Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

20 Mio. für das Spandauer Rathaus

Neue Diensträume im Carossa-Quartier

Der Berliner Senat hat bei seiner gestrigen Klausurtagung für die Sanierung des Spandauer Rathauses und den Neubau eines Bürodienstgebäudes in Spandau insgesamt 20 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Dies ist Bestandteil des Sondervermögens Infrastruktur wachsende Stadt und Nachhaltigkeit (SIWANA). Der Vorschlag hierfür stammt von Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank dazu:

“Seit längerem hat Spandau auf den Sanierungsstau am Rathaus hingewiesen. Und der Personalzuwachs führt bereits jetzt dazu, dass große zusätzliche Büroflächen auf dem freien Markt angemietet werden müssen, bei stark steigenden Mieten. Ich freue mich sehr, dass der Senat auf Vorschlag des Finanzsenators diese Notwendigkeiten anerkennt. Dies ist ein wichtiges Signal für die Bezirksverwaltung Spandau.”

Der Sanierungsbedarf des Rathauses betrifft die Ertüchtigung des Brandschutzes, die Sanierung von ca. 2/3 des Rathausdaches sowie die Herstellung der Barrierefreiheit des 4. Obergeschosses. Allein für den Brandschutz muss von einem Investitionsbedarf von ca. 5 Mio. Euro ausgegangen werden. In einem ersten Schritt hat der Bezirk im laufenden Haushalt eine erste Vorsorge in Höhe von 1 Mio. Euro vorgesehen.

Rathaus Spandau
Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Für zusätzliches Personal hat der Bezirk in mehreren Schritten bereits Flächen im sogenannten Carossa-Quartier angemietet, über weitere Flächen wird verhandelt. Außerdem soll wenn möglich das ehemalige Wohnhaus und seit längerem als Verwaltungsgebäude genutzte Hochhaus Klosterstraße abgegeben werden. Dort ist derzeit das Jugendamt untergebracht. Für die Lokalisierung eines Verwaltungsneubaus werden bereits mehrere mögliche Flächen geprüft.

Mit der Entscheidung des Berliner Senats können nun die Planungen für beide Projekte vorangetrieben werden.

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Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist