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Keine Tiere zu Weihnachten verschenken!

Hund und Katz gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Mit Blick auf das nahende Weihnachtsfest appelliert der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Ordnung, Stephan Machulik, an die Spandauerinnen und Spandauer, bei der Bescherung am Heiligabend auf Tiere als Weihnachtsgeschenke zu verzichten.

Der Stadtrat führt dazu aus:

„Viele glauben, dass ein Hund, eine Katze oder ein anderes Haustier ein perfektes Geschenk ist. Die Kinderaugen werden bei der Bescherung groß und alle sind in dem Moment froh und glücklich. Dabei stellt sich jedoch immer wieder heraus, dass Tiere als  Spontangeschenk völlig ungeeignet sind. Wenn die erste Freude verflogen ist, stellen viele fest, dass der kleine Zuwachs auch viel Zuwendung und Pflege benötigt.

Was passiert, wenn auf einmal das Haustier zu einer Belastung wird, wenn die artgerechte Haltung mehr Zeit beansprucht als gedacht, die Tierarzt- und Futterkosten das Budget übersteigen oder wenn das Tier und Besitzer nicht zueinander passen?

Tiere sind kein Spielzeug, die man dann einfach umtauschen oder wegwerfen kann. Um so erschreckender ist es, dass wie jedes Jahr viele gut gemeinte „Geschenke“ ausgesetzt auf der Straße oder abgegeben im bis an seine Kapazitätsgrenzen belegten Tierheim Berlin enden.

Bevor Sie Tiere verschenken, überlegen Sie sorgfältig, ob ein Tier auch noch in vielen Jahren den Beschenkten Freude bringt. Wenn Sie zweifeln, dann empfehlen wir Ihnen vor dem Kauf einen Besuch im Tierheim Berlin. Dort wird eine gründliche Vorbereitung auf den tierischen Zuwachs  angeboten, bei der Interessierte Tiere und deren Haltung kennen lernen können und intensiv von Tierpflegern beraten werden.

Darüber hinaus bietet das Tierheim in Falkenberg ab dem 19. Dezember Eltern einen Gutschein an, mit dem ein Kind seinen tierischen Favoriten in der „Stadt der Tiere“ kennen lernen kann – auf Probe und unter Aufsicht. Der Gutschein kann dann in Ruhe nach den Feiertagen eingelöst werden.

Die Entscheidung für ein Tier sollte immer wohlüberlegt, vorbereitet und langfristig getroffen werden, nur so werden alle glücklich werden.“

Leise rieselt der Schnee – Gema-Freie Weihnachtslieder

Wie (Musik-)Piraten Weihnachten retten – oder so ähnlich …

Nicht nur Engel singen Weihnachtslieder

Nicht nur Engel singen Weihnachtslieder

Jetzt ist wieder die Zeit angebrochen, in der allüberall Weihnachtslieder gesungen werden. Nicht jeder kann oder will sich Lieder- und Notensammlungen kaufen. Gerade für Schulklassen und Kindergärten kann die Ausstattung für alle recht teuer werden. Der Verein Musikpiraten e. V.  bietet seit vielen Jahren Lieder für die Weihnachts- und Adventszeit, die frei kopiert und bearbeitet werden dürfen. Sie unterliegen der sog.  „Creativ-Commons-Lizenz“.

Sie dürfen also bei Gefallen auch vollkommen legal kopiert und weiterverbreitet werden. Aber aufgepasst: Einige Songs sind unter Lizenzen veröffentlicht worden, die die kommerzielle Nutzung untersagen!

Weihnachtlieder ohne Kosten. Unbeschwertes Singen in Kindergärten – ohne die Gefahr, sich strafbar zu machen.

Wem haben wir dies zu verdanken? Nein, nicht den Schweizern. Piraten, genauer gesagt Musikpiraten haben es mit einer Aktion ermöglicht, unbeschwert, d. h. kostenfrei und im erlaubten gesetzlichen Rahmen, Weihnachtslieder singen zu dürfen. Der Musikpiraten e.V. hat als Zweck die Förderung freier Kultur mit Schwerpunkt Musik als künstlerischem Ausdrucksmittel. Der Verein ist aus der Hessischen Piratenpartei hervorgegangen, hat sich durch seine Gründung aber bewusst unabhängig von der Partei gemacht.

