch von Schülern der B.-Traven-Oberschule gestaltet worden.

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