Tourismus-Broschüre - Spandau erleben - Visit Spandau

Spandau erleben, genießen, entspannen

Tourismusführer für die Zitadellenstadt

Tourismus-Broschüre - Spandau erleben - Visit Spandau
Tourismus-Broschüre – Spandau erleben – Visit Spandau

Spandau hat touristisch viel zu bieten. Um dies mit greifbaren Beispielen zu belegen, hat Spandaus Bezirksmarketing-Gesellschaft „Partner für Spandau“ einen kleinen zweisprachigen Tourismusführer herausgebracht. Während der Internationalen Tourismusbörse wurde das achtseitige Faltblatt im A4-Format, welches aufgeklappt die Größe eines halben Kinoplakates einnimmt, als Bezirkswerbung am Berlinstand an Interessierte verteilt.

Auf der Internetseite von Partner für Spandau unter www.partner-fuer-spandau.de gibt es die Tourismus-Informationen aktuell in Deutsch, Englisch und Italienisch. Weitere Sprachen werden folgen.

Prominentestes Bild im Tourismusführer ist die Spandauer Zitadelle als Panoramafoto von Ralf Salecker, dessen Panoramabilder auch unter www.edle-panoramabilder.de zu finden sind. Insgesamt stammen acht Bilder in dem Tourismusführer von ihm.

Berlin-Spandau lohnt sich

Unter dem Leitmotiv: „Der westlichste Bezirk der deutschen Hauptstadt freut sich auf Ihren Besuch!“ beschreibt die Broschüre Spandau als lebens- und erlebenswerten Bezirk. Historisch hat er viel zu bieten, was einen Besuch lohnt. „Als überaus geschichtsträchtiger und erlebenswerter Ort ist Spandau zugleich westliches Tor zur Metropole Berlin.“ Wer immer noch der Überzeugung ist, dass Spandau ganz jwd ist, wird mit praktischen Beispielen eines Besseren belehrt. In 10 Minuten ist der Bezirk von der City aus mit der Regionalbahn erreichbar. Mit der S-Bahn dauert es ein wenig länger.

Manch Autofahrer beschwert sich gerne über das viel zu geringe Parkplatzangebot im Bereich der Altstadt. Zählt man diese mal zusammen, ergibt sich die stattliche Anzahl von 5.000 Parkplätzen. An zwei Orten, nahe der Altstadt sind kostenfreie Parkplätze für Reisebusse ausgewiesen. Nur wer unbedingt mit dem Auto direkt vor seinem Lieblingsbäcker parken will, muss notgedrungen die eine oder andere Runde drehen.

Die Spandauer Altstadt

Das Herz Spandaus darf in der Beschreibung natürlich nicht fehlen. Die größte zusammenhängende Fußgängerzone mit rund 300 Einzelhandelsgeschäften, Restaurants und Dienstleistern lädt ein zum Bummeln und Verweilen. Unterschiedlichste Fest-Veranstaltungen in der Altstadt richten sich an ein sehr unterschiedliches Publikum. Historische Bauwerke wie die Nikolai-Kirche, das Gotische Haus, das Batardeau, der Gewölbekeller, die Sadtmauer und alte Gebäudeensembles im Behnitz bieten einen Blick in die Vergangenheit. Nur einen Steinwurf weiter lockt das Havelufer mit der Spreemündung zum Flanieren. Noch ist das Lindenufer eine Baustelle. Doch das wird sich bald ändern.

Zitadelle Spandau

Nicht nur wegen der im Herbst eröffnenden Ausstellung „Berlin und seine Denkmäler“ in den sanierten Gebäuden auf der Zitadelle ist die Renaissancefestung ein sehenswertes Bauwerk. Museen, Fledermäuse, Künstler, Kunsthandwerker, ein Theater, Musikveranstaltungen, Mittelaltermärkte, und eine Musikinstrumentenwerkstatt bieten ein buntes Kulturangebot, welches selbst Spandauer viel zu selten wahrnehmen.  Die Broschüre weist auf die bedeutende Zitadelle hin, zeigt aber gleichzeitig auf die Vielzahl anderer Highlights im Bezirk.

