Große Spektelake, im Spektegrünzug, Nähe Finkenkruger Weg

Archiv für das Tag 'Nordumfahrung'

Aug 17 2009

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Regina Henke

Einladung zum Sonntags-Spaziergang – Falkensee, Teufelsbruchwiesen, Große Kuhlake

Wer kennt Falkensee? Wer kennt die Teufelsbruchwiesen? Oder die Große Kuhlake?

Spaziergang aus aktuellem Anlass – Nordumfahrung

Ich möchte einladen, diese schöne, noch sehr stille Gegend, gleich nebenan von Spandau, kennenzulernen.

  • Datum: Sonntag, den 23.8.2009
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Treffpunkt: Bushaltestelle des M37, Freudstraße (an den Spektewiesen)
  • Ziel: Mauerweg Radelandstr.: M37 oder Bus 130 Waldkrankenhaus
  • Länge: ca. 9,5 km, 3–4 Stunden

Der Spaziergang führt von den Spektewiesen über das Feuchtgebiet „Alter See“ und den Falkenhagener See zu den Teufelsbruchwiesen in Eiskeller. Hier soll eine Autostraße, eine Schnellstraße mit Tempo 100, direkt durch die Wiese gebaut werden. Das bedeutet den Tod für die Tier‑ und Pflanzenwelt und wird außerdem das gesamte umgebende Gebiet, die Große Kuhlake, ein FFH-Gebiet, sowie den Falkenhagener See (Landschaftsschutzgebiet) und auch das benachbarte Spandau (FFH-Gebiet Spandauer Forst) beeinträchtigen, weitere Informationen findet man unter www.bisf.de.

Ich finde, das geht nicht nur die Anwohner etwas an, sondern auch uns Berliner. Denn hier wird ein Naherholungsgebiet zerstört. Und auch Eiskeller bleibt nicht so ruhig, wie es noch ist. Diese Straße zerschneidet ein noch intaktes großes Naherholungsgebiet und Lebensraum für Pflanzen und Tiere, darunter auch gefährdete Arten. Der Lärm von solchen Schnellstraßen schallt sehr weit, wie man z. B. in
Erkner (A 10) hören kann. Ein weiteres Beispiel ist die Zerschneidung des Barnimer Dörferwegs durch
A 10 und A 114. Bei der geplanten sog. Nordumfahrung wird es nicht viele Übergänge für Fußgänger geben, dieses ganze Gebiet fällt zum Wandern dann praktisch weg. An vielen Stellen sind Kreisverkehre geplant. Das Video über die geplante Trasse auf www.bisf.de macht das sehr anschaulich. Da kann ich nicht im Sessel sitzen bleiben.

Ich wohne zwar in Reinickendorf, bin aber in der letzten Zeit sehr oft durch die Große Kuhlake und die Teufelsbruchwiesen gelaufen. Dabei sah ich die Goldammer auf dem Foto anbei in der Teufelsbruchwiese am Wegrand singen. Dann fielen mir die Plakate über die sog. Nordumfahrung ins Auge, und ich war sehr betroffen, zumal ich nach näherer Information herausfand, dass diese Straße nicht einmal die von den Planern beabsichtigte Wirkung haben wird, sondern das Gegenteil. Sie wird den Autoverkehr nicht vom noch ruhigen Falkensee weglenken, sondern eher dorthin ziehen. Außerdem führt sie gar nicht drum herum, sondern mitten durch. Sie trennt nämlich die Gartenstadt Falkenhöhe von der Siedlung Falkenhöh und zerstört außerdem den Falkenhagener See, der vor kurzem erst aufwändig renaturiert wurde.

Jetzt können auch wir Berliner etwas tun. Gerade habe ich erfahren, dass die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren nun vom 10. August bis 9. September in Spandau ausgelegt werden. Bis zum 23.9. können wir Einwendungen an das Bezirksamt Spandau schreiben, Info im Newsletter der Bürgerinitiative Falkensee anbei. Auf www.bisf.de findet man auch Argumentationshilfen. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Auslegung genau in der Urlaubszeit passiert.