 

Christian Hufgard zu den Hintergründen:

„Viele interessante Aktionen können wir nur deshalb nicht unterstützen, weil eine direkte Zusammenarbeit mit Parteien abgelehnt wird. Mit dem Musikpiraten e.V. ist die Unabhängigkeit von Parteien nun gegeben und wir können endlich überall aktiv mitarbeiten.“

Sie werden jetzt fragend die Stirn runzeln, ob dieser Ausführungen. Was will der Schreiberling damit sagen? Nun, Musik ist nicht wirklich ein freies Gut. Die Nutzung von Musik ist u. U. mit Auflagen verbunden? Auch Weihnachtslieder sind nicht einfach frei nutzbare Werke, die jedermann kopieren und verwenden kann. Ein Notensatz, auch von freier Musik, ist erst einmal 70 Jahre nach dem Tod des Urheber geschützt, wenn dieser nicht explizit freigegeben wird.  Die Musikverwertungsgesellschaft Gema, als Institution18, wacht über die Einhaltung der Regeln und treibt die entsprechende Gebühren ein.

Weihnachtslieder singen kann für Kindergärten teuer werden

Kopien von Noten dürfen nicht ohne die Einwilligung der Rechteinhaber angefertigt werden. Kopien kosten Geld, viel Geld.  Wenn also ein Kindergarten fröhlich seine alljährlichen Weihnachtslieder singen möchte, dann kassiert die Gema im Auftrag der Verwertungsgesellschaft Musikedition für die Lizenz 500 Kopien von Noten erstellen zu dürfen 56 Euro. Das ist viel Geld für einen Kindergarten, oder eine Kindertagesstätte.

Kaum jemand wird sich möglicherweise bewusst gewesen sein, dass er zwar uraltes Liedgut nutzt, dieses aber trotzdem durch Verwertungsrechte geschützt ist. Die Regel wird bisher gewesen sein, die Noten einfach zu kopieren. Frei nach dem Motto, wo kein Kläger ist, wird auch kein Geld zu zahlen sein … Formal wurden hier Raubkopien angefertigt – ein Straftatbestand.

Die sichere und kostenlose Alternative

Der Verein Musikpiraten hat dem nun ein Ende gemacht. Er startete einen Aufruf, um den Notensatz und die Liedtexte für deutschsprachige Advents- und Weihnachtszeit zu erhalten, die entweder der Creative Commons Lizenz (CC-BY bzw. CC-BY-SA) unterliegen, oder sogar als gemeinfrei (diese Werke sind nicht urheberrechtlich geschützt) freigegeben sind.. Waren Anfangs nur 12 Lieder in einer Sammlung geplant, sind es nun 30 geworden, die frei von jedermann kopiert werden dürfen.

„Bildungseinrichtungen sollen sich so auf ihren vorrangigen Zweck, das Vermitteln von Bildung, konzentrieren können, statt sich um Lizenzproblematiken zu kümmern. Denn niemand kommt auf die Idee, dass es strafbar sein könnte, Kopien der Noten von Jahrhunderte altem Liedgut anzufertigen. Vor allem, da auch Abgaben für die Kopiergeräte gezahlt werden. Und trotzdem müssen die Kopien in den meisten Fällen nochmal explizit bei der GEMA bezahlt werden.
Unser Ziel war es, ein kleines Notenbuch mit Liedern für die Vorweihnachtszeit zusammenzustellen, das jeder legal und kostenfrei kopieren und verteilen darf. Ich möchte
mich bei all denen bedanken, die uns hierbei geholfen haben.“

Christian Hufgard, 1. Vorsitzender des Musikpiraten e.V. (und Pressesprecher der hessischen Piratenpartei)


Die Noten der inzwischen 52 Lieder stehen in unterschiedlichen Datenformaten zu Verfügung (PDF, OpenOffice-Textdokument (freies Office-Paket), LilyPond-Format (freies Notensatzprogramm; als Zip-Archiv), PNG-Datei)

Internetadresse der Musikpiraten: Musikpiraten e. V.

Das Projekt von Sebastian Nerz  www.kinder-wollen-singen.de stellt ebenfalls Kinderlieder in einem bearbeitbaren Format unter einer freien Lizenz zur Verfügung.

Weihnachtsmann, ein krisensicherer Beruf?

