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Mit dem Bürgermeister hoch hinaus

300 Stufen auf den Rathausturm

Rathaus Spandau

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank bietet die Möglichkeit an, am 16.6.2017 um 13 Uhr, mit ihm den Rathausturm zu erklimmen, um oben angekommen die schöne Aussicht auf Spandau zu genießen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldungen erfolgen bitte im Bezirksbürgermeisterbüro unter der Telefonnummer  90279-2306 oder per Mail unter buergermeister@ba-spandau.berlin.de unter Nennung des vollständigen Namens, der gewünschten Teilnehmerzahl und der Kontaktdaten.

Aufgrund der beschränkten Zugänglichkeit des Turmes und seiner Plattform, können jeweils nur 20 Interessenten pro Besuchstermin berücksichtigt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten gut zu Fuß sein, da es fast 300 Stufen zu erklimmen gilt.

Besichtigung der Biogasanlage der BSR in Spandau

Wie viel Energie steckt in unserem Bio-Abfall?

KlimaWerkstatt Spandau

KlimaWerkstatt Spandau

Wie kann aus meinen Kartoffel- und Bananenschalen Energie gewonnen werden? Die KlimaWerkstatt Spandau bietet am 25. April eine geführte kostenlose Besichtigung der Biogasanlage West der BSR an. Seit Sommer 2013 wird hier der Berliner Bio-Abfall in Biogas umgewandelt und ins Berliner Stadtgasnetz eingespeist. Die übrig gebliebenen Gärreste werden in der Landwirtschaft als Kompost und Dünger eingesetzt. Somit kann der gesamte Bio-Abfall in den Naturkreislauf zurückgeführt werden. Richtige Mülltrennung ist also aktiver Klimaschutz!

Die Biogasgewinnung ist ein komplexes Verfahren. Woher kommen die eingesetzten Abfälle, wie funktioniert der Umwandlungsprozess und wie effektiv ist er? Wie die Umwandlung funktioniert und wie klimaschonend diese Art der Energiegewinnung ist, erläutert Herr Winkelmann, Geschäftseinheit Abfallbehandlung / Stoffstrommanagement der BSR.

Im Zuge der Besichtigung wird das Prinzip der Bioabfallvergärung erläutert, in dem mittels Bakterien BioMethan gewonnen wird. Die komplexe Anlage besteht im Wesentlichen aus der Aufbereitungsstation, den Fermentern, einer Entwässerung und der Aerobisierung. Die Stationen werden bei der Führung besichtigt und erläutert. Mit diesem Verfahren wird pro Jahr aus 60 000 Tonnen Bioabfall Biogas gewonnen. Mit dem aufbereiteten Biogas werden die rund 150 gasbetriebenen Müllfahrzeuge der BSR an den betriebseigenen Gas-Tankstellen aus dem neuen Netz betankt. Dadurch werden rund 2,5 Millionen Liter Diesel jährlich eingespart und der Ausstoß von insgesamt 12.000 Tonnen Kohlendoxid wird vermieden.

 

  • Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmer ist begrenzt
  • Dienstag, den 25. April 2017, von 16.30 bis 18.00 Uhr
  • Anmeldung unter 030 3979 8669 oder per E-Mail unter info@klimawerkstatt-spandau.de
  • Treffpunkt: Freiheit 16
  • Bus M 45, Halt Krematorium Ruhleben, 1 km Fußweg durch die Klärwerkstr., dann links bis Freiheit 16

Licht, Luft und Sonne für alle

Kostenlose Führung auf den Spuren von Walter Gropius

Der "Panzerkreuzer" von Hans Scharoun in Siemensstadt

Der “Panzerkreuzer” von Hans Scharoun in Siemensstadt (Foto: Ralf Salecker)

Gewobag und Deutsche Wohnen präsentieren zur Triennale am 8. Oktober 2016 „Siedlungen der Moderne“ in Spandau und Charlottenburg. Die 4-stündige Führung verknüpft Meilensteine des Wohnungsbaus in Berlin: Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Ringsiedlung Siemensstadt und Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord.

Bauhausgründer Walter Gropius steht im Mittelpunkt des Berlin-Wochenendes der Triennale der Moderne 2016. Gemeinsam mit Architekten wie Hans Scharoun suchte er in der Weimarer Republik nach neuen Wegen für den sozialen Wohnungsbau. Berlin war das wichtigste Experimentierfeld für das „Neue Bauen“ und eine neue Wohnkultur.

