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Auch 2018 wieder Fördermittel für freiwilliges Engagement

Ehrenamtsmittel können bis zum 30.4.2018 beantragt werden

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Ehrenamtsmittel können bis zum 30.4.2018 beantragt werden (Foto: Ralf Salecker)

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen führt ihr erfolgreiches Programm für die Unterstützung des bürgerschaftlichen  Engagements zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur (Ehrenamtsmittel) fort. Dem Bezirk Spandau stehen insgesamt 42.800,- Euro zur Verfügung. Die Vergaberichtlinien der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sehen eine Begrenzung der Förderung auf einen Höchstbetrag in Höhe von 3.500 € je Einzelmaßnahme vor.

Diese Mittel sind zweckgebunden als Sachmittelerstattung für in Eigenleistung durchzuführende Maßnahmen zur Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktureinrichtungen in der Nachbarschaft einzusetzen. Die jeweilige Antragstellerin bzw. der jeweilige Antragsteller muss sich an den entsprechenden Vorhaben durch eigene ehrenamtlich erbrachte Leistungen beteiligen, Auftragsvergaben an Dritte dürfen aus diesen Mitteln nicht finanziert werden.

Ziel der Sachmittelerstattung ist die Förderung des freiwilligen Engagements von Mitbürgerinnen und Mitbürgern bei der Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktureinrichtungen in der Nachbarschaft. Hierzu zählen vornehmlich Renovierungen, Pflanzungen oder Maßnahmen für eine saubere Stadt bezogen auf Schulen und Horte, Kindertagesstätten, Begegnungsstätten und Nachbarschaftsheime, Seniorenfreizeiteinrichtungen, sonstige soziale Einrichtungen, Sport- und Grünanlagen sowie öffentliche oder öffentlich zugängliche Straßen und Plätze.

Antragsberechtigt sind alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie gesellschaftliche Initiativen die nicht gewinnorientiert arbeiten. Voraussetzung für die Förderung entsprechender Projekte durch das Bezirksamt Spandau ist selbstverständlich, dass sich die Maßnahmen auf im Bezirk Spandau gelegene Einrichtungen beziehen. 

Anträge auf Bereitstellung von Ehrenamtsmitteln können bis zum 30.04.2018 formlos an das Bezirksamt Spandau von Berlin, Büro des Bezirksbürgermeisters, Carl-Schurz-Straße 2/6, 13578 Berlin, gerichtet werden.

Dem Antrag ist eine detaillierte Projektbeschreibung, die Zweck, Art, Umfang, Zeitrahmen und Kosten der Maßnahme beschreibt, beizufügen. Das Bezirksamt weist ausdrücklich darauf hin, dass kein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder eine bestimmte Höhe der Förderung besteht.

Ein Merkblatt finden Sie unter www.spandau.de. Auskünfte zum Programm erhalten Sie  unter der o.g. Anschrift, telefonisch unter (030) 90279-3318 oder per E-Mail unter ehrenamtsbuero@ba-spandau.berlin.de erhalten.

Rauf aufs Rad in der Jugendverkehrsschule Spandau

Zweiter Spandauer Mobilitätstag

Eingravieren eines FEIN-Codes

Eingravieren eines FEIN-Codes (Foto: Pfaerrich)

Wollten Sie nicht schon immer einmal wissen, ob Sie ein E-Bike-Typ sind oder wie es ist, ein Lastenfahrrad zu steuern? Oder sind Sie mehr an Themen wie Verkehrssicherheit und Diebstahlschutz interessiert und wollen Tipps zur Fahrradreparatur? Dann kommen Sie doch vorbei, lassen sich informieren und testen E-Bikes und Lastenräder.

Normalerweise übt auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule nur der Nachwuchs. Aber am Mobilitätstag dürfen sich hier auch Erwachsene aufs Rad schwingen. Sie können in Ruhe ein komfortables E-Bike oder eines der Lastenräder ausprobieren. Es gibt auch einen kleinen Geschicklichkeits- und Übungsparcours.

Der Hintergrund des von der KlimaWerkstatt Spandau veranstalteten Nachmittags ist einfach: Wenn nur ein Drittel der Kurzstrecken bis 6 km mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt würde, könnten jährlich 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Es gäbe weniger Staus und Lärm und die Luftqualität würde sich verbessern. Nicht zuletzt hat Radfahren positive Effekte auf die Gesundheit. Also eine Menge Gründe für das Fahrradfahren!

