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Weinsommer und Altstadtfest 2014

Jubiläum für WeinSommer Berlin-Spandau

Rheinhessische Weinprinzessin 2013/2014 (Foto: PfS)

Rheinhessische Weinprinzessin 2013/2014 (Foto: PfS)

Das größte sommerliche Spandauer Stadtfest lädt in diesem Jahr vom 28. bis 31. August ein: Auf dem Rathausvorplatz dominieren zum Altstadtfest Coverbands vom Feinsten (siehe unten).  Zum Samstagmittag präsentiert Karstadt eine Modenschau, am Sonntag lädt Larry Schuba zum Frühschoppen ein.

Insgesamt 14 verschiedene Weingüter präsentieren zeitgleich gemeinsam mit der aktuellen Rheinhessen-Weinprinzessin Marlene Schuck zum 30. WeinSommer Rheinland-Pfalz auf den Markt ein Weinfest. Ein buntes Bühnenprogramm, Gewinnspiel und Themenverkostungen sind zu erleben. Man lernt viel Neues über den Rebensaft – und seine Erzeuger!

Über alle vier Tage sind alle, die 2014 Ihren 30. Geburtstag begehen, dazu eingeladen, sich eine Flasche Winzersekt am Probierstand ihrer Wahl abzuholen.

An der Carl-Schurz-Straße haben wieder zahlreiche  Info-, Verkaufs- und Imbissstände aufgebaut, so dass man genussvoll vom Rathaus zum Spandauer Marktplatz, dem an diesem Wochenende größten Berliner Weingarten, gelangt.

Dazu Ulrike Höfken, die Ministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Weinbau von Rheinland-Pfalz:
30 Jahre WeinSommer Rheinland-Pfalz – das ist ein stolzer Erfolg, zu dem viele beigetragen haben. Danke an die Städte, auf deren schönsten Plätzen wir feiern dürfen. Danke an die Winzerinnen und Winzer, die mit Können und Begeisterung jährlich Weine von  ausgezeichneter Qualität produzieren. Und danke an Sie, liebe Gäste, die dem WeinSommer verbunden sind.

Altstadtfest & WeinSommer 2014

  • 28. August bis 31. August 2014 – in der Altstadt Spandau
  • Do. 15 bis 23 Uhr
  • Fr. 11 bis 24 Uhr
  • Sa. 11 bis 24 Uhr
  • So. 11 bis 20 Uhr

Programm WeinSommer & Altstadtfest – Bühne auf dem Marktplatz

Donnerstag 28.August 2014

  • 16 Uhr: After Work Cocktails, Wein mal ganz anders
  • 17 Uhr: WeinSommer-Eröffnung mit Tanz- und Partypower der bekanntesten Hits und Oldies präsentiert von „High Energy”
  • 18 Uhr: Talkrunde zur offiziellen WeinSommer-Eröffnung mit der Rheinhessen-Weinprinzessin Marlene Schuck und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

Freitag 29.August 2014

  • 16 Uhr: After Work Cocktails, Wein – mal anders
  • 18 Uhr: „More Music” spielt bekannte und beliebte Hits und Oldies

Samstag 30. August 2014

  • 10 Uhr: Lions Club Erlebnisgang – Das Erlebnismobil der „christoffel blindenmissio – cbm“. Erleben wie Blinde sehen, Blindenschrift kennen lernen, Seh- und Hörtests (vor der Sparkasse). Weitere Informationen finden Sie auf www.cbm.de
  • 18 Uhr: „Cool Cats” präsentieren international beliebte Hits der 50er und 60er Jahre.

Vier Tage Rock am Rathaus Spandau

Musik vor den Toren der Altstadt

Altstadtfest - Rock am Rathaus 2014

Altstadtfest – Rock am Rathaus 2014

Große Coverband-Konzerte sind seit vielen Jahren Markenzeichen des Spandauer Altstadtfestes. In dieser Häufung und Klasse dürfte das diesjährige Altstadtfest vom 28. bis 31. August allerdings alles Vorherige übertreffen: Am Donnerstagabend ab 18.30 Uhr starten „Four Roses“ den viertägigen Rock-Marathon vor dem Rathaus Spandau. Die Band aus der Messestadt Leipzig hat sich bereits bei mehreren Auftritten auf Spandauer Stadtfesten – von Havelfest bis Weihnachtsmarkt – ein großes Stammpublikum erspielt und wird auch in diesem Jahr musikalisch wie showtechnisch überzeugen. Das gilt selbstverständlich auch für die Opener vom Altstadtfest 2013: BON – The AC/DC-Show laden an diesem Jahr am Freitagabend ab 19.30 Uhr zum musikalischen Ausflug in das Universum der australischen Kultband ein. „Angeheizt“ wird die Stimmung am Nachmittag ab 17 Uhr bereits durch die Rocker von „Bos Taurus“.

