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Integrierte Stadtteilentwicklung in Spandau – Zukunftschancen verbessern

Ausstellung und Projektemesse Aktionsraum plus Spandau-Mitte 2010-2014

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Seit dem Jahr 2010 unterstützen der Senat und der Bezirk Spandau mit der Initiative „Aktionsräume plus“ gemeinsam eine integrierte Stadtteilentwicklung in Spandau-Mitte, um die Lebensbedingungen und Zukunftschancen der Bewohner in den benachteiligten Bereichen zu verbessern und einer weiteren Polarisierung der Gebietsentwicklung im Bezirk vorzubeugen. Wesentliche Elemente der Initiative im Bezirk sind die Einrichtung einer fachamtsübergreifenden und sozialraumorientierten Koordinierung des bezirklichen Planens und Handelns.

Neu gegenüber Städtebauförderprogrammen wie Quartiersmanagement, Stadtumbau und Aktive Zentren ist der viel größere Wirkungsraum, der 1/3 des Bezirks Spandau umfasst. Es konnten mehr Einrichtungen und mehr Menschen durch innovative Projekte unterstützt werden als zuvor. Für die Steuerung richtete der Bezirk eine umfassende, fachämterübergreifende und sozialraumorientierte Koordinierung des Planens und Handelns ein. Aus der Kooperation der Akteure entstanden innovative Projekte wie die „Altstadt-Agentur“ (Altstadtmanagement und Beschäftigungsinitiative Altstadt), „KiJu Fit – Netzwerk Präventionsmedizin und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter“ (z. B. Bewegte Winterspielplätze im Falkenhagener Feld) und „Jona’s Grundschulprojekt“, die für die Entwicklung des Gesamtraums wichtig sind.

Ausstellung: Aktionsraum plus Spandau-Mitte

2014 beginnt eine neue Phase im Prozess Aktionsraum plus Spandau-Mitte. Die experimentelle Phase der Aktionsräume plus ist Ende 2013 abgeschlossen und der Prozess geht in stärkerer bezirklicher Verantwortung unter dem Dach des Bund-Länder-Förderprogramms Soziale Stadt weiter.

Nach drei Jahren gemeinsamer Arbeit wird mit einer Ausstellung und einer Projektemesse eine Zwischenbilanz der kooperativen und fachübergreifenden Arbeit gezogen und ein Blick in die Zukunft geworfen.

Die Ausstellung umfasst neun Tafeln, die den Ansatz und den Prozess im Aktionsraum plus Spandau-Mitte beleuchten und alle geförderten Projekte in Wort und Bild darstellen. Zahlreiche Akteure kommen zu Wort. Die Ausstellung findet im Zeitraum 2.12.2013-13.12.2013 in der Säulenhalle im Rathaus Spandau statt.

Projektmesse im Rathaus Spandau

Die Ausstellung im Rathaus Spandau bildet den Anlass und den Rahmen für die Projektemesse am 5.12.2013 unter Mitwirkung aller im Aktionsraum plus geförderten Projekte bzw. Projektträger. Sie erhalten hier die Möglichkeit, sich zu präsentieren und miteinander sowie mit der Verwaltung und weiteren Interessierten ins Gespräch zu kommen. Die Projektemesse findet von 10-16 Uhr im Bürgersaal und in der Säulenhalle im Rathaus Spandau statt. Sie wird um 10 Uhr eröffnet vom Bezirksstadtrat für Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung Herrn Carsten Röding und dem Leiter der Abteilung IV (Wohnungswesen, Stadterneuerung, Soziale Stadt) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Herrn Wolf Schulgen.

Spandau-Kalender 2014 – “Unterwegs in Spandau”

Jetzt schon an Weihnachten denken! Ein wunderbares Geschenk aus und über Spandau!

Spandau-Kalender 2014 - Titelbild

Spandau-Kalender 2014 – Titelbild

Erhältlich für 12,95 Euro im gut sortierten Buch- und Zeitschriftenhandel in Spandau.

3 neue Spandau-Postkarten aus der Serie “Unterwegs in Spandau”
zu haben, bei jedem gut sortierten Buch- und Zeitungshandel,
sowie im Gotischen Haus in der Spandauer Altstadt.

Im November kommen zwei Spandau-Weihnachtskarten hinzu!