Mit dabei sind u.a.: Polizei Berlin, Netzwerk Fahrradfreundliches Spandau, fLotte Berlin des ADFC, Zukunftsbedacht Wohnen/Das-e-rad, Business auf Rädern GmbH, Repair Café KlimaWerkstatt Spandau

Die Polizei wird von 14-16 Uhr vor Ort sein und bietet eine Fahrradkennzeichnung an (bitte Ausweis nicht vergessen!).

Bei einer Fahrradkennzeichnung wird das Fahrrad mit einer nachträglichen, individuellen Kennzeichnung versehen. Ein derart gekennzeichnetes Rad ist für Diebe weniger attraktiv. Zudem bietet die Polizei auch eine Beratung zur Verkehrssicherheit und Diebstahlschutz für Fahrräder an. Ferner können sich Interessierte auf dem Mobilitätstag zum Thema Fahrrad und nachhaltige Mobilität informieren. Ehrenamtliche der Repair Cafés der KlimaWerkstatt Spandau geben von 14-16 Uhr Tipps, wie man sein Fahrrad fit für den Frühling macht. Für Kinder stehen Fahrräder und Roller sowie einige Kettcars bereit, die auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule genutzt werden können.

 

Mehr Informationen unter 030/3979 8669 oder info@klimawerkstatt-spandau.de. Der Mobilitätstag findet in Zusammenarbeit mit dem über das JobCenter Spandau geförderte Projekt Verkehrsschulen Spandau des Trägers Chance BJS gGmbH statt.

 

Zweiter Spandauer Mobilitätstag

  • Samstag, 21.4.2017, 14.00-17.00 Uhr
  • Jugendverkehrsschule Spandau I
  • Borkzeile 34
  • 13583 Berlin

 

3-D-Zebrastreifen in Spandau?

Ein Versuch, Fußgängern wieder die sichere Überquerung von Fahrbahnen zu ermöglichen

Fußgängerüberweg„Ich bremse für Tiere“ ist ein beliebter Aufkleber am Heck von Kraftfahrzeugen, ein vergleichbarer für Fußgänger scheint nicht zu existieren. Zebrastreifen (Fußgängerüberwege) haben für eine große Zahl von Autofahrern eher dekorativen Charakter. Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen – nicht nur in Spandau.

Die Spandauer FDP möchte einen 3-D-Zebrastreifen in Kladow für den Fußgängerüberweg am Ritterfelddamm Ecke Seekorso. Der bestehende Zebrastreifen dort hat eine längere Geschichte hinter sich, die zeigt, wie schwierig es in Berlin ist, eine durchaus sinnvolle Maßnahme in die Tat umzusetzen (Anordnung 2014; Umsetzung 2017). Der Verkehrsausschuss wird am 17. April über diesen Vorschlag beraten. Anschließend könnte die Bezirksverordnetenversammlung darüber abstimmen. Die Kosten für die Beseitigung eines alten Zebrastreifens und die Erstellung eines neuen sollen etwa 4.000 Euro betragen.

Die Regeln, die ein gefahrloses Überqueren der Straße ermöglichen sollen, sind eindeutig. Zebrastreifen dienen heute auch als Hinweis auf das Haltverbot (!) auf dem Fußgängerüberweg sowie bis zu fünf Meter davor. Autofahrer müssen mit mäßiger Geschwindigkeit an einen Fußgängerüberweg heranfahren. Das bedeutet also, keine 50 km/h und keine Beschleunigung. Ist ein Fußgänger in der Nähe oder bewegt er sich erkennbar auf den Zebrastreifen zu, ist davon auszugehen, dass dieser auch die Straße überqueren will. Ein Fußgänger muss also dem Autofahrer kein Signal geben, dass er die Straße überqueren möchte.

Weil die bekannten Zebrastreifen offenkundig immer weniger „funktionieren“, wird über alternative Möglichkeiten nachgedacht, die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen. Die derzeitige Gestalt von Zebrastreifen stellt aus psychologischer Sicht eine „Barriere“ für Fußgänger (Querstreifen) und eine „Aufforderung zum Weiterfahren“ dar. Eine Möglichkeit, das Problem anzugehen, ist die optische Schaffung einer „Barriere“ für Autofahrer. Zebrastreifen werden so gemalt, dass der Eindruck eines schwebenden dreidimensionalen Hindernisses für Kraftfahrer entsteht. Wegen eben dieser Wirkung führen Kritiker eine mögliche erhöhte Unfallgefahr an, weil Autofahrer völlig verunsichert reagieren könnten und möglicherweise vor einem solchen optischen Hindernis eine Vollbremsung durchführen könnten. Dem widersprechen aber selbst Vertreter von Automobilclubs. Ein anderes Problem könnte ein Gewöhnungseffekt sein. Nimmt man diesen Einwand ernst, müsste dies auch für jedes Verkehrszeichen gelten.

