Zitadelle Spandau - Zeughaus

Archiv für das Tag 'Hahneberg'

Aug 24 2010

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Salecker

Spandau – Teilöffnung des Fort Hahneberg

Aug
27
10:00

1. Rundgang wieder zugänglich

Die Festungsanlage Fort Hahneberg konnte aufgrund nicht mehr zu gewährleistender Verkehrssicherheit nach dem letzten Winter nicht mehr gefahrlos betreten werden. Die durch das Bezirksamt veranlassten Sicherungsmaßnahmen ermöglichen es nun wieder einen Führungsbetrieb aufzunehmen.
Die Auswertung von in Auftrag gegebenen Gutachten hat nun ergeben, dass unter Auflagen ein Erster Rundgang wieder freigegeben werden kann.
Aus diesem Anlass wird Baustadtrat Carsten-Michael Röding mit der dort seit Jahren engagierten Arbeits‑ und Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg ein vorläufiges Nutzungskonzept unterschreiben, so dass die Führungen auch durch das Fort wieder möglich werden.

Mit einer ersten Führung verbunden wird diese Vereinbarung unterzeichnet am:

  • Freitag, den 27. August 2010
  • 10 Uhr
  • Fort Hahneberg

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Sep 03 2009

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Salecker

Panorama-Foto-Workshop in Staaken

Abgelegt unter Fotografie

CIA-Spandau veranstaltet einen offenen Foto-Workshop

„Rund um’ den Hahneberg“

Am 9.September startet das Spandauer Medienkompetenzzentrum CIA-Spandau (computer in action) einen offenen Fotoworkshop für jugendliche Teilnehmer aller Altersgruppen.

„Staaken vom Hahneberg aus gesehen

Alle, die sich für das Thema Panoramafotografie interessieren treffen sich am 9. September  um 17 Uhr im Jugendclub „Steig“, Räcknitzer Steig 10, 13593 Berlin.

Während der so genannten „Blauen Stunde“ (19:34 bis 20 : 11 wird an diesem Tag) soll der Hahneberg ins rechte Licht gesetzt werden.

Stativ und Fotoapparat sind mitzubringen. Die digitale Weiterverarbeitung zum Panorama-Foto erfolgt später am Computer.

Weitere Infos unter:

www.staaken.info

www.cia-spandau.de

www.staaken.info/kinder-und-jugendliche/cia-spandau/

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Jul 16 2009

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Siebke

Fort Hahneberg in Spandau

Abgelegt unter Sehenswürdigkeiten,Staaken

Fort Hahneberg – Die versteckte Festung in Spandau

Der zweite – der echte 66 Meter hohe Hahneberg ist der interessantere, weil er eine bemerkenswerte Historie aufzuweisen hat.

Auf ihm liegt ein einmaliges Baudenkmal – das Fort Hahneberg. Gebaut wurde es in den Jahren 1882–1888 als letztes Artilleriefort in Deutschland und hatte den Zweck die Stadt Spandau, welche damals die wichtigste Rüstungsstadt des deutschen Reiches war, zu schützen. Als Unterstützung der Spandauer Stadtumwallung und in Sichtweite zur Zitadelle.

Das sechseckige Fort ist in den Hahneberg hineingebaut und deshalb trotz seiner Ausmaße von 450 mal 170 Metern von außen kaum zu erkennen. Selbst auf Luftaufnahmen ist es nicht auf den ersten Blick zu sehen.

Fort kommt aus dem Französischen, heißt Festungswerk und bezeichnet ein Werk innerhalb einer Verteidigungslinie, welches gleichzeitig die Unterbringung von Truppen ermöglicht. Es ist ein Verteidigungssystem, das aus Geschützbänken, Grabenwehren und zum Teil bis 13 Meter tief angelegten Schutzräumen besteht.

Durch die immer weiter fortschreitende Entwicklung der Waffentechniken war das Fort bei seiner Fertigstellung technisch schon veraltet.

In den Jahren 1925 bis 1934 wurde das Fort vom Flugtechnischen Verein Spandau genutzt, der dort Segelflugzeuge baute.

Mit der Wiederaufrüstung 1934 begannen auch am Fort Hahneberg erneut Bauarbeiten, um eine Nutzung als Kaserne möglich zu machen.

Im Zweiten Weltkrieg war hier ein Lazarett untergebracht und die Geschützbänke dienten als Flakstellungen. Während des Krieges hat es keine größeren Schäden gegeben. Nach seinem Ende sind die inneren Verteidigungsanlagen auf Beschluss der Alliierten gesprengt und militärisch unbrauchbar gemacht worden.

Im Jahre 1949 wurde der Teilabbruch des Forts beschlossen. Für den Bau von Wohnhäusern benötigte man die hier vorhandenen Ziegelsteine.

Im Jahr 1952 lag das Fort plötzlich auf der Grenze zur DDR, weil durch die Teilung Berlins auch Staaken in zwei Teile geschnitten wurde. West-Staaken wurde Teil der DDR, Ost-Staaken blieb Teil von Berlin-West. Somit war das Fort für niemanden zugänglich und mit dem Mauerbau 1961 wurde der Grenzstreifen befestigt. Von nun an war das Fort – zumindest offiziell – unzugänglich.

1990, nach Öffnung der Grenze, gründete sich die Arbeits‑ und Schutzgemeinschaft Fort Hahneberg e. V., die sich um die Freilegung der historischen Anlagen verdient macht und heute auf dem Gelände Führungen durchführt.

Von April bis Oktober finden an den Wochenenden und Feiertagen Führungen um 11:00 Uhr, 12:30 Uhr, 14:00 Uhr und 15:30 Uhr statt. Sonderführungen – auch an Wochentagen – sind nach vorheriger Anmeldung (Tel.: (030) 366 46 05, Fax: (030) 366 49 81) möglich. Jede Führung dauert ca. 90 Minuten.

Auf einem Natur‑ und Geschichtslehrpfad wird das Fort besichtigt. Festes Schuhwerk und das Mitbringen von Taschenlampen wird empfohlen.

Über einen Hohlweg gelangt man zur Kehlkaserne (Kehle: dem Angreifer abgewandten Seite) und zum Haupteingang des Forts. Der Besucher, der die kellerartigen Gewölbe des Forts betritt, wird durch das exakt ausgeführte Mauerwerk – welches aus rund 28 Millionen verschiedenen Ziegelsteinen besteht – eher an Räume von Kirchen oder Burgen, als an eine militärische Anlage erinnert. Von zwei Aussichtsstegen aus kann man in die Schlucht des Wallgrabens sechs Meter in die Tiefe blicken.

1991 hat das Landesdenkmalamt das Fort in die Denkmalliste aufgenommen. Es ist als herausragendes Objekt geschützt und gleichzeitig Überwinterungsquartier für rund 1 500 Tiere aus 11 Arten streng geschützter Fledermäuse.

Anreise mit dem PKW über Heerstraße-Reimerweg-Weinmeisterhornweg. Mit dem Bus 149, 49 oder M37 bis Gärtnereiweg.

Ein Tag der offenen Tür im Fort Hahneberg in Berlin-Staaken am 9.8.2009 von 11 bis 17 Uhr

Weitere Informationen auf der Internetseite des Fort Hahneberg.

Peter Siebke

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