Spandau erleben, genießen, entspannen

Spandau hat touristisch viel zu bieten. Um dies mit greifbaren Beispielen zu belegen, hat Spandaus Bezirksmarketing-Gesellschaft „Partner für Spandau“ einen kleinen zweisprachigen Tourismusführer herausgebracht. Während der Internationalen Tourismusbörse wurde das achtseitige Faltblatt im A4-Format, welches aufgeklappt die Größe eines halben Kinoplakates einnimmt, als Bezirkswerbung am Berlinstand an Interessierte verteilt.

Tiefwerder Wiesen als Schneelandschaft

Von der vielbefahrenen Heerstraße sind es nur wenige Schritte in die verträumte Schneelandschaft der Tiefwerder Wiesen abseits des großen Trubels der Großstadt. Nur wenige verirren sich hierher. Derzeit schreckt möglicherweise das Bauchaos wegen des zukünftigen Abriss der Freybrücke die Besucher ab.

Schöner Wohnen in Hakenfelde

Viele verbinden mit Hakenfelde einen schönen Uferweg entlang der Havel, den Spandauer See, die Insel Eiswerder, das Johannesstift und den Stadtforst. Doch der Spandauer Ortsteil hat noch mehr zu bieten. Man muss nur mal aufmerksam durch die kleineren Straßen abseits der lauten Streitstraße laufen.

Falkenseer Platz

Der Falkenseer Platz gehört nicht unbedingt zu den beliebten Plätzen in Spandau, behauptet sich aber als größte Verkehrsschlagader im Bezirk. Sein Herz, eine Grünfläche mit einem Durchmesser von 80 Metern, ist alles andere als eine Insel der Ruhe. Trotzdem wirft hier ein Fischer gemütlich seine Netze aus.

Zufluchtskirche im Falkenhagener Feld

Bei kaum einer Kirche in Spandau ist der Name mehr mit der eigenen Geschichte verknüpft als bei der Zufluchtskirche. 2012 feierte sie ihr 60-jähriges Bestehen als eigenständige Kirchengemeinde im Falkenhagener Feld. Die Form des Gebäudes spiegelt die besondere Herkunft der Gemeinde als Zufluchtsort wider: Gemeindezentrum und Kirche bilden architektonisch ein großes Zelt aus Stahlbeton.

Zukunft Lindenufer in der Spandauer Altstadt

Das Spandauer Lindenufer muss schöner werden. Es soll sich zu einem attraktiven Aufenthaltsort für Fußgänger, Radfahrer, Familien und Kinder entwickeln. Ein neues Lichtkonzept wird dafür sorgen, dass das auch für die Abende und Nächte gilt. Damit die Planungen den Bedürfnissen der Bevölkerung entgegenkommen, gab es Workshops mit Bürgerbeteiligung.

Falkenhagener Feld

Ende der 1950er Jahre war Wohnraum immer noch knapp in Berlin. Anfangs konzentrierte sich der Wohnungsbau auf die Kernbereiche der Bezirke – vor allem in der Innenstadt. Es galt, die Folgen des Krieges zu beseitigen. Trotzdem stieg der Bedarf an Wohnraum immens. Ein hohes Bevölkerungswachstum aufgrund einer steigenden Geburtenrate und der Zuzug von Vertriebenen und Flüchtlingen verlangten nach einer Lösung.

Der Münsingerpark vor dem Rathaus Spandau

Schräg gegenüber dem Rathaus Spandau gibt es eine fünf Hektar große Grünanlage mit schönem Baumbestand, durch welche die meisten nur hindurchhasten, um zu ihren Bussen zu gelangen: den Münsingerpark. Der Platz vor dem Park kommt also nur selten zur Ruhe. Trotzdem findet jeder, der sich in den Park begibt, ohne Probleme eine ruhige Ecke, fernab des Lärms.

Die Geschichte der Post in Spandau

Am 15. Oktober 1890 konnte das „Kaiserliche Postamt“ endlich seiner Bestimmung übergeben werden. Bewusst repräsentativ, im Stil der Renaissance, kam das Gebäude daher. Man war stolz auf die erbrachte Leistung. Eine Säulenhalle bildete den Haupteingang. Im Erdgeschoss waren die Schalter untergebracht, die einige ältere Spandauer durchaus noch erlebt haben dürfen.

Das Wendenschloss in der Spandauer Altstadt

Eine Altstadt lebt naturgemäß von ihren alten Häusern. Wer in Spandau durch die Gassen und Straßen der Altstadt schlendert, wird natürlich auch am sogenannten Wendenschloss, dem Ackerbürgerhaus, in der Jüdenstraße 35 Ecke Ritterstraße vorbeikommen. Das Herz von Freunden alter Fachwerkhäuser wird erst einmal höher schlagen. Imposant erhebt sich der Bau mit dem großen Eingangstor am Straßeneck.

„Puppen“ auf der Zitadelle Spandau

„Puppen“ auf der Zitadelle Spandau. Figurenensembles der Siegesallee bald in „Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler“. Die Figuren der Siegesallee bieten einen Ritt durch die Jahrhunderte der Geschichte. Mit den notwendigen Hintergrundinformationen versehen können sie zu einer spannenden Bildergeschichte werden.