Ein Beispielvideo zu diesem neuen Zebrastreifen gibt es hier.

 

Ein paar Regeln

  1. An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge mit Ausnahme von Schienenfahrzeugen den zu Fuß Gehenden sowie Fahrenden von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten.
  2. Stockt der Verkehr, so dürfen Fahrzeuge nicht auf den Überweg fahren, wenn sie auf ihm warten müssten.
  3. An Überwegen darf nicht überholt werden.
  4. Führt die Markierung über einen Radweg oder einen anderen Straßenteil, so gelten diese Vorschriften entsprechend.“

Eine Ergänzung zum Thema Radfahrer:

Als Fußgänger im Sinne des § 26 StVO gelten abgestiegene Radfahrer und, laut Urteil des Kammergerichts Berlin,[14] Personen, die ein Fahrrad „rollernd“ benutzen: Hierzu steigt der Fahrer zunächst ab, sodass er seitlich vom Rad steht. Befindet er sich z. B. links vom Rad, stellt er den rechten Fuß auf das linke Pedal, damit er sich mit dem linken Fuß – wie auf einem Tretroller – abstoßen kann.

 

Ein paar Auszüge aus dem Bußgeldkatalog:

  • Wer zu schnell an einen Fußgängerüberweg heranfährt wird mit einem Bußgeld von 80,- Euro belegt und erhält einen Punkt in Flensburg.
  • Wer einem Bevorrechtigten nicht das Überqueren der Fahrbahn ermöglicht, wird mit einem Bußgeld von 80,- Euro belegt und erhält einen Punkt in Flensburg.
  • Wer auf einem Zebrastreifen überholt, wird mit einem Bußgeld von 80,- Euro belegt und erhält einen Punkt in Flensburg.

Konservieren, Tauschen, Ausprobieren im LebensMittelPunkt Spandau

Erstes Treffen im Schul-Umweltzentrum/Gartenarbeitsschule in der Borkzeile

Herbstfest 2017 in der Gartenarbeitsschule Hakenfelde

Der LebensMittelPunkt Spandau ist ein konkreter Baustein für nachhaltige Ernährung und Klimaschutz. (Foto: Ralf Salecker)

Der LebensMittelPunkt Spandau ist ein konkreter Baustein für nachhaltige Ernährung und Klimaschutz. Die Arbeitsgruppe LebensMittelPunkt Spandau hat sich 2015 auf Initiative der KlimaWerkstatt Spandau gebildet, um einen Ort zu schaffen, an dem die Möglichkeit besteht, Ernten zu verarbeiten, Überschüsse zu tauschen und Neues zu lernen. Die AG möchte damit klimafreundliche Lebensmittelerzeugung und Ernährung stärken und Spandauer Bürger*innen dazu motivieren, regionale und saisonale Lebensmittel wertzuschätzen.

Jeden zweiten Montag kommen hier an regionaler und saisonaler Ernährung Interessierte zusammen, um Ernten zu verarbeiten, Überschüsse zu tauschen und Neues zu lernen. Gemeinsam wollen wir in Spandau die Voraussetzungen für eine Lebensmittelversorgung der kurzen Wege verbessern. Zu jedem Treffen gibt es einen Input oder Workshop. Diesmal lernen wir die Grundprinzipien der Essigherstellung kennen und setzen unter der Anleitung von Maayan Anavim aus Obstresten aromatischem Essig an. Übriges Obst kann gerne mitgebracht werden!

Inspiriert durch die Spandauer Arbeitsgruppe fordert zwischenzeitlich der Ernährungsrat Berlin, in allen Bezirken solche LebensMittelPunkte zu schaffen – z.B. durch die Revitalisierung alter Markthallenstandorte oder in öffentlichen Einrichtungen.

Die idealen Partner in Spandau, wenn es um regionale Ernährung geht, sind die Schul-Umwelt-Zentren des Bezirks. In der Gartenarbeitsschule in der Borkzeile gibt es Schaubeete, Gerätschaften, eine Küche sowie die Expertise und Bereitschaft, dieses einmal im Monat zu teilen. Ab April organisieren wir hier gemeinsam monatliche Treffen zum Thema regionale Ernährung und Klimaschutz.