Am Samstagabend übernehmen nach dem Entre durch die Anno Rock Band ab 19 Uhr die Akteure von „Big Value“ das Bühnengeschehen. Ihre 80er-Hardrock-Interpretationen werden auch von weiblichen Stimmen dargeboten!  Das viertägige Rockspektakel klingt am Sonntagnachmittag ab 16.30 Uhr mit gediegenem Marius Müller-Westernhagen-Coversongs von „Belmondo“ aus.

Dazu Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank:

Und während die Spandauerinnen und Spandauer bei allen Problemen auch die guten Seiten ihres Bezirks zu schätzen wissen, so freuen wir uns, wenn unsere Gäste aus nah und fern Gefallen finden und wir den einen oder anderen auf einer der zahlreichen anderen Veranstaltungen wie Weihnachtsmarkt, Brandenburg- oder Bayern-Tag wieder begrüßen dürfen.
Für das letzte Augustwochenende wünsche ich allen eine gute Unterhaltung sowie gesellige und friedvolle Stunden auf dem Markt- und Rathausvorplatz bei uns in Spandau.

Altstadtfest & WeinSommer 2014

  • 28. August bis 31. August 2014 – in der Altstadt Spandau
  • Do. 15 bis 23 Uhr
  • Fr. 11 bis 24 Uhr
  • Sa. 11 bis 24 Uhr
  • So. 11 bis 20 Uhr

Programm Altstadtfest & WeinSommer – Bühne auf dem Rathaus Vorplatz

Vier Tage Open-Air-Konzert for free

Donnerstag 28.August 2014

  • DJ Monte Burns sorgt für das warm up
  • 18:30 – 22:00 Four Roses – die Rockgiganten aus Leipzig

Freitag 29.August 2014

  • DJ Monte Burns sorgt für das warm up und unterhält das Publikum in den Bandpausen
  • 17:00 Bos Taurus – Coversongs vom Feinsten!
  • 19:30 – 22:00 BON – The AC/DC-Show

Samstag 30. August 2014

  • 11:00 – 11:30 DJ Monte Burns …
  • 11:30 – 12:00 Modenschau KARSTADT
  • 12:30 – 12:50 TAP Connection / irische Kindertänze
  • 13:30 – 14:00 Modenschau KARSTADT
  • 14:00 – 14:30 DJ Monte Burns …
  • 14:30 – 17:30 Anno Rock Band Rock-Klassiker beim Heimspiel!
  • 17:30 – 18:45 DJ Monte Burns …
  • 19:00 – 22:00 Big Value – 80er Hardrock, bis es überkocht!

Sonntag 31. August 2014

  • 12:00 – 15:00 Larry Schuba – die Country & Western-Legende
  • 16:30 – 19:30 Belmondo – Marius-Müller-Westernhagen-Coverband

 

Spandauer Media Verlag
Spandau heute
Karin Schneider
13597 Berlin
Breite Str. 35
Tel: 01775101129

E-Mail: info@spandau-heute.de

 

Nach dem Altstadtsommer 2013 ist vor dem Altstadtsommer 2014

Resümee und Ausblick

Auftakt zum Altstadtsommer 2014 (Foto: Spandau heute)

Auftakt zum Altstadtsommer 2014 (Foto: Spandau heute)

Unter dem Motto „Spandauer Altstadtmeile – Kunst verbindet“ hatten sich Gewerbe und  Handel sowie Kunst und Kultur in diesem Sommer zusammen getan, um zu beweisen, dass sie zueinander passen und voneinander profitieren. Die gelbe Linie in der Spandauer Altstadt, die sich von den Arcaden bis zur Zitadelle schlängelte, war nicht zu übersehen. Sie war das verbindende Element der Schaufensterkunst und aller anderen Events und Aktivitäten auf den anliegenden Bühnen bzw. Präsentationsräumen.