Der bärtige Mann als Minijobber

Der Weihnachtsmann als Minijobber (Cartoon: Tina Kröll)

Der Weihnachtsmann als Minijobber (Cartoon: Tina Kröll)

Jedes Jahr wieder kommt der Weihnachtsmann in die Haushalte des Landes. Die Heinzelmännchen des Studentenwerks Berlin sind seit 1949 in Berlin tätig und vermittelte Studenten in diese begehrte Tätigkeit. Das bedeutet eine lange Tradition von 65 Jahren. 5000 mal eilen die Weihnachtsmänner allein von dieser studentischen Vermittlung in die Haushalte. 500 studentische Weihnachtsmänner und etwa 50 Weihnachtsengel verdienen sich jedes Jahr ein kleines Zubrot dazu. Weihnachtsmann scheint also noch immer ein Job für „echte Männer“ zu sein. Das stimmt natürlich nicht ganz. Die eine oder andere Frau verbirgt sich hinter einem weißen Bart und einem roten Mantel. Immer mehr Frauen bewerben sich auf eine Stelle als „Weihnachtsmann“. Meist arbeiten sie aber Christkind oder Engel.
Diesen Markt teilte sich die TUSMA (Telefoniere und Studenten machen alles) mit einigen privaten Weihnachtsvermittlern. Seit der Geschäftsaufgabe (Konkurs) des Tusma e.V. setzt das Studentenwerk Berlin mit dem Berliner Weihnachtsmann-Büro die Tradition alleine fort. Für Familien, die einen Weihnachtsmann, einen Weihnachtsmann mit Engel oder ein Christkind für den 24.12.2016 buchen möchten, steht auf der Internetseite ein Onlineformular bereit.

 

Die Verdienstmöglichkeiten für Weihnachtsmänner sind recht unterschiedlich. Von 10 Euro pro Stunde bis zu 50 Euro und mehr pro Auftritt sind denkbar. Bei bis zu 20 Familienbesuchen pro Tag kann eine nette Summe zusammenkommen.  Während die Heinzelmännchen des Studenwerks eine Vermittlungsgebühr erheben, ist die Vermittlung über die Arbeitsangetur kostenlos. Trotzdem muss der Weihnachtsmann immer professionell entspannt bleiben. Von Termin zu Termin zu hetzen, geht zu Lasten der besuchten Familien, vom fehlenden Spaß an der Arbeit ganz zu schweigen.

Ist die Arbeit der Studenten möglicherweise bedroht, wenn viele Minijobber – für die ja nur ein kleiner pauschaler Betrag in die Sozialversicherungskassen gezahlt wird – ihnen diesen befristeten Arbeitsplatz streitig machen? Billiger als Minijobber sind eigentlich nur noch Ein-Euro-Jobber, oder Ausländer, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Arbeit nachzuweisen haben, damit ihre Aufenthalterlaubnis oder Duldung erhalten bleibt …

Wie bekomme ich einen Weihnachtmann von den Heinzelmännchen?

Wer sich rechtzeitig um den rotgekleideten Gesellen bemüht, hat eine gute Chance, ihn an Heilig Abend daheim begrüßen zu können. Manch einer scheint jedes Jahr aufs neue von Weihnachten überrascht zu werden. So kommen selbst an heilig Abend Anfragen nach Weihnachtsmännern. Das Weihnachtsmannbüro der Heinzelmännchen des Studentenwerks Berlin nimmt die Anfragen telefonisch unter der Telefonnummer 030-93939-7711 und über ein Onlineformular entgegen. Bis zum 6.12. nehmen die Heinzelmännchen noch Anträge entgegen. Ab dem 7.12. ist ein Preisaufschlag nicht zu vermeiden. Bis zum 19.12. melden sich dann die Weihnachtmänner und Engel bei den Auftraggebern.

Am 1. November 2017 nahm das Weihnachtsmannbüro der Heinzelmännchen seinen Betrieb auf. Während der gesamten Vorweihnachtszeit, von 10:00 bis 19:00 Uhr, ist es telefonisch und per E-Mail erreichbar!

Es gibt aber auch einige andere Agenturen, die Weihnachtsmänner und Engel vermitteln.