 

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein:

Bürgerhaushalt 2018 – Spandauer können mitreden

Kein Bock auf Beteiligung? Bisher nur 2 Vorschläge für das Haushaltsjahr 2019!

Bürgerhaushalt 2018 - Spandauer können mitreden

Bürgerhaushalt 2018 – Spandauer können mitreden

Spandauer können noch bis zum 15. April 2018 mitreden, wie das Geld im Bezirk ausgegeben wird. Auch 2018 bietet das Bezirksamt Spandau den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten sich an der Gestaltung des Bezirkes zu beteiligen. Bisher ist die Beteiligung sehr gering.

2007 wurde der „Bürgerhaushalt“ durch die Bezirksverordnetenversammlung Spandau aus der Wiege gehoben. Das Interesse an dieser Möglichkeit der Bürgerbeteiligung ist leider eher überschaubar, obwohl hier konkrete Vorschläge zu Geldausgaben im Bezirk eingebracht werden können.

„Die Grundidee des Bürgerhaushalts besteht darin, mit den Bürgerinnen und Bürger über die Verwendung der öffentlichen Finanzmittel für freiwillige (!) bezirkliche Leistungen (z.B. aus den Bereichen Bibliotheken, Musikschule, Volkshochschule, Gesundheit, Kinder und Jugend, Seniorinnen und Senioren) ins Gespräch zu kommen.“

Online Bürgerportal

Über das Beteiligungsportal auf https://www.berlin.de/ba-spandau/buergerhaushalt/ haben Spandauer die Möglichkeit, Vorschläge und Anregungen für die Verwendung oder die Einsparung von Geldern im Bezirk Spandau abzugeben. Nicht jeder Vorschlag kann umgesetzt werden. aus Rechtlichen oder finanzielle Gründe können dagegen sprechen. Letztendlich entscheidet die BVV darüber, ob und welche Vorschläge angenommen werden. Die Umsetzung der Ideen ist für das Haushaltsjahr 2018 vorgesehen.

Die Internetseite steht jedem offen, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, damit eine E-Mail-Adresse für eine Antwort hinterlegt werden kann. Auch können vorhandene Vorschläge kommentiert werden.

Ein Flyer zum Bürgerhaushalt ist u.a. in den Stadtbibliotheken, den Bürgerämtern oder im Foyer des Rathauses Spandau erhältlich, kann aber auch als PDF heruntergeladen werden.

Vorschläge können auf der Internetseite bis zum 15. April 2018 eingereicht werden. Dort müssen Sie sich mit einem Benutzernamen und Ihrer E-Mail-Adresse registrieren. Ein Passwort bekommen Sie nach der Registrierung per E-Mail zugeschickt. Selbstverständlich können die Vorschläge auch schriftlich oder per E-Mail (buergerhaushalt@ba-spandau.de) eingereicht werden. Sie können Ortsteilbezogen oder Ortsteilübergreifend eingereicht werden.

Auf die Vorschläge sollte es in überschaubarer Zeit eine direkte Reaktion einer zuständigen Stelle geben. Leider gibt es auf manche Vorschläge auch nach Monaten noch keine Reaktion. Das ist unbefriedigend. Auch andere Bürger können Vorschläge kommentieren. Wer sich nicht sicher ist, ob und wie er einen Vorschlag einbringen sollte, kann das Archiv der alten Vorschläge durchstöbern und diese als Inspiration nutzen.

 

Bisher eingereichte Vorschläge

Zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung sind für das Haushaltsjahr 2019 nur 2 Vorschläge verzeichnet. Für das Haushaltsjahr 2018 waren es 41. 207 Nutzer haben sich bisher registrieren lassen, einschließlich aller aus den letzten Jahren. Das ist nicht besonders viel, wenn man bedenkt, wie oft und gern darüber geschimpft wird, keinen Einfluss nehmen zu können.

