Krönender Abschluss von Kunst Du Leuchten mit Feuerwerksmusik und Illumination am Brosehaus (Foto: Ralf Salecker)

Mein Spandau von A bis Z

26 Schlaglichter eines Berliner Stadtteils

Krönender Abschluss von Kunst Du Leuchten mit Feuerwerksmusik und Illumination am Brosehaus (Foto: Ralf Salecker)
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Krönender Abschluss von Kunst Du Leuchten mit Feuerwerksmusik und Illumination am Brosehaus (Foto: Ralf Salecker)

„Meine Stadt von A bis Z“, eine nette Idee von Birgit Ebbert, die zur Blogparade aufgerufen hat, weil es ihr zu winterlich wurde. Meine Freundin hat mich darauf aufmerksam gemacht. Was liegt näher, als es einmal selbst zu versuchen. 26 mal Spandau, das sollte doch nicht so schwer sein. Wer seinen Bezirk mag und sogar einen Reiseführer darüber schreiben will, der sollte das doch hinbekommen…

Bei manchen Buchstaben sprudelt es nur so, andere dagegen lassen mich nachdenklich verstummen. Trotzdem ist kein Begriff eine echte Krücke geworden. 🙂

Jetzt bin ich natürlich gespannt, ob nicht andere Spandauer ganz andere Begriffe finden oder es sogar mit Ortsteilen Spandaus versuchen…

A wie Altstadtsommer, mehr Leben im Herzen des Bezirks

B wie Batardeau, das Schutzbollwerk am Ende des Stadtgrabens

C wie Carl-Schurz, vom „Terroristen“ zum Außenminister

D wie Dampferfahrten auf der Havel

E wie Eiskeller, Spandaus kältester Punkt

F wie Fähre nach Wannsee

G wie Grünzüge durch den Bezirk

H wie Havelstadt Spandau im Havelland

I wie Insel Imchen, ein Vogelparadies und Imchenallee, die Promenade am Kladower Hafen

J wie JWD (janz weit draußen) auf Eiswerder, hier gibt’s noch Live-Musik und Record-Release-Partys

K wie Kolk, das älteste Siedlungsgebiet im Bereich der Altstadt

L wie Lindenufer, Dampferanleger und Grünanlage dank Festungsbestimmungen

M wie Mauerradweg, früher ein Zeichen der Teilung, heute Naherholung

N wie Nordhafen, der einst ein Festungsgraben war

O wie Old-Texas Town, die Westernstadt

P wie Plantage, einst Paradeplatz auf dem Stresow, der ehemaligen Spandauer Vorstadt

Q wie Quastenhorn, ein in die Havel ragender Landvorsprung im Ortsteil Kladow

R wie Rathaus Spandau – gerade 100 Jahre alt geworden

S wie Spree, die nahe der Spandauer Altstadt mündet

T wie Tiefwerder Wiesen, wo einst Hechte laichten, grasen nun indische Wasserbüffel vor Klein Venedig

U wie U-Bahn-Linie 7, seit mehr als 30 Jahren Spandaus Direktverbindung nach Berlin (U-Bahnhof Altstadt und Rathaus Spandau: Eröffnung am 1. Oktober 1984)

V wie Viktoriaufer, hier stand einst die Stadtmauer

W wie Wasserstadt Oberhavel – aus Schrottplätzen und Öllagern wurden für 500 Millionen Wohnungen mit Parks und Ufergrünzügen

X wie X34, Kladows Anschluss an die Großstadt

Y wie Ye-Mc, ein Kult-Döner-Laden mit Wartezeit

Z wie Zitadellenstadt Spandau – was sonst… 😉

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist