Mrz
26
2010

Salecker
Hinweisschild an der B 5 zum Mauerverlauf jetzt am richtigen Ort
Das Ende letzten Jahres durch den Landesbetrieb für Straßenwesen in Brandenburg zum 20jährigen Mauerfall errichtete Hinweisschild an der Bundesstraße B 5 steht nun am richtigen Ort.
Durch die kostenlose Überlassung der Gedenktafel an den Bezirk Spandau und insbesondere die finanzielle Unterstützung durch die Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V. , ermöglicht es, dass der damals fälschlicherweise nicht berücksichtige Grenzverlauf von West Staaken nun korrigiert werden konnte.
Gemeinsam werden daher Baustadtrat Carsten-Michael Röding und der Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau 1954 e.V., Karl-Heinz Bannasch das Schild einweihen:
- Mittwoch, den 31. März 2010
- 10 Uhr
- Heerstraße/Ecke Bergstraße
- 13591 Berlin
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Salecker
Schildbürgerstreich
Das zum 20jährigen Mauerfall errichtete Hinweisschild auf Brandenburger Seite an der Bundesstraße B 5 beschäftigt die Menschen in Berlin und Brandenburg gleichermaßen. Und das zu Recht, denn: Die Gedenktafel steht am falschen Ort!
Diese falsche Positionierung des Schildes kann man im Wortsinne nicht stehen lassen.
Das Bezirksamt Spandau ist bei der Planung leider nicht beteiligt worden. Sofort nach der erfolgten Aufstellung der Tafeln ist das bezirkliche Tiefbauamt an den Landesbetrieb für Straßenwesen in Brandenburg herangetreten.
Der Hinweis, dass West-Staaken hierbei unberücksichtigt gelassen wurde, ist dort ohne die Aussicht auf korrigierende Maßnahmen, lediglich zur Kenntnis genommen worden.
Auch die Bezirksverordnetenversammlung Spandau hat sich dem unstrittig historisch untragbaren Zustand angenommen.
Baustadtrat Carsten-Michael Röding führt aus:
„Ich unterstütze das darin formulierte Ansinnen auf Korrektur des Standortes ausdrücklich und habe daher die Stadtentwicklungssenatorin gebeten, eine Entscheidung auf ministerieller Ebene herbeizuführen. Vor allem aber muss das Ausbleiben einer Stellungnahme bzw. Genehmigung durch den Senat schnellstmöglich korrigieret werden. Der entstandene Eindruck der unsensiblen und unabgestimmten Vorgehensweise zwischen Berlin und Brandenburg sollte in unser aller Interesse möglichst schnell korrigiert werden.“
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