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Keine Tiere zu Weihnachten verschenken!

Hund und Katz gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Mit Blick auf das nahende Weihnachtsfest appelliert der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Ordnung, Stephan Machulik, an die Spandauerinnen und Spandauer, bei der Bescherung am Heiligabend auf Tiere als Weihnachtsgeschenke zu verzichten.

Der Stadtrat führt dazu aus:

„Viele glauben, dass ein Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier ein perfektes Geschenk ist. Die Kinderaugen werden bei der Bescherung groß und alle sind in dem Moment froh und glücklich. Dabei stellt sich jedoch immer wieder heraus, dass Tiere als  Spontangeschenk völlig ungeeignet sind. Wenn die erste Freude verflogen ist, stellen viele fest, dass der kleine Zuwachs auch viel Zuwendung und Pflege benötigt.

Was passiert, wenn auf einmal das Haustier zu einer Belastung wird, wenn die artgerechte Haltung mehr Zeit beansprucht als gedacht, die Tierarzt- und Futterkosten das Budget übersteigen oder wenn das Tier und Besitzer nicht zueinander passen?

Tiere sind kein Spielzeug, die man dann einfach umtauschen oder wegwerfen kann. Um so erschreckender ist es, dass wie jedes Jahr viele gut gemeinte „Geschenke“ ausgesetzt auf der Straße oder abgegeben im bis an seine Kapazitätsgrenzen belegten Tierheim Berlin enden.

Bevor Sie Tiere verschenken, überlegen Sie sorgfältig, ob ein Tier auch noch in vielen Jahren den Beschenkten Freude bringt. Wenn Sie zweifeln, dann empfehlen wir Ihnen vor dem Kauf einen Besuch im Tierheim Berlin. Dort wird eine gründliche Vorbereitung auf den tierischen Zuwachs  angeboten, bei der Interessierte Tiere und deren Haltung kennen lernen können und intensiv von Tierpflegern beraten werden.

Darüber hinaus bietet das Tierheim in Falkenberg ab dem 19. Dezember Eltern einen Gutschein an, mit dem ein Kind seinen tierischen Favoriten in der „Stadt der Tiere“ kennen lernen kann – auf Probe und unter Aufsicht. Der Gutschein kann dann in Ruhe nach den Feiertagen eingelöst werden.

Die Entscheidung für ein Tier sollte immer wohlüberlegt, vorbereitet und langfristig getroffen werden, nur so werden alle glücklich werden.“

Wilhelmstädter Adventskalender 2015

Weihnachtsaktionen für die sinnlichen Momente in der Weihnachtszeit

Für die sinnlichen Momente in der Weihnachtszeit (Foto: Ralf Salecker)

Für die sinnlichen Momente in der Weihnachtszeit

Weihnachtslieder, Genüsse für alle Sinne und kleine Überraschungen für Klein und Groß erwarten die Wilhelmstädter auch in diesem Jahr an jedem Tag in der Adventszeit. Bezirksstadtrat Carsten Röding eröffnet feierlich den Wilhelmstädter Adventskalender am Sonntag, den 29. November um 17.00 Uhr im Hof des Weinladen Spandau, Metzer Str. 2. Der Weinladen richtet das beliebte Adventssingen bei schwäbischem Glühwein im Innenhof Metzer Str. 2 aus.

Am Montag, den 30. November um 10.00 Uhr weiht Bezirksstadtrat Gerhard Hanke zusammen mit den Kindern der Christoph-Földerich-Grundschule den Weihnachtsbaum auf dem Földerichplatz ein. Auch dazu sind alle Wilhelmstädter und Spandauer herzlich eingeladen. Der Schmuck des Baumes auf dem Földerichplatz kommt von den Kindern der Földerich-Grundschule, für den Baumschmuck auf dem Metzer Platz engagiert sich die Bastelgruppe aus dem Stadtteilladen.

Diese Veranstaltungen bilden den Auftakt zum Adventskalender 2015 in dessen Rahmen bis Weihnachten an jedem Tag weitere interessante Aktionen in Geschäften und Einrichtungen der Wilhelmstadt stattfinden:

So kann man sich am 1.12. durch Lakritz-Köstlichkeiten von Ellis Lakritze, Wilhelmstr. 156a durchprobieren. Zum Ausprobieren lädt auch das Frauenfitnessstudio VIP’n’Fit, Pichelsdorfer Str. 31 am 3.12. ein; geboten wird Zen Fu für Anfängerinnen. Und wer gern mit seinen Kindern bäckt, aber den Aufwand in der heimischen Küche scheut, schaut am 5.12. ab 10.00 Uhr bei den Flinken Helfern, Pichelsdorfer Str. 90 vorbei.

Ein besonderes Highlight ist das Kobalt Figurentheater im Gemeindehaus der Melanchthon-Gemeinde, Pichelsdorfer Str. 79. Hier wird am 9.12. die Weihnachtsgeschichte gezeigt. Am gleichen Tag kann man sich gefüllte Stiefelchen bei Wüstenrot, Pichelsdorfer Str. 148 abholen – wenn man diese zuvor dort abgegeben hat (bis zum 4.12.).

Die Herstellung zauberhafter Glasperlen aus Murano-Glas ist am 12.12. beim Juwelier Luchterhandt, Pichelsdorfer Str. 112 zu bestaunen. Und wer gestresst durch die Weihnachtszeit geht, kann sich am 16.12. bei drei verschiedenen kostenlosen Massagen in der Gesundheitspraxis Wilhelmstadt, Weißenburger Str. 42 verwöhnen lassen. Auch die Kirchengemeinden öffnen Ihre Türen und laden zu Liedersingen, Adventsnachmittag und festlichen Gottesdiensten ein, nicht nur am Heiligabend.

Die großen Ziffern in den Schaufenstern der Wilhelmstädter Geschäfte weisen in der Adventszeit den Weg zu den Aktionen. Die Weihnachtsaktionen in der Wilhelmstadt werden im Rahmen des Förderprogramms „Aktive Zentren“ vom Geschäftsstraßenmanagement Wilhelmstadt in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Melanchthon-Gemeinde Berlin-Spandau koordiniert. Einen Überblick über alle Veranstaltungen des Wilhelmstädter Adventskalenders 2015 finden Sie unter www.wilhelmstadt-bewegt.de.

Sozialstadtrat und Seniorenvertreter bei den Pflegebedürftigen

Sprechstunde in den Pflegewohnhäusern am Waldkrankenhaus

Am 30.11.2015 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr lädt Herr Bezirksstadtrat Frank Bewig zu einer Sprechstunde in die Pflegewohnhäuser am Waldkrankenhaus ein. Gemeinsam mit Herrn Klaus-Dieter Trautmann, dem Vorsitzenden der Spandauer Seniorenvertretung, steht er den Bewohnerinnen und Bewohner für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Pflegewohnhaus II am Waldkrankenhaus

im „Weißen Salon“ (Erdgeschoss)

Stadtrandstraße 555

13589 Berlin

Ja, wir brauchen Sie!

Denn nur gemeinsam mit Ihnen sind wir stark

Spandau

Spandau

Soziales Engagement bedeutet nicht nur Hilfe zu leisten, sondern kann auch Ihr Leben positiv beeinflussen.

Haben Sie ein wenig Zeit übrig? Haben Sie den Wunsch sich für ältere Menschen einzusetzen? Macht es Ihnen Freude, Aufgaben in einem Team zu übernehmen? Mögen Sie Geselligkeit und organisieren Sie gerne? Würde es Ihnen Freude bereiten in einer quirligen Freizeitstätte für ältere Menschen beim Verkauf von Speisen und Getränken und bei Veranstaltungen mitzuhelfen?

Dann sind Sie bei uns genau richtig! Die ehrenamtlichen Teams unserer Spandauer Seniorenklubs und Treffpunkte benötigen Verstärkung. Die Einrichtungen sind wichtige Bestandteile unserer bezirklichen Seniorenarbeit und bieten den Spandauer Seniorinnen und Senioren ein vielfältiges Angebot an Freizeitmöglichkeiten, kulturellen und sportlichen Aktivitäten.

Spezialkenntnisse sind nicht erforderlich, was zählt, ist die Bereitschaft zum sozialen Engagement und etwas Zeit. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind haftpflicht- und unfallversichert und erhalten eine geringe Aufwandsentschädigung.

Interessent/innen melden sich bitte bei Frau Förster, Tel. 90279-6112 oder bei Frau Heinemann, Tel. 90279-6021.

Neuer Senioren- und Behindertenbeauftragter in Spandau

Inklusion bleibt die Kernaufgabe

Alter und neuer Seniorenbeauftragter, Klaus Laufmann, Sargon Lang, (Foto: BA Spandau)

Alter und neuer Seniorenbeauftragter, Klaus Laufmann, Sargon Lang, (Foto: BA Spandau)

Seit 2. November hat Spandau mit Sargon Lang (42) einen neuen Bezirksbeauftragten für Senioren und Menschen mit Behinderung. Sargon Lang (Sozialarbeiter und Diakon) verfügt über vielfältige Erfahrungen in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren sowie behinderten Menschen. Er hat im Evangelischen Johannesstift u. a. dazu beigetragen, einen konventionellen Hotelbetrieb in ein Integrationsprojekt zu überführen, in dem auch Menschen mit Behinderungen arbeiten. Zuletzt leitete Herr Lang ein Tageszentrum für ca. 250 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen in Berlin-Steglitz.

Sargon Lang ist Vater einer eineinhalb-jährigen Tochter und lebt mit seiner Familie in Nieder Neuendorf vor den Toren Spandaus. Klaus Laufmann (65), der das Amt seit 2008 innehatte, geht aus Altersgründen in den Ruhestand. Der Wissenstransfer zwischen dem alten und dem neuen Beauftragten findet bis einschließlich Februar 2016 statt.

Anstelle eines Staffelstabs übergibt Herr Laufmann seinem Nachfolger einen Zollstock: „Ab einer Türbreite von 90 cm können Menschen in Rollstühlen problemlos Räume erreichen. Mit 90 cm beginnen gleichberechtigte Teilhabe und Inklusion.“

Das Thema Inklusion beinhaltet jedoch weit mehr, so Sargon Lang:

„Ich werde mich dafür einsetzen, dass sich die Wohnbedingungen für Senioren und Menschen mit Behinderungen im Bezirk weiterhin verbessern. Darüber hinaus möchte ich noch mehr Menschen mit und ohne Behinderungen zusammenbringen, zum Beispiel beim Sport, der mir sehr am Herzen liegt.“

Sargon Lang ist unter s.lang@ba-spandau.berlin.de oder telefonisch unter 90279 7551 zu erreichen.