Ich möchte tun, was ich kann, um zu helfen, diesen Horror zu verhindern. Deshalb lade ich zu diesem Spaziergang ein. Wer hat, kann ein Fernglas mitbringen. Ich bin selbst keine Vogelexpertin und würde mich freuen, wenn vielleicht auch solche ExpertInnen sich angesprochen fühlen. Vielleicht ist es ja sogar möglich, während der Frist für die Einwendungen regelmäßig solche Spaziergänge zu veranstalten.

Regina Henke

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Aug 17 2009

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Regina Henke

Einladung zum Sonntags-Spaziergang – Falkensee, Teufelsbruchwiesen, Große Kuhlake

Sep ’09
13
10:00
Sep ’09
20
10:00

Wer kennt Falkensee? Wer kennt die Teufelsbruchwiesen? Oder die Große Kuhlake?

Spaziergang aus aktuellem Anlass – Nordumfahrung

Ich möchte einladen, diese schöne, noch sehr stille Gegend, gleich nebenan von Spandau, kennenzulernen.

  • Datum: Sonntag, den 13.9.2009
  • Datum: Sonntag, den 20.9.2009
  • Uhrzeit: 10:00 Uhr
  • Treffpunkt: Bushaltestelle des M37, Freudstraße (an den Spektewiesen)
  • Ziel: Mauerweg Radelandstr.: M37 oder Bus 130 Waldkrankenhaus
  • Länge: ca. 9,5 km, 3–4 Stunden

Der Spaziergang führt von den Spektewiesen über das Feuchtgebiet „Alter See“ und den Falkenhagener See zu den Teufelsbruchwiesen in Eiskeller. Hier soll eine Autostraße, eine Schnellstraße mit Tempo 100, direkt durch die Wiese gebaut werden. Das bedeutet den Tod für die Tier‑ und Pflanzenwelt und wird außerdem das gesamte umgebende Gebiet, die Große Kuhlake, ein FFH-Gebiet, sowie den Falkenhagener See (Landschaftsschutzgebiet) und auch das benachbarte Spandau (FFH-Gebiet Spandauer Forst) beeinträchtigen, weitere Informationen findet man unter www.bisf.de.

Ich finde, das geht nicht nur die Anwohner etwas an, sondern auch uns Berliner. Denn hier wird ein Naherholungsgebiet zerstört. Und auch Eiskeller bleibt nicht so ruhig, wie es noch ist. Diese Straße zerschneidet ein noch intaktes großes Naherholungsgebiet und Lebensraum für Pflanzen und Tiere, darunter auch gefährdete Arten. Der Lärm von solchen Schnellstraßen schallt sehr weit, wie man z. B. in Erkner (A 10) hören kann. Ein weiteres Beispiel ist die Zerschneidung des Barnimer Dörferwegs durch
A 10 und A 114. Bei der geplanten sog. Nordumfahrung wird es nicht viele Übergänge für Fußgänger geben, dieses ganze Gebiet fällt zum Wandern dann praktisch weg. An vielen Stellen sind Kreisverkehre geplant. Das Video über die geplante Trasse auf www.bisf.de macht das sehr anschaulich. Da kann ich nicht im Sessel sitzen bleiben.

Ich wohne zwar in Reinickendorf, bin aber in der letzten Zeit sehr oft durch die Große Kuhlake und die Teufelsbruchwiesen gelaufen. Dabei sah ich die Goldammer auf dem Foto anbei in der Teufelsbruchwiese am Wegrand singen. Dann fielen mir die Plakate über die sog. Nordumfahrung ins Auge, und ich war sehr betroffen, zumal ich nach näherer Information herausfand, dass diese Straße nicht einmal die von den Planern beabsichtigte Wirkung haben wird, sondern das Gegenteil. Sie wird den Autoverkehr nicht vom noch ruhigen Falkensee weglenken, sondern eher dorthin ziehen. Außerdem führt sie gar nicht drum herum, sondern mitten durch. Sie trennt nämlich die Gartenstadt Falkenhöhe von der Siedlung Falkenhöh und zerstört außerdem den Falkenhagener See, der vor kurzem erst aufwändig renaturiert wurde.