Postkarte: Typo-Motiv aus Spandau – Spandau ist eine Wolke; auch als großes Poster erhältlich

Postkarte: Typo-Motiv aus Spandau – Spandau ist eine Wolke; auch als großes Poster erhältlich

Postkarten aus Spandau

 

Postkarte: Motiv-Mix Altstadt Spandau  Fotograf: Ralf Salecker

Postkarte: Motiv-Mix Altstadt Spandau
Fotograf: Ralf Salecker

Postkarten aus Spandau

 

Postkarte: 100 Jahre Rathaus Spandau  Fotograf: Ralf Salecker

Postkarte: 100 Jahre Rathaus Spandau
Fotograf: Ralf Salecker

Postkarten aus Spandau

 

Das beste Veterinäramt Deutschlands ist in Spandau

Tierschutzorganisation PETA veröffentlicht den jährlichen Vergleich für 2012

Rathaus Spandau, Blick vom Dach des Florida Eiscafés (Foto: Ralf Salecker)

Rathaus Spandau, Blick vom Dach des Florida Eiscafés (Foto: Ralf Salecker)

Eine der weltweit größten Tierschutzorganisationen PETA hat in ihrem jährlichen Vergleich für das Jahr 2012 das Spandauer Veterinäramt zum besten Veterinäramt Deutschlands gekürt.

Die Veterinärämter sind für die Überwachung und die Umsetzung des Tierschutzgesetzes in Deutschland zuständig. PETA, die als Organisation Tierschutzrechtsfälle meldet und auch Tierschutzaktionen veranstaltet, veröffentlicht jährlich ein Ranking der deutschen Veterinärämter, die besonders positiv oder besonders negativ aufgefallen sind.

Aufgrund des außergewöhnlichen Engagements der Mitarbeiter im Spandauer Veterinäramt belegt dieses Platz 1 für das Jahr 2012.

Der für das Ordnungsamt und somit für das Veterinäramt zuständige Bezirksstadtrat Stephan Machulik führt dazu aus:

„2012 war ein sehr anstrengendes und arbeitsreiches Jahr für die Mitarbeiter des Veterinäramts. Nicht allein die Anzahl oder die fachliche Komplexität der nicht alltäglichen Tierschutzfälle stellten eine Herausforderung dar, sondern die zum Teil nicht nachvollziehbare öffentliche Kritik in jüngster Vergangenheit, mit der beabsichtigt war, die Arbeit des Amtes in Misskredit zu bringen, ging an die Substanz der Mitarbeiter. Aus diesem Grund ist es eine herausragende Bestätigung für unser Veterinäramt, wenn eine Organisation wie PETA die Arbeit der Spandauer Amtstierärztinnen und der Verwaltungsangestellten derart würdigt. Ich bin sehr glücklich diese hoch motivierten Mitarbeiter zu haben, die sich sehr fachkompetent und engagiert zum Wohle der Tiere einsetzen und trotz geringer Personal- und Sachmittel den Tierschutz in unserem Bezirk umsetzen.“

TOP 5 – Die besten Veterinärämter 2012

Platz 1. Veterinäramt Berlin-Spandau

  • Dieses Veterinäramt setzt sich auch für Hummer ein, die als Lebendtiere bei METRO und Co. verkauft werden und sehr häufig von Behörden „übersehen“ werden. Für das Amt zählt das Schicksal jeden einzelnen Tieres und so werden beispielsweise abgebrochene Fühler der Hummer nicht ignoriert.
  • Die geplante Tötung von zwei Hunden für die Kunst – die Welpen sollten zu Tode stranguliert werden – hat das Amt vor Gericht verhindert und damit eine wichtige Rechtsprechung mit Signalwirkung erreicht.
  • Wegen unterernährter und schlecht gepflegter Tiere untersagte das Amt dem Zirkus Julius Renz im Mai kurzerhand die Gastspielgenehmigung – trotz massiver Widerstände und Androhungen.

Bezirksamt Spandau, Veterinär- und Lebensmittelaufsicht

  • Carl-Schurz-Straße 2
  • 13597 Berlin-Spandau

Das sah der Spandauer Mieterverein in seiner Pressemeldung vom Oktober 2012 anders:

“(…) Einen positiven Abschluss findet auf jeden Fall die Angelegenheit Zirkus Renz. Während seines Gastspiels in Spandau an den Arcaden, noch mit Auflagen überzogen und an ordentlichen Vorstellungen gehindert, ist jetzt auf Tournee unterwegs und die Kinder freuen sich bei den Vorstellungen auf Clownerie und viele interessante Tierdarbietungen. (…)

Sieht man von der Schafherde ab, so hat das Bezirksamt durch seine Entscheidungen hier drei gewerbliche Betriebe in die Zange genommen, von denen zumindest einer in wirtschaftliche Not geraten ist und der andere vor den Ruin steht.
Als Verbraucherschützer sagen wir ganz klar, hier wurde unverhältnismäßig überzogen und Mensch und Tier in eine Lage gebracht, die mit nichts zu rechtfertigen ist. (…) Es würde dem Bezirksamt auch gut zu Gesicht stehen, wenn Stadtrat Machulik seine Knöllchenschreiber in die Bürgerämter setzen würde, um dort zum Wohl der Bürger zu arbeiten und die Autofahrer hätten gleich einmal eine Atempause.”