Erlebbar macht das eine Exkursion am 8. Oktober 2016, die zwei bedeutende Siedlungen der Moderne und die Besichtigung von insgesamt drei Wohnungen miteinander verknüpft. Eine gemeinsame Führung der Gewobag und der Deutschen Wohnen als Eigentümer präsentiert mit der Reichsforschungssiedlung Haselhorst und der UNESCO-Weltkulturerbesiedlung Siemensstadt zwei wichtige Bauprojekte der Weimarer Republik, an denen Gropius beteiligt war.

Licht, Luft und Sonne für alle: Für den langjährigen Direktor des Bauhauses war die industrielle Moderne eng mit der Notwendigkeit verknüpft, Siedlungen mit grünen Freiräumen zum Erholen zu schaffen. Der Blick in eine 3-Zimmerwohnung in einem von Gropius geschaffenen kühl-weißen, kubischen Wohnhaus in Siemensstadt gibt zusätzlich einen Eindruck von lichtdurchfluteten 55 Quadratmetern. Zum Abschluss führt die Tour in Hans Scharouns Atelierwohnung in der Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord aus den späten 1950er-Jahren. Buchautor Michael Bienert und Architekt Thomas M. Krüger sind ausgewiesene Experten für Stadtführungen und lassen in der 4-stündigen Tour verborgene Zusammenhänge zwischen den Siedlungen sichtbar werden. Treffpunkt ist die Reichsforschungssiedlung Haselhorst mit der Gewobag-Museumswohnung, in der das Wohnen anno 1930 lebendig wird.

 

Triennale der Moderne 2016

  • „Siedlungen der Moderne“ der Deutsche Wohnen und der Gewobag
  • Leitung der Führung: Michael Bienert und Thomas M. Krüger
  • Samstag, 8. Oktober 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Treffpunkt: Museumswohnung in der ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Burscheider Weg 21, 13599 Berlin (Spandau)
  • Eine Anmeldung ist erforderlich. Für die kostenfreie Führung gibt es derzeit eine Nachrückerliste (Janine Kühnold, Telefon 4708-1541 oder j.kuehnold@gewobag.de).
  • Mit der App „Gropius to Go“ liegt ab 7. Oktober erstmals ein digitaler Gropius-Stadtführer für die Westentasche vor.

 

1. Station Haselhorst: Innovatives Wohnen anno 1935

An der bis 2014 denkmalgerecht modernisierten ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst waren unter anderem Walter Gropius und namhaften Architekten wie Paul Mebes und Otto Bartning beteiligt. Zur offiziellen Fertigstellung 1935 wurden in Haselhorst mehr als 3.400 Wohnungen für rund 12.000 Menschen fertiggestellt. Wegen der großen Wohnungsnot war das Ziel des „Neuen Bauens“, möglichst praktische und platzsparende Grundrisse für das Leben von einkommensschwachen Familien zu entwickeln. Ergebnis waren staatlich geförderte Wohnungen, in denen der knappe Raum optimal ausgenutzt wurde.

Die heutige Museumswohnung plante Architekt und Stadtplaner Fred Forbát als Kleinstwohnung mit 45 Quadratmetern Wohnfläche für eine Familie mit zwei Kindern. Die Besucher erwartet viel Originalsubstanz: Holztüren mit den originalen Klinken und Türzargen, ein Türspion, Terrazzoböden in Bad und Küche, in den Zimmern historische Holzdielen mit ochsenblutrotem Anstrich. Das dazu passende Mobiliar aus der Bauzeit wurde neu beschafft, darunter eine historische Kochmaschine, eine Kurzbadewanne, ein Badeofen und sogar Vorhangstoffe und Bettwäsche aus den 1930er-Jahren.

 

2. Station Ringsiedlung Siemensstadt: Facetten der Neuen Sachlichkeit

Die Ringsiedlung Siemensstadt entstand in den Jahren 1929 bis 1934 unter Mitwirkung der Architekten Otto Bartning, Fred Forbát, Walter Gropius, Hugo Häring, Paul-Rudolf Henning und Hans Scharoun, die alle der progressiven Vereinigung „Der Ring“ angehörten. Vor diesem Hintergrund erhielt die Siemensstadt den Namen Ringsiedlung. Die Arbeitsgemeinschaft der Architekten wurde von Stadtbaurat Martin Wagner geleitet. Er gab jedem Architekten die Möglichkeit, seine individuelle Interpretation des neuen sozialen Bauens unter großstädtischen Bedingungen umzusetzen.