Jetzt können auch wir Berliner etwas tun. Gerade habe ich erfahren, dass die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren nun vom 10. August bis 9. September in Spandau ausgelegt werden. Bis zum 23.9. können wir Einwendungen an das Bezirksamt Spandau schreiben, Info im Newsletter der Bürgerinitiative Falkensee anbei. Auf www.bisf.de findet man auch Argumentationshilfen. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Auslegung genau in der Urlaubszeit passiert.

Ich möchte tun, was ich kann, um zu helfen, diesen Horror zu verhindern. Deshalb lade ich zu diesem Spaziergang ein. Wer hat, kann ein Fernglas mitbringen. Ich bin selbst keine Vogelexpertin und würde mich freuen, wenn vielleicht auch solche ExpertInnen sich angesprochen fühlen. Vielleicht ist es ja sogar möglich, während der Frist für die Einwendungen regelmäßig solche Spaziergänge zu veranstalten.

Regina Henke

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Aug 11 2009

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Salecker

Planungsunterlagen im Planfeststellungsverfahren “Nordumfahrung Falkensee” in Spandau

Einwendungen gegen die Nordumfahrung bis 23. September

Mit der „Nordumfahrung“ Falkensees sollen nach Vorstellung der Straßenplaner im Land Brandenburg die innerstädtischen Landesstraßen L20 und L201 entlastet werden. Nach Ansicht vieler Einwender sind diese Entlastungen nicht gegeben. Vielmehr wiegen die dafür notwendigen Eingriffe in die Natur den theoretischen Erfolg nicht auf.

Der Verlauf der Trasse geht vom Kreisverkehr Spandauer Platz in einem Bogen Richtung Norden/Bahnübergang Brieselang. Kritisiert wird die dadurch in Kauf genommene Zerteilung des Grüngürtels zwischen Falkensee, Schönwalde und Spandau. Nahe am Falkenhagener See vorbei führend, berührt sie auch die Naturschutzgebiete Falkenseer Kuhlake und Spandauer Forst sowie den Eiskeller.

Acht Ordner Material zur Nordumfahrung können im Bezirksamt eingesehen werden. So können sich alle Spandauer umfassend über das geplante Straßenbauvorhaben informieren. Einwendungen dagegen können bis zum 23. September in Spandau sowie beim Landesamt für Bauen und Verkehr (Dezernat 11) in Hoppegarten eingereicht werden.

  • Rathaus Spandau
  • Naturschutz‑, Grünflächen‑ und Umweltamt
  • Zimmer 1103
  • Carl-Schurz-Straße 8
  • 13597 Berlin
  • Montag bis Donnerstag von 9–16 Uhr
  • Freitags 9 – 14 Uhr
  • außerhalb dieser Zeiten nach Vereinbarung
  • weitere Infos: www.nordumfahrung.de

Wer den geplanten Trassenverlauf auf einer Karte sehen möchte, findet diese auf den Seiten von www.nordumfahrung.de. Anschaulich kann die Strecke auf einer dreidimensionalen Tour betrachtet werden. Dazu wird ein kleines Google-Plugin für den Browser benötigt, welches aber automatisch geladen und installiert werden kann.

Ausführliche Informationen eines Anwalts über das Planfeststellungsverfahren gibt es hier.

Eine Unterschriftenlisten von der Bürgerinitiative Schöne Falkensee (BISF) kann hier heruntergeladen werden.

Für alle, die nicht genau wissen, wie sie vorgehen können, hat die Bürgerinitiative hat eine Gebrauchsanleitung für die Einwendung, sowie ein Beispiel-Text zum herunterladen und bearbeiten bereitgestellt.

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Jul 28 2009

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Salecker

Planfeststellungsverfahren – Nordumfahrung

Abgelegt unter Gesellschaft/Politik, Umland

Auslegung der Unterlagen nun auch in in Spandau

Die Planfeststellungsunterlagen zur umstrittenen Nordumfahrung Falkensees (L 20 n) liegen  vom 10. August bis zum 9. September  im Bezirksamt Spandau aus.

  • Rathaus Spandau
  • Naturschutz‑, Grünflächen‑ und Umweltamt
  • Zimmer 1103
  • Carl-Schurz-Straße 8
  • 13597 Berlin
  • Montag bis Donnerstag von 9–16 Uhr
  • Freitags 9 – 14 Uhr

Ein knappes Jahr nach der Auslegung in Falkensee, Schönwalde und Umgebung, die bereits zu vielfältigen Protesten geführt hat, werden nun auch Berlinerinnen und Berliner die Gelegenheit haben, Einsicht in die Planungen zu nehmen und ihre Einwendungen dagegen vorzutragen.

Einwendungen gegen das Straßenbauvorhaben können bis zum 23. September eingereicht werden – auch alle Bürger aus Falkensee, Schönwalde und Umgebung können nun eine Einwendung nachreichen oder ihre Einwendung aus 2008 ergänzen!

Die Auslegungsbehörde im Land Brandenburg, das Landesamt für Bauen und Verkehr, hatte zunächst vorgesehen, die Auslegung vollständig während der Berliner Sommerferien durchzuführen – vermutlich in der Hoffnung, die Resonanz auf die wiederholte Auslegung möglichst gering zu halten. Die Berliner Verantwortlichen haben den Zeitraum allerdings um einige Wochen nach hinten geschoben.

Ironie am Rande: Wie vor einem Jahr wird die Auslegung nun wieder unmittelbar vor einer Wahl stattfinden – in 2008 war es die Kommunalwahl in Brandenburg, jetzt die Bundestagswahl sowie Landtagswahl in Brandenburg.

Die BISF kritisiert mit Nachdruck, dass das Landesamt wie vor Jahresfrist die Bürgerbeteiligung in die Hauptferienzeit legen und damit offenbar versuchen wollte, betroffene Bürger von der Einsichtnahme und Ablehnung der Schnellstraße abzuhalten. In 2008 gab es die gleichen Überlegungen, was nach mehreren Interventionen – auch der BISF – dazu geführt hat, dass die Auslegung auf die Zeit nach den Ferien verschoben wurde.

Im Oktober 2008 wurden 3.500 Einwendungen gegen das Straßenprojekt gezählt. Auch viele Träger öffentlicher Belange, sowohl aus Berlin als auch aus Brandenburg, hatten damals die Trasse abgelehnt. Die jetzt nachgeholte Beteiligung der Berliner zeigt, dass der brandenburgische Landesbetrieb für Straßenwesen die Auswirkungen der geplanten Schnellstraße erheblich unterschätzt hat. Während der Auslegungs‑ und Einwendungsfrist wird die BISF in Spandau über die Planungen informieren; ein Programm wird noch erarbeitet. Wir halten Sie auf dem Laufenden – im nächsten Newsletter und unter www.BISF.de. Schon jetzt bitten wir Sie um Unterstützung während der Auslegungszeit, zum Beispiel beim Besetzen von Info-Ständen. Melden Sie sich gern bei uns!

Quelle: Bürgerinitiative Schönes Falkensee

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Jul 28 2009

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Regina Henke

Einladung zum Spaziergang – Falkensee, Teufelsbruchwiesen, Große Kuhlake

Aug ’09
1
08:00

Wer kennt Falkensee? Wer kennt die Teufelsbruchwiesen? Oder die Große Kuhlake?

Spaziergang aus aktuellem Anlass – Nordumfahrung

Ich möchte einladen, diese schöne, noch sehr stille Gegend, gleich nebenan von Spandau, kennenzulernen.