Weihnachtsmann oder Engel kann nicht jeder werden. Leidenschaft ist eine sehr wichtige Voraussetzung. Kinder merken recht schnell, wenn jemand nur lustlos seinen Job macht. Voraussetzung bei den Heinzelmännchen ist ein Besuch eines speziellen Weihnachtsmann-Workshops. In dessem Rahmen werden Themen wie Kostüm- und Requisitenkunde, Gesang, Schauspieltraining, Konflikttraining und Improvisationstechniken geprobt. Der potentielle Weihnachtsmann soll entspannt auf alle denkbaren und undenkbaren Situationen reagieren können. Vom Vorgespräch mit den Eltern über den ersten Schritt in die Wohnung bis zu den Gesprächsinhalten mit Kindern und Eltern soll alles in Fleisch und Blut übergehen, damit mögliche Peinlichkeiten und Missgeschicke vermieden werden können. Auch wenn sich das Handy für viele Menschen inzwischen zum externen Körperteil entwickelt. Während der Bescherung sollte es auf keinen Fall klingeln! Ein Weihnachtsmann der nicht singen oder Gedichte aufsagen kann ist undenkbar!

Manche Eltern wünschen sich einen besonders strengen Weihnachtsmann. Was sie selbst nicht in der Lage sind zu leisten, versuchen sie auf den Herren mit der Rute abzuwälzen. Ein vernünftiger Weihnachtsmann, dem sein „Ehrenkodex“ wichtig ist, wird sich weder auf verbale noch symbolische Gewalt einlassen. Erziehung lässt sich kaum auf den kurzen Moment an Heilig Abend reduzieren.

Nicht nur im klassischen Familienumfeld werden Weihnachtmänner eingesetzt. Die Heinzelmännchen vermitteln auch Weihnachtsmänner und Engel an Firmen für Werbe- und Promotionaktionen oder für Weihnachtsfeiern. Kitas, die sich einen Besuch wünschen, müssen für diese Dienstleistung  mindestens 65 Euro auf den Tisch legen. Logischerweise beeinflusst vor allem die Länge des Besuchs den zu entrichtenden Preis.

Weihnachtmann vom Arbeitsamt?

Für einen Weihnachtsmann existiert keine geregelte Ausbildung. Jeder kann sich Weihnachtsmann nennen. Mit dieser Einleitung macht die Arbeitsagentur nicht unbedingt Mut, „den Richtigen“ zu finden. Für fast jede Tätigkeit bietet die Arbeitsagentur eine umfangreiche Berufsbeschreibung an, natürlich auch für Weihnachtmänner. Schaut man sich das Tätigkeitsprofil (von 2013) für Weihnachtsmänner an, dann muss es jemand geschrieben haben, der sich innerlich sehr weit von der „Seele“ dieses Jobs entfernt hat:

Weihnachtsmänner und -frauen verkleiden sich mit einem Weihnachtsmannkostüm, einer Perücke sowie einem langen Bart und haben meist einen großen Geschenkesack bei sich. Ziel ist es, die fiktive Figur des Weihnachtsmannes möglichst realistisch zu verkörpern und vor allem Kinder zu unterhalten. Weihnachtsmänner bzw. -frauen fragen Kinder, ob sie artig gewesen sind, und drohen ihnen spielerisch oder loben sie. Auch lassen sie die Kinder Gedichte aufsagen und Lieder singen. Als Belohnung verteilen sie Süßigkeiten oder kleine Spielsachen, die sie aus ihrem Geschenkesack hervorzaubern.

Da sie während ihrer Auftritte in die Rolle einer fiktiven Gestalt schlüpfen, achten Weihnachtsmänner und -frauen darauf, vor den Kindern glaubwürdig zu wirken, und lassen sich durch Fangfragen nicht aus der Ruhe bringen. Vor Auftritten sprechen sie sich ggf. mit den Auftraggebern ab und bereiten sich auf den jeweiligen Anlass vor. Je nach Auftrittsort und -situation studieren sie unter Umständen auch ein kleines, weihnachtliches Programm ein. (Quelle: Arbeitsagentur)

Die Bundesagentur für Arbeit vermittelt in Berlin Weihnachtsmänner über die ZAV-Künstlervermittlung. 

ZAV-Künstlervermittlung Berlin

 

 

BärGiDa auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt 2017?

Will der rechtspopulistische bis rechtsextreme PEGIDA-Ableger die adventliche Stimmung stören?