Jeder Architekt plante einzelne Häuserzeilen. In der Siemensstadt entwickelte sich ein vielgestaltiges Siedlungsbild: vom Funktionalismus von Gropius über die Raumkunst Scharouns bis zum organischen Formenreichtum Härings wird die ganze Spannbreite des “Neuen Bauens” sichtbar. Weg vom starren funktionalistischen Zeilenbau wurde der Fokus auf eine ungezwungene Raumgliederung gerichtet, die den natürlichen Gegebenheiten der Umgebung entspricht. Mit ihren sozialen und sanitären Funktionen wurden die Freiräume der Siemensstadt in den 1920er-Jahren als Ausgleich zu den schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen verstanden. Heute gehört die Ringsiedlung Siemensstadt mit rund 2.800 Einwohnern zu einem der größten Wohngebiete Berlins.

 

3. Station Charlottenburg-Nord: Wohnhöfe im Grünen

Die Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord mit annähernd 4.000 Wohnungen für 12.000 Menschen entstand von 1956 bis 1961. An der Planung war erneut Hans Scharoun maßgeblich beteiligt. Bauträger waren im Wesentlichen die Wohnungsbaugesellschaften GSW (westlich des Halemwegs) und Gewobag (östlich des Halemwegs). Hans Scharoun selbst zog 1960 in ein Künstleratelier im achten Stock eines Wohnblocks am Heilmannring. Er zählt zu den wenigen Architekten, die selbst in eine Großsiedlung, die sie geplant haben, eingezogen sind. Insgesamt gab es sogar drei großzügige Atelierwohnungen im Viertel. Sie waren Teil von Scharouns Idee der „Wohngehöfte“ und der Mischung: Alle sozialen und beruflichen Schichten sollten in seinen Häusern ihren Platz finden.

 

Abendveranstaltung: Lesung, Konzert und Diskussion in der Infostation Siemensstadt

Ergänzend zur Führung findet am 8. Oktober 2016 ab 19.30 Uhr in der Infostation Siemensstadt (Goebelstraße 2-10, 13627 Berlin) eine Veranstaltung mit Michael Bienert, Thomas M. Krüger und der Cellistin Maria Magdalena Wiesmaier statt. Unter dem Motto „Die Fassade der neuen Zeit macht mich unsicher“ (Joseph Roth) treten Texte von Architekten und Schriftstellern, die umgebende Architektur und die Musik in einen spannenden Dialog. Die Veranstaltung wird von Ticket B angeboten und von der Deutsche Wohnen unterstützt. Der Eintritt ist frei.

 

Triennale 2016: Walter Gropius und das Erbe der Moderne

Die Triennale der Moderne widmet sich in Berlin, Weimar und Dessau dem Welterbe der Architekturmoderne in Deutschland. Berlin gilt als „Metropole der Moderne“ und verfügt über zahlreiche Bauten der Moderne – darunter sechs Wohnsiedlungen, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Mehr als ein Dutzend Bauten von Walter Gropius finden sich in Berlin. Damit zählt seine Heimatstadt die meisten Objekte des Bauhaus-Gründers überhaupt. Sie stammen aus den Jahren der Weimarer Republik und der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Im Mittelpunkt der Triennale 2016 stehen Dessau und das 90-jährige Bestehen des Bauhausgebäudes. Das Auftaktjahr der Triennale 2013 orientierte sich inhaltlich an dem Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“. 2019 schließlich wird in Weimar das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ gefeiert.

 

 

Meilensteine des Wohnungsbaus in Spandau

„Siedlungen der Moderne“ am Tag des offenen Denkmals am 10. September 2016

Der "Panzerkreuzer" von Hans Scharoun in Siemensstadt

Der “Panzerkreuzer” von Hans Scharoun in Siemensstadt (Foto: Ralf Salecker)

4-stündige Führung verknüpft erstmalig drei Siedlungen der Moderne: Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Ringsiedlung Siemensstadt und Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord. Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich!

Im Norden Charlottenburgs und in Haselhorst vermuten selbst viele „echte“ Berliner keine architektonischen Geheimtipps. Dabei finden sich dort mit der Reichsforschungssiedlung Haselhorst, der Weltkulturerbesiedlung Siemensstadt und der Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord Meilensteine des Wohnungsbaus in Berlin, an deren Planung weltberühmte Architekten wie Walter Gropius, Hans Scharoun, Fred Forbát, Hugo Häring und Paul Mebes mitwirkten.