Vorschläge für das Haushaltsjahr 2019

  1. Sport-Angeln für Schwerbehinderte Menschen
  2. Eine Sport- und Freizeitstätte für alle Generationen

Vorschläge für das Haushaltsjahr 2018

  1. Radweg Lindenufer zum Wröhmännerpark fertig stellen
  2. Einrichtung von Pflanzflächen für Bürger
  3. Einrichtung einer Grillfläche
  4. Verkehrsberuhigung Westerwaldstraße
  5. Graffiti beseitigen
  6. Straßenbelag Gärtnereiring
  7. Fehlende Sitzgelegenheiten an Bushaltestelle M45 ggü. Rathaus Spandau
  8. Parken wie in Husum
  9. Parken in der Kisselnallee
  10. Fußgängerzone Altstadt Spandau
  11. Fahrradständer in der Altstadt
  12. Wasserbeutel für Jungbäume
  13. Bäume nachpflanzen
  14. Wildblumenwiesen
  15. Kombinierter Fuß-/Fahrradweg in den Stichstraßen des Gärtnereiringes
  16. Regenwasser-Abfluss Ketziner Weg
  17. Geschwindigkeitsreduzierung im Fahrlander Weg
  18. Beleuchtung
  19. Durchsetzung des Tempo 30 Gebots im Gebiet Landstadt Gatow
  20. Entflechtung von Radweg und Bushaltestellen vor dem Rathaus
  21. Instandsetzung der Straße Weinmeisterhornweg
  22. Errichtung S-Bahnhof Charlottenburger Chaussee
  23. Missstand im Koeltzepark – Eingang Neuendorfer Str.
  24. Straßenbau
  25. 54053 Sport
  26. Straßenkreuzung Klosterstr./ Brunsbütteler Damm – Ruhlebener Str.
  27. Straßenbäume für Spandau
  28. Grünanlage Hohenzollernring 14 – 18 barrierefrei gestalten
  29. Gärtnereiring dringend modernisierungsbedürftig
  30. Projekt Vorfahrt für Spandauer Schulen
  31. Uferpromenade sicher und sauber
  32. Fahrradbügel an der Bushaltestelle Johannesstift
  33. Attraktiveres Spandau
  34. Abriss von 56 Wochenendgrundstücken auf dem Gelände des Bezirksamtes
  35. Altkleidercontainer
  36. Pflege von Grünanlagen
  37. Schlaglöcher Klingenhofer Steig
  38. Finanzmittel für die Straßenbefestigung der Sand-Straßen in der Siemens-Siedlung Staaken
  39. Kulturfonds
  40. Verkehrschaos Altonaer Straße
  41. Bubbles für das Lindenufer

 

Ansprechpartner beim Bezirksamt für den Bürgerhaushalt

Besitzerwechsel bei der denkmalgeschützten Geschützgießerei

Jetzt sind Visionen gefragt, die auch der Spandauer Altstadt nützen

Blick auf die ehemalige Geschützfabrik im Stresow (Foto: Ralf Salecker)

Blick auf die ehemalige Geschützfabrik im Stresow (Foto: Ralf Salecker)

Die an der Spreemündung in die Havel gelegenen beiden denkmalgeschützten Fabrikhallen der ehemaligen Geschützgießerei haben ihren Besitzer gewechselt. Für eine unbekannte Summe verkaufte die Immobilien-Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft Victoria‐Mühlenwerke GmbH beide Gebäude an die Bauwens Development Berlin GmbH.

 

Geschützgießerei in Spandau

1828 beschloss der preußische Staat den Bau einer neuen Geschützgießerei in Spandau. 1855 wurde diese als letzte der Spandauer Rüstungsfabriken eröffnet. Die beiden am Zusammenfluss von Havel und Spree bestehenden Hallen entstanden in den Jahren 1871 und 1914. Nach der Blockade nutzte man die rund 20.000 Quadratmeter Fläche als Getreidelager für die Senatsreserve. Mit dem Fall der Mauer benötigte niemand mehr solch eine Lagerstätte.

Das größere Gebäude entstand in den Jahren 1871 bis 1874 als neue Bohrwerkstatt der Geschützgießerei Spandau im Stil der Schinkelarchitektur. Aus den Rüstungsfabriken gingen später die Deutschen Industriewerke hervor. Die Bohrwerkstatt und die kleinere Werkhalle sind die letzten übrig gebliebenen Gebäude der Geschützgießerei. 1915 und 1943-1944 wurden baulich Veränderungen durchgeführt.

 

Visionen

Was wird nun aus dem Gelände? Aussagen dazu gibt es noch keine. Für passende Visionen lassen sich die Ergebnisse des Schinkelwettbewerbs von 2014 heranziehen. Einige Ideen schufen u.a. einen durchgehenden Rundgang der im Bereich der Altstadt beginnt, über die Charlottenbrücke zum Stresow führt, dann über eine neue Brücke die Verbindung zum Südlichen Vorfeld der Zitadelle schlägt. Von Zitadellenpark sollte dann eine weitere Brücke zum Kolk führen.