BÄRGIDA-Demo Spandau (Foto: Ralf Salecker)

BÄRGIDA-Demo Spandau (Foto: Ralf Salecker)

BärGiDa, die sogenannten Berliner Verteidiger des Abendlandes könnten wieder einmal wieder in Spandau aufmarschieren. Diesmal soll möglicherweise am Montag, den 11. Dezember, der Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt als „Aufmarschgebiet“ missbraucht werden.

Auf dem Twitter-Account von NOBärGiDa ist folgende Aussage zu lesen: „BärGiDa wird am Montag definitiv NICHT nach Spandau fahren, „wegen dem Weihnachtsmarkt gibt es keine Genehmigung für eine Demo“ so die Aussage der Polizei.“ Dies lässt sich so interpretieren, dass es wohl einen Versuch von BärGiDa gegeben hat, die Demo von der Polizei genehmigt zu bekommen. Diese Genehmigung ist wohl – wegen des Spandauer Weihnachtsmarktes – nicht erteilt worden.

Dort wird auch die voraussichtliche Route des Bärgida-Aufmarsches über den Spandauer Weihnachtsmarkt beschrieben: Beginn 19.45 Uhr; Startpunkt: Bahnhof Spandau – Carl-Schurz-Straße – Jüdenstraße – Ritterstraße – Mönchstraße – Breite Straße – Markt – Carl-Schurz Straße – Endpunkt: Bahnhof Spandau. (Quelle: Berlin gegen Nazis und Twitter)

Auf der BärGiDa-Seite selbst findet sich kein Hinweis dazu. Sollte es weitere aktuellere Informationen geben, werden sie hier ergänzt.

 

BÄRGIDA-Demo Spandau (Foto: Ralf Salecker)

BÄRGIDA-Demo Spandau (Foto: Ralf Salecker)

BärGiDa hatte schon einmal in Spandau einen großen Besuch in Spandau angekündigt. Gerade einmal 35 Leutchen hatten es bis in Berlins westlichsten Bezirk geschafft. Insgesamt war das Polizeiaufgebot im Juni größer gewesen, als die Zahl der BärGiDa-Demonstranten. Gleiches gilt für die Zahl der Gegendemonstranten, die ein Zeichen gegen Fremdenhass und nationalistische oder rechtsextreme Äußerungen setzten.

BärGiDa hat kein Problem damit, regelmäßig Lügen zu verbreiten, aktuell ist es z.B. die Behauptung „Mann und Frau sollen als biologische Kategorie abgeschafft werden“. Viele Mitglieder haben etwas gegen die „Ehe für alle“. Diese Ablehnung wird dann gerne unter „Gender-Mainstreaming“ zusammengefasst. Dem Islam wird der Status einer Religion abgesprochen. Damit befinden sich die BärGiDa-Anhänger nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes, welches eine freie Religionsausübung garantiert.

Die BärGiDa ist der offizielle Berliner Ableger des rechtspopulistischen bis rechtsextremen oder sogar völkischen und fremdenfeindlichen deutschen Demonstrationsbündnisses „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (PEGIDA). BärGiDa hat kein Problem damit gemeinsam mit Identitäten und Reichsbürgern unterwegs zu sein.

BärGiDa-Mitglieder versammeln sich regelmäßig in Berlin Mitte, um sich dem angeblich drohenden Untergang des Abendlandes entgegenzustellen. Nun wollten sie zum zweiten Mal den Spandauern zeigen, wo der Hammer hängt, auch wenn der bei BärGiDa auf dem Kopf steht. Gauland sieht in Pegida die natürlichen Verbündeten der AfD.

Wie notwendig es ist, ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz zu setzen, zeigt das Ergebnis der Wahlen bei der AfD in Hannover. Dort hat sich endgültig der Rechtsnationale Flügel durchgesetzt. Gemäßigte kommen allenfalls in der zweiten Reihe vor.

 

BÄRGIDA-Demo Spandau (Foto: Ralf Salecker)

BÄRGIDA-Demo Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Die Fahnen und andere Symbole:

 

 

Smartphone-App GEGEN NAZIS

Die Smartphone-App GEGEN NAZIS

 

 

Traditioneller Adventsmarkt im Evangelischen Johannesstift 2017

Hakenfelde in vorweihnachtlicher Stimmung

Traditioneller Adventsmarkt im Evangelischen Johannesstift 2017

Traditioneller Adventsmarkt im Evangelischen Johannesstift 2017

Am 1. Advent, also Sonntag, den 3.12.2017  lädt das Evangelische Johannesstift von 12 bis 18 Uhr zu seinem traditionellen Weihnachtsmarkt mit vielen Geschenkideen ein. Bläsergruppen und vorweihnachtliche Veranstaltungen stimmen die Gäste auf die Weihnachtszeit ein.