Die Siedlungen gehören heute mit der Deutschen Wohnen und der Gewobag verschiedenen Eigentümern. Eine gemeinsame Führung am deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals lässt nun erstmals verborgene Zusammenhänge sichtbar werden.

Die Tour beginnt in der Gewobag-Museumswohnung in Haselhorst, mit der U-Bahn geht es weiter zum UNESCO-Welterbe Ringsiedlung Siemensstadt der Deutschen Wohnen. Zum Abschluss können Interessierte Scharouns Atelierwohnung am Heilmannring in der Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord kennenlernen.

Stadtführer und Buchautor Michael Bienert sowie Architekt und Hochschullehrer Thomas M. Krüger sind ausgewiesene Experten für Architekturführungen und leiten die 4-stündige Tour. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

 

Das Motto des Tages: „Gemeinsam Denkmale erhalten”

Der Tag des offenen Denkmals bietet „Geschichte zum Anfassen“: Jedes Jahr im September öffnen in Deutschland historische Bauten und Stätten ihre Türen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. 2014 haben über 4,5 Millionen Besucher in ganz Deutschland mehr als 8.000 Denkmäler besichtigt. Das Motto 2016 lautet „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Es lehnt sich an den Vorschlag des Europarats an, dass sich die European Heritage Days schwerpunktmäßig dem überregionalen Motto „Heritage and Communities“ widmen sollen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit für die Erhaltung unseres kulturellen Erbes.

1. Station Haselhorst: Innovatives Wohnen anno 1935

An der bis 2014 denkmalgerecht modernisierten ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst waren unter anderem Bauhausgründer Walter Gropius und namhaften Architekten wie Paul Mebes und Otto Bartning beteiligt. Zur offiziellen Fertigstellung 1935 wurden in Haselhorst mehr als 3.400 Wohnungen für rund 12.000 Menschen fertiggestellt. Wegen der großen Wohnungsnot war das Ziel des „Neuen Bauens“, möglichst praktische und platzsparende Grundrisse für das Leben von einkommensschwachen Familien zu entwickeln. Ergebnis waren staatlich geförderte Wohnungen, in denen der knappe Raum optimal ausgenutzt wurde.

Die heutige Museumswohnung plante Architekt und Stadtplaner Fred Forbát als Kleinstwohnung mit 45 Quadratmetern Wohnfläche für eine Familie mit zwei Kindern. Die Besucher erwartet viel Originalsubstanz: Holztüren mit den originalen Klinken und Türzargen, ein Türspion, Terrazzoböden in Bad und Küche, in den Zimmern historische Holzdielen mit ochsenblutrotem Anstrich. Das dazu passende Mobiliar aus der Bauzeit wurde neu beschafft, darunter eine historische Kochmaschine, eine Kurzbadewanne, ein Badeofen und sogar Vorhangstoffe und Bettwäsche aus den 1930er-Jahren.

Veranstaltungstipp:

  • Lesung mit Lichtbildvortrag zum Thema „Moderne Baukunst in Haselhorst“ von Buchautor Michael Bienert anlässlich der Neueröffnung der Stadtteilbibliothek Haselhorst
  • (9. September, 19 Uhr • Haselhorster Damm 1, 13599 Berlin)

 

2. Station Ringsiedlung Siemensstadt: Facetten der Neuen Sachlichkeit

Die Ringsiedlung Siemensstadt entstand in den Jahren 1929 bis 1934 unter Mitwirkung der Architekten Otto Bartning, Fred Forbát, Walter Gropius, Hugo Häring, Paul-Rudolf Henning und Hans Scharoun, die alle der progressiven Vereinigung „Der Ring“ angehörten. Vor diesem Hintergrund erhielt die Siemensstadt den Namen Ringsiedlung. Die Arbeitsgemeinschaft der Architekten wurde von Stadtbaurat Martin Wagner geleitet. Er gab jedem Architekten die Möglichkeit, seine individuelle Interpretation des neuen sozialen Bauens unter großstädtischen Bedingungen umzusetzen.