  • Datum: Samstag, den 1.8.
  • Uhrzeit: 8:00 Uhr
  • Treffpunkt: Bushaltestelle des M37, Freudstraße (an den Spektewiesen)
  • Ziel: Mauerweg Radelandstr.: M37 oder Bus 130 Waldkrankenhaus
  • Länge: ca. 9,5 km, 3–4 Stunden

Der Spaziergang führt von den Spektewiesen über das Feuchtgebiet „Alter See“ und den Falkenhagener See zu den Teufelsbruchwiesen in Eiskeller. Hier soll eine Autostraße, eine Schnellstraße mit Tempo 100, direkt durch die Wiese gebaut werden. Das bedeutet den Tod für die Tier‑ und Pflanzenwelt und wird außerdem das gesamte umgebende Gebiet, die Große Kuhlake, ein FFH-Gebiet, sowie den Falkenhagener See (Landschaftsschutzgebiet) und auch das benachbarte Spandau (FFH-Gebiet Spandauer Forst) beeinträchtigen, weitere Informationen findet man unter www.bisf.de.

Ich finde, das geht nicht nur die Anwohner etwas an, sondern auch uns Berliner. Denn hier wird ein Naherholungsgebiet zerstört. Und auch Eiskeller bleibt nicht so ruhig, wie es noch ist. Diese Straße zerschneidet ein noch intaktes großes Naherholungsgebiet und Lebensraum für Pflanzen und Tiere, darunter auch gefährdete Arten. Der Lärm von solchen Schnellstraßen schallt sehr weit, wie man z. B. in
Erkner (A 10) hören kann. Ein weiteres Beispiel ist die Zerschneidung des Barnimer Dörferwegs durch
A 10 und A 114. Bei der geplanten sog. Nordumfahrung wird es nicht viele Übergänge für Fußgänger geben, dieses ganze Gebiet fällt zum Wandern dann praktisch weg. An vielen Stellen sind Kreisverkehre geplant. Das Video über die geplante Trasse auf www.bisf.de macht das sehr anschaulich. Da kann ich nicht im Sessel sitzen bleiben.

Ich wohne zwar in Reinickendorf, bin aber in der letzten Zeit sehr oft durch die Große Kuhlake und die Teufelsbruchwiesen gelaufen. Dabei sah ich die Goldammer auf dem Foto anbei in der Teufelsbruchwiese am Wegrand singen. Dann fielen mir die Plakate über die sog. Nordumfahrung ins Auge, und ich war sehr betroffen, zumal ich nach näherer Information herausfand, dass diese Straße nicht einmal die von den Planern beabsichtigte Wirkung haben wird, sondern das Gegenteil. Sie wird den Autoverkehr nicht vom noch ruhigen Falkensee weglenken, sondern eher dorthin ziehen. Außerdem führt sie gar nicht drum herum, sondern mitten durch. Sie trennt nämlich die Gartenstadt Falkenhöhe von der Siedlung Falkenhöh und zerstört außerdem den Falkenhagener See, der vor kurzem erst aufwändig renaturiert wurde.

Jetzt können auch wir Berliner etwas tun. Gerade habe ich erfahren, dass die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren nun vom 10. August bis 9. September in Spandau ausgelegt werden. Bis zum 23.9. können wir Einwendungen an das Bezirksamt Spandau schreiben, Info im Newsletter der Bürgerinitiative Falkensee anbei. Auf www.bisf.de findet man auch Argumentationshilfen. Es ist vermutlich kein Zufall, dass die Auslegung genau in der Urlaubszeit passiert.

Ich möchte tun, was ich kann, um zu helfen, diesen Horror zu verhindern. Deshalb lade ich zu diesem Spaziergang ein. Wer hat, kann ein Fernglas mitbringen. Ich bin selbst keine Vogelexpertin und würde mich freuen, wenn vielleicht auch solche ExpertInnen sich angesprochen fühlen. Vielleicht ist es ja sogar möglich, während der Frist für die Einwendungen regelmäßig solche Spaziergänge zu veranstalten.

Regina Henke

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