Für Kinder gibt es neben der beliebten Rundfahrt mit der Stiftseisenbahn „Hans Dampf“ und einem großen beheizten Spielzelt auch Weihnachtsbasteln, eine Weihnachtsbäckerei, Geschichtenerzähler und vieles mehr. Christliche Weihnachtstraditionen werden vorgestellt, der Nikolaus begrüßt Groß und Klein und die Weihnachtsbäckerei den Duft von frischgebackenen Plätzchen.

Auf dem Budenmarkt rund um die Stiftskirche können Besucherinnen und Besucher die vorweihnachtliche Atmosphäre genießen, Weihnachtsgeschenke kaufen und sich die kulinarischen Leckereien schmecken lassen. In der Weihnachtsstadt im großen Festsaal bieten Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder verschiedenste Geschenkideen an, von Kunstgewerbe bis zur Bastelarbeit.

Der Weihnachtsmarkt beginnt mit einem stimmungsvollen Adventsgottesdienst um 10:30 Uhr bevor um 12:00 Uhr der Markt im großen Festsaal und auf den Plätzen eröffnet wird. Im 17:00 Uhr stimmt eine musikalische Vesper im Kerzenschein auf die Festtage ein. Da der Parkraum nicht ausreichend ist, werden die Besucher gebeten, unbedingt die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen.

 

Programm des Adventsmarktes im Johannesstift

  • 10:30 Uhr: Gottesdiest zum 1. Advent in der Kirche
  • 12:00 Uhr: Eröffnung des Weihnachtsmarktes
  • 17:00 Uhr: musikalische Vesper im Kerzenschein zum Advent
  • 18:00 Uhr: Ende des Wewihnachtsmarktes

 

So kommen Sie zum Evangelischen Johannesstift

Benutzen Sie ab der Halte-Stelle S-Bahnhof und U-Bahnhof Rathaus Spandau die Busse der Linien M45 oder 671.

Fahren Sie bis zur Halte-Stelle Johannesstift.

Bitte benutzen Sie zur Anreise möglichst die öffentlichen Verkehrsmittel.

Die Zufahrt für PKW ist nur über die Schönwalder Allee möglich; der Zentral-Parkplatz ist ausgeschildert. Die Zufahrt über die Wichernstraße ist gesperrt.

Der Eintritt ist kostenlos.

 

Schönwalder Allee 26

13587 Berlin-Spandau

www.evangelisches-johannesstift.de

Adventskränze und Gestecke selbst basteln 2017

Kaufen kann ja jeder

Adventskränze und Gestecke selbst basteln 2017

Adventskränze und Gestecke selbst basteln 2017

Genießen sie in der Gartenarbeitsschule an der Borkzeile die vorweihnachtliche Stimmung beim Arbeiten an ihren eigenen Adventskränzen und Gestecken!

Unter fachkundiger Anleitung der Floristin, Frau Grein, und dem Gärtnermeister, Herrn Breese, können sie an einem der angekündigten Termine Adventsgestecke und -kränze herstellen. Ihnen stehen diverse Koniferen sowie Kerzen und reichlich Material zur Dekoration zur Verfügung. Eigene Dekomaterialien können mitgebracht und verarbeitet werden. Die Kosten richten sich nach dem individuellen Materialverbrauch.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig zur Veranstaltung an!

  • Donnerstag, 30. November 2017, 17.00 – 21.00 Uhr
  • Freitag, 1. Dezember 2017, 17.00 – 21.00 Uhr
  • Samstag, 2. Dezember 2017, 10.00 – 16.00 Uhr

 

Der Eintritt ist frei.

Gartenarbeitsschule „Borkzeile“

Borkzeile 34

13583 Berlin-Spandau

(hinter der Askanier GS Eingang Petersenweg )

Tel. 2630 53 45

gas-borkzeile@gmx.de

gas.hauptstadt-it.de