Jeder Architekt plante einzelne Häuserzeilen. In der Siemensstadt entwickelte sich ein vielgestaltiges Siedlungsbild: vom Funktionalismus von Gropius über die Raumkunst Scharouns bis zum organischen Formenreichtum Härings wird die ganze Spannbreite des „Neuen Bauens“ sichtbar. Weg vom starren funktionalistischen Zeilenbau wurde der Fokus auf eine ungezwungene Raumgliederung gerichtet, die den natürlichen Gegebenheiten der Umgebung entspricht. Mit ihren sozialen und sanitären Funktionen wurden die Freiräume der Siemensstadt in den 1920er-Jahren als Ausgleich zu den schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen verstanden. Heute gehört die Ringsiedlung Siemensstadt mit rund 2.800 Einwohnern zu einem der größten Wohngebiete Berlins.

 

3. Station Charlottenburg-Nord: Wohnhöfe im Grünen

Die Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord mit annähernd 4.000 Wohnungen für 12.000 Menschen entstand von 1956 bis 1961. An der Planung war erneut Hans Scharoun maßgeblich beteiligt. Bauträger waren im Wesentlichen die Wohnungsbaugesellschaften GSW (westlich des Halemwegs) und Gewobag (östlich des Halemwegs). Hans Scharoun selbst zog 1960 in ein Künstleratelier im achten Stock eines Wohnblocks am Heilmannring. Er zählt zu den wenigen Architekten, die selbst in eine Großsiedlung, die sie geplant haben, eingezogen sind. Insgesamt gab es sogar drei großzügige Atelierwohnungen im Viertel. Sie waren Teil von Scharouns Idee der „Wohngehöfte“ und der Mischung: Alle sozialen und beruflichen Schichten sollten in seinen Häusern ihren Platz finden.

 

Tag des offenen Denkmals – „Siedlungen der Moderne“ der Deutsche Wohnen und Gewobag

  • Leitung der Führung: Michael Bienert und Thomas M. Krüger
  • Samstag, 10. September 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Treffpunkt: Museumswohnung in der ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst • Burscheider Weg 21 • 13599 Berlin (Spandau)
  • Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich bis zum 31. August (Janine Kühnold, Telefon 4708-1541 oder j.kuehnold@gewobag.de)
  • Die Museumswohnung ist zusätzlich am 10. September von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Für den Besuch ist keine Anmeldung nötig.
  • Alle Angebote sind kostenfrei.

Mit dem Bürgermeister auf den Spandauer Rathausturm

Den Blick über die Altstadtinsel genießen

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Am 1. September um 16.00 Uhr bietet Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank interessierten Bürgerinnen und Bürgern wieder an, mit ihm den Rathausturm zu erklimmen um oben angekommen eine herrliche Aussicht auf Spandau zu genießen.

Wegen der beschränkten Zugänglichkeit des Turmes und seiner Plattform, können jeweils nur 20 Interessenten pro Besuchstermin berücksichtigt werden.

Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es folgende weitere Termine im September:

  • Donnerstag, den 8.9.2016 um 17.00 Uhr und
  • Donnerstag, den 15.9.2016 um 17.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldungen erfolgen bitte im Bezirksbürgermeisterbüro unter der Telefonnummer 90279-2306 oder per Mail unter buergermeister@ba-spandau.berlin.de unter Nennung des vollständigen Namens, der gewünschten Teilnehmerzahl und der Kontaktdaten.

Spandau aufs Dach steigen

Mit dem Bürgermeister auf den Rathausturm

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Am 24.6.2016 um 15.00 Uhr bietet Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank interessierten Bürgerinnen und Bürgern wieder an, mit ihm den Rathausturm zu erklimmen um oben angekommen eine herrliche Aussicht auf  Spandau zu genießen.

Aufgrund der großen Nachfrage gibt es folgende weitere Termine im Juli:

  • Mittwoch, den 6.7.2016 um 16.00 Uhr
  • Donnerstag, den 14.7.2016 um 16.30 Uhr
  • Donnerstag, den 21.7.2016 um 17.00 Uhr und
  • Mittwoch, den 27.7.2016 um 17.00 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich.

Anmeldungen erfolgen bitte im Bezirksbürgermeisterbüro unter der Telefonnummer 90279-2306 oder per Mail unter buergermeister@ba-spandau.berlin.de unter Nennung des vollständigen Namens, der gewünschten Teilnehmerzahl und der Kontaktdaten.

Aufgrund der beschränkten Zugänglichkeit des Turmes und seiner Plattform, können jeweils nur 20 Interessenten pro Besuchstermin berücksichtigt werden.