„Haben in Spandau je bedeutende Künstler gelebt?“ – „Kisch saß hier Knast und Zech auch.“ Sagte die Kulturamtsleiterin. Spandau zählt mindestens 6 soziale Brennpunkte. In ihnen wohnen überwiegend Immigranten unterschiedlichster Kulturen. Das Bezirksamt stellt 45.000 Euro / Jahr für Kulturelle Bildungsarbeit in sozialen Brennpunkten inklusive Kranken-, Rentenversicherung, Kranken-, Urlaubsgeld, Arbeitsmittelfinanzierung zur Verfügung, es entspricht 1 Vollzeitstelle für mehr als 241.905 Einwohner. Der Betrag wird auf cirka zwölf Antragssteller (z.T. mehrere Personen) verteilt.

Spandau demonstriert auch unter der Regie von Dr. Ralf F. Hartmann Künstlerfeindlichkeit. Kein Arbeitsgespräch, keine Ausstellung, kein Leseangebot; Künstler, die in Tradition van Gogh experimentell arbeiten, bereit wurden, im Brotjob Kulturelle Bildung mit Kindern aus bildungsfernen, Immigrations- und Flüchtlingsfamilien in sozialen Brennpunkten Spandaus zu arbeiten, erhielten vom Kulturamt Spandau 2019 0 Cents zugesprochen, obwohl sie in der Carlo-Schmid-Schule einen Unterrichtsboykott beenden konnten, die Wolfgang-Borchert-Schule den Titel „Starke Schule“ erhielt. Leistungsgesellschaft ist außer Kraft gesetzt.

Von sieben Jugendlichen, die in einer Theatergruppe spielten, erzählten vier von Suiziderfahrung, einer galt als Intensivstraftäter. Das Jugendamt Spandau führte innerhalb von 12 Jahren kein Kooperationsgespräch. Künstlerische Bildung provoziert Neugier, die im Schulunterricht Aufmerksamkeit schärft. Das Schulamt Spandau realisierte innerhalb von zwölf Jahren kein Kooperationsgespräch. Fabian Albert konnte als Amtsleiter für Weiterbildung und Kultur nichts verändern, obwohl Finanzierung von Ehrenämtern von a 725 Euro und Übungsleiterpauschalen von a 200 Euro / Monat Minimalhilfen im Bereich Kultureller Bildungsarbeit wären. Schwerbehinderte wurden in Spandau nicht inkludiert, sondern ignoriert, verhöhnt.

Ein Erzieher sagte, Flüchtlingskinder hätten im Workshop das erste Mal gesprochen. Als Kindern der Lynar Grundschule eine Krone aufgesetzt wurde, sagten neun von zehn, dass sie als Herrschende Geld an Arme verteilen würden – nur ein Kind wollte ganz viel Schokolade, nichts abgeben. Sie wollten im Spiel aber auch, dass jeder arbeitet. Auch die Königin. Bezüge von Politikern und Löhne von Angestellten im Öffentlichen Dienst werden beständig erhöht, aber –

Angestellte im Öffentlichen Dienst erarbeiteten in Spandau innerhalb von 12 Jahren kein Problemlösungsangebot – ? Es zerstört Grundvertrauen in Politik. Zahl der psychosomatisch Erkrankten steigt. Sagt Statistik. Aber warum zwingen Angestellte im Öffentlichen Dienst Leistungsträger der Gesellschaft in Resignation? Resignation provoziert Resignation.

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