Spandau – Wasser und Grün

Radwanderer finden gleich mehrere große Radwege in Spandau. Entlang der Havel können Radfahrer den Bezirk von Nord nach Süd durchqueren. Der Mauerradweg bietet abseits großer Straßen eine Verbindung zwischen Natur und historischem Boden. Über den Havel-Radweg gibt es eine wunderbare ins nahe Havelland. Wer mag, kann auf dem Radweg Berlin-Kopenhagen auch auf längeren Strecken unterwegs sein. Grünzüge  und Waldgebiete und die Havel selbst bieten naturnahe Erholungsmöglichkeiten. Spandau bietet sich als Erholungsort, aber auch als Ausgangspunkt für Touren nach Berlin und Brandenburg an.

Dies und noch viel mehr beschreibt die neue Broschüre von Partner für Spandau. Es gibt viele Gründe, Spandau zu besuchen. Tourismus kann sich im Bezirk durchaus zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickeln.

Eine Broschüre allein macht da noch keinen Sommer, aber sie ist ein guter Ansatz, ein deutliches Zeichen dafür, dass Spandau den Tourismus als wichtiges wirtschaftliches Standbein der Zukunft sieht. Darum ist es mehr als selbstverständlich, ja zwingend notwendig, mit den Besonderheiten des Bezirks zu werben.

Mehr touristische Angebote müssen her. Hotellerie und Gastronomie sind gefragt, mit entsprechenden Angeboten eine Basis dafür zu liefern. Wer Spandau nur als Schlafstadt für Berlin-Besucher verkauft, darf sich nicht wundern, wenn nur diese hier übernachten…

Erhältlich ist die neue Spandau-Werbung in der Spandauer Altstadt im Gotischen Haus oder als PDF-Dokument zum Download.

Tourist-Information Berlin-Spandau im Gotischen Haus

  • Breite Str. 32
  • 13597 Berlin-Spandau
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 – 18 Uhr, Sonnabend bis 15 Uhr
  • Info-Telefon: 030 / 333 93 88 • Fax: 030 / 333 04 83
  • E-Mail: info@spandau-tourist-information.de

[Postkarten]

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

6 thoughts on “Spandau erleben, genießen, entspannen

  1. Wer verkauft denn „Spandau nur als Schlafstadt für Berlin-Besucher“? Und vor allem: Wem? Ist das Problem nicht eher, potenzielle Besucher überhaupt erst mal für Spandau zu interessieren (und sei es „nur“ zum Schlafen)?

    PS: Der Link zum PDF-Dokument führt bei mir ins Leere.

  2. Die Auskunft „Schlafstadt“ bekam ich vor längerer Zeit von Hotelbetreibern in Spandau auf die Frage, ob sie ihre Gäste auf Spandaus Sehenswürdigkeiten hinweisen und wie stark das Interesse der Übernachtenden an Spandau ist. Diese meinten, in Spandau würden kaum „Spandau-Touristen“ übernachten. Fast alle wären nur an der guten Verkehrsanbindung nach Berlin interessiert und schlafen nur im Bezirk… Daher: „Schlafstadt“…

  3. Ah, okay. Die Selbsteinschätzung der Hoteliers als „Schlafstätte“ für Berlin-Besucher ist interessant. Da es in Berlin ja mehr als genug Hotels gibt, hätte ich das höchstens in Verbindung mit Messen u. ä. Veranstaltungen vermutet. Wobei Übernachtungsgäste ja besser sind als gar keine. Wenn es allerdings nicht mal gelingt, die davon zu überzeugen, nicht nur die Nacht, sondern auch den Tag hier zu verbringen, dann sollte einem das zu denken geben.

  4. Hierstellt sich die Frage, ob es nicht erstrebenswert für die Übernachtungsanbieter sein müsste, ihre Gäste von den zweifelslos verhandenen Vorzügen Spandaus zu überzeugen – oder wenigstens darüber zu informieren…

  5. Ich war einfach mal wohlwollend davon ausgegangen, dass sie das tun. 😉

    Aber letztlich reden wir ja über so genannte Kernzielgruppen. Und das kann im Falle Spandaus kaum der zufällige Übernachtungsgast sein, der – ob geschäftlich oder privat – sein Berlin-Programm in der Regel vorab durchgeplant hat. Insofern erscheint mir der Ansatz, die gute Verkehrsverbindung ins Zentrum zu betonen, durchaus sinnvoll. Zumal sie ja auch in umgekehrter Richtung funktioniert …

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