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Asylunterkünfte Motardstraße und Waldschluchtpfad werden ersetzt und dann geschlossen

Spandau bleibt ein Bezirk mit Erstaufnahmen

Spandau bleibt ein Bezirk mit Erstaufnahmen
Spandau bleibt ein Bezirk mit Erstaufnahmen

Im ersten Quartalsgespräch haben das Bezirksamt Spandau und das Landesamt für Gesundheit und Soziales vereinbart, dass beide Asylunterkünfte durch andere Standorte ersetzt werden.

Demnach könnte mit der Schließung der Motardstraße in wenigen Wochen begonnen werden. Ersatzstandort ist das Corvus-Haus in Lichtenberg. Dessen Fertigstellung steht kurz bevor. Sobald die Plätze bereit stehen, wird die Motardstraße geschlossen.

Für die Notunterkunft im Waldschluchtpfad werden zwei ehemalige Kasernengebäude an der Schmidt-Knobelsdorff-Straße hergerichtet. Diese Gebäude müssen von der BIMA angemietet werden. Daher muss der Waldschluchtpfad auch über den 16.4. hinaus erhalten bleiben. Sobald die Plätze in der Schmidt-Knobelsdorff-Straße verfügbar sind, schließt die Notunterkunft Waldschluchtpfad.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank dazu:

„Alle Seiten sind aufeinander zugegangen. Dadurch haben wir eine konstruktive Lösung im Sinne der Menschen gefunden. Das erste Quartalsgespräch von Bezirksamt und LaGeSo war ein voller Erfolg!“

Darüber hinaus bleibt Spandau ein Bezirk mit Erstaufnahmen. Zukünftig sollen zwei Standorte Erstaufnahmen sein. Alle anderen Einrichtungen sind dann Gemeinschaftsunterkünfte (ohne Erstaufnahme).

Die ersten drei Monate des Verfahrens müssen die Asylbewerber in einer Erstaufnahme verbringen. Dort werden sie rundum versorgt. Ab dem vierten Monat können sie Ihren Wohnsitz frei wählen. Wegen der schwierigen Situation auf dem Wohnungsmarkt und um Obdachlosigkeit zu verhindern, finanziert das Land weitere Gemeinschaftsunterkünfte, in denen die Familien wohnen und sich selbstständig versorgen. Deshalb müssen Gemeinschaftsunterkünfte eine andere Ausstattung haben als die Erstaufnahmen.

Der bereits vorhandene Standort am Askanierring eignet sich als Erstaufnahme.

Ebenso wie der Standort Schmidt-Knobelsdorff-Straße. Die Unterkunft in der Staakener Straße soll demnach Gemeinschaftsunterkunft ohne Erstaufnahme werden.

Bei der Diskussion um weitere Standorte haben Bezirk und LaGeSo eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Spandau hat sich zu der Verpflichtung bekannt, seinen Teil bei der Unterbringung der Asylbewerber zu leisten. Dabei agieren das Bezirksamt und das LaGeSo weiterhin im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten.

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