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Rot-Grün setzt sich in Spandau bei der Haushaltsentscheidung durch

Zielsetzung des Haushalts: Schuldenabbau und Wahrung der finanziellen Handlungsfähigkeit

SPD

SPD

„Es ist ein Sieg der Vernunft“, so Christian Haß, Fraktionsvorsitzender der Spandauer Sozialdemokraten.

Mit den Stimmen der Rot-Grünen Zählgemeinschaft wurde der Doppelhaushalt für die Jahre 2012 und 2013 verabschiedet. Durch diesen Haushalt bleibt die finanzpolitische Handlungsfähigkeit des Bezirks gewährleistet.

  • Die Stadtbücherei hat den höchsten Etatansatz seit 2001.
  • Für den Bereich der Verkehrssicherung werden zusätzliche Mittel eingestellt.
  • 60.000 € stehen für die Erarbeitung eines Einzelhandelsgutachtens bereit.
  • Die Carl-Friedrich von Siemens Schule erhält einen neuen Arbeitsraum für den Bereich der Naturwissenschaften und für die Pflege der Schulhöfe und Sportplätze werden zusätzliche Mittel bereitgestellt.
  • 900.000 € werden als zusätzliche Personalmittel bereitgestellt. Die Zielsetzung des Haushalts, Schuldenabbau, Aufstellung eines ausgeglichenen Haushalts und die Wahrung der finanziellen Handlungsfähigkeit, konnte erreicht werden.

„Die CDU fordere ich auf, sich bei den nächsten Haushaltsberatungen wieder aktiv zu beteiligen“, sagt Christian Haß.

Die Christdemokraten hatten bei den Haushaltsberatungen durch Desinteresse und Teilnahmslosigkeit geglänzt.

Berlin-Spandau, den 17.3.2012 SPD-Fraktion in der BVV Spandau

“Unterwegs in Berlin” – Artikel in “Spandauer Seniorentipps”

Alte Fotografien aus Spandau gesucht!

Unter Tipps und Treffpunkte für Spandauer Senioren in der Ausgabe: 2. Halbjahr 2009 findet sich auf den Seiten 22 und 23 folgender Beitrag über “www.unterwegs-in-berlin.de”:


Alte Fotografien aus Spandau gesucht:

Wer hat historisches Material?

“So schön es ist, die Gegenwart in Wort und Bild zu beschreiben, würde es mich doch freuen, wenn ich diese durch historische Motive – Postkarten und Fotos – ergänzen könnte”, sagt Ralf Salecker, Fotograf und Autor. Er ist Herausgeber des Kalenders “Unterwegs in Spandau”, der 2009 zum ersten Mal erschienen ist. Zu sehen sind Motive aus dem Bezirk – von der Altstadt bis zum Fort Hahneberg, vom Bullengraben bis zu den Tiefwerder Wiesen.
Darüber hinaus hat Salecker im Internet eine Website zu bieten – nicht nur mit Spandau-Fotos, es finden sich auch Ansichten aus Reinickendorf und anderen Berliner Bezirken. Und dafür sucht er Material.
“Wer in Spandau, Reinickendorf oder einem anderen Bezirk zu Fuß oder mit dem Drahtesel unterwegs ist oder war, hat sicherlich ab und an etwas zu erzählen.
Natürlich sind auch Beschreibungen von Veranstaltungen ein Thema. Schreiben Sie über die versteckten oder offensichtlichen kleinen und großen grünen Oasen, historischen Orte oder architektonische Besonderheiten, die einen Besuch lohnen.”
Erlebnisberichte, aber auch eigene Spaziergänge und Wanderungen, versehen mit ein paar Fotos, können auf der Website veröffentlicht werden.
Besonders spannend findet Salecker historisches Material. “Es ist sehr interessant, wie sich Orte im Lauf der Zeit verändern, zum Teil fast so bleiben, wie sie waren, andererseits nicht wieder zu erkennen sind. Wer also noch solches Bildmaterial besitzt und nicht mehr benötigt, oder es mir zum Digitalisieren zur Verfügung
stellen möchte, kann sich gerne an mich wenden. Die Originale bekommen Sie selbstverständlich wieder zurück. Noch viel spannender wäre es, wenn Sie persönliche
Geschichten und Erlebnisse zu den Bildern beisteuern könnten. So kann ein sehr lebendiges Bild entstehen, in dem Ereignisse und Veränderungen geschildert werden, die von den meisten Menschen schon längst wieder vergessen sind. Für alle Zugereisten ist es sicherlich spannend, einen kleinen Blick zurück werfen zu können.”
Wer Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer 50 91 42 82 melden oder eine Mail senden an: info@unterwegs-in-berlin.de.

Mehr Infos im Internet unter:
www.unterwegs-in-berlin.de