Mit den drei Aktionstagen „Was Kunst du?“, „Hinz und Kunst“ und „Kunst du leuchten?“ sollte eine nachhaltige Verbindung zwischen Bürgern, Künstlern und Gewerbetreibenden geschaffen werden, die die Initiatoren nun versuchen wollen auszubauen. Die Eckdaten für den Altstadtsommer 2014 sind bereits zusammengetragen: Unter dem Motto „Brasilien“ sind  zwei Veranstaltungen geplant, die am 14. Juni und 6. September in der Altstadt stattfinden werden.

Doch vor der Planung für das kommende Jahr stand zu, Jahresabschluss erst einmal ein Resümee des  Altstadtsommers 2013. Die Abschlussveranstaltung 2013 und gleichzeitige Auftaktveranstaltung 2014 im Basement des Rathauses führte noch einmal alle Verantwortlichen, alle Künstler und alle weiteren Beteiligten in geselliger Runde zusammen. Bezirksstadtrat Röding hatte zusammen mit der Vereinigung Wirtschaftshof e.V., Partner für Spandau und dem Altstadtmanagement eingeladen, um nach einem Rückblich die ersten Ausblicke auf das Jahr 2014 zu werfen.

Sein besonderer Dank galt den unermüdlichen Initiatoren, die sich über den gesamten Zeitraum der Veranstaltungsreihe für eine positive Entwicklung gesorgt hatten. Ein Regenschirm mit der Aufschrift Schirmherr + Schirmfrau gab es als Dankeschön für nasse Regentage. Einen Erinnerungsteller wurde den Künstlern überreicht, die maßgeblich an der Gestaltung  Aktionstage beteiligt waren.

In Hinblick auf das kommende Jahr hofft Bezirksstadtrat Carsten Röding auf eine rege Beteiligung aller an den Planungen und der weiteren positiven Entwicklung der Altstadt als Geschäftsstraße aber auch als Kunst- und Kulturstandort.

Spandau heute

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Spandau heute – Februar 2014

Spandau heute - Februar 2014

Spandau heute – Februar 2014

 

Spandau heute – Ausgabe Februar 2014 als PDF

 

Artikel der gedruckten Ausgabe von Spandau heute werden nach und nach auch online veröffentlicht.

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Spandau-Kalender 2014

Jetzt schon an Weihnachten denken.

Das ideale kleine Geschenk aus und über Spandau.

Spandau-Kalender 2014 - Titelbild

Spandau-Kalender 2014 – Titelbild

Ab sofort im gut sortierten Buch- und Zeitschriftenhandel in Spandau erhältlich oder
direkt über “Unterwegs in Spandau”

Im Februar erscheinen zwei Spandau-Weihnachtskarten!
Erhältlich in jedem gut sortierten Buch- und Zeitungshandel,
sowie im Gotischen Haus in der Spandauer Altstadt.
Fragen Sie Ihren Händler des Vertrauens!

Postkarte: Typo-Motiv aus Spandau – Spandau ist eine Wolke; auch als großes Poster erhältlich

Postkarte: Typo-Motiv aus Spandau – Spandau ist eine Wolke; auch als großes Poster erhältlich

Postkarten aus Spandau

 

Postkarte: Motiv-Mix Altstadt Spandau  Fotograf: Ralf Salecker

Postkarte: Motiv-Mix Altstadt Spandau
Fotograf: Ralf Salecker

Postkarten aus Spandau

 

Postkarte: 100 Jahre Rathaus Spandau  Fotograf: Ralf Salecker

Postkarte: 100 Jahre Rathaus Spandau
Fotograf: Ralf Salecker

Postkarten aus Spandau

 

Nach dem Altstadtsommer 2013 ist vor dem Altstadtsommer 2014

MittendrIn Berlin! Spandauer Altstadtmeile – Kunst verbindet

Spandauer Altstadtsommer 2014

Spandauer Altstadtsommer 2014

Mit Spandaus Beitrag zur Zentreninitiative Berlin MittendrIn wurde gemeinsam die Chance genutzt, mit der Spandauer Altstadt zu überraschen. Spandau konnte sich so insgesamt auch überregional Präsenz verschaffen. Unter dem Motto „Spandauer Altstadtmeile – Kunst verbindet“ haben Gewerbe, Handel, Kunst und Kultur gezeigt, dass sie zueinander passen und voneinander profitieren. Mit der gelben Altstadtmeile, der Schaufensterkunst und den drei Veranstaltungen Was Kunst Du?, Hinz und Kunst und Kunst Du Leuchten? wurde eine nachhaltige Verbindung zwischen Bürgern, Künstlern und Gewerbetreibenden geschaffen. Darauf gilt es nun aufzubauen.

Bezirksstadt Carsten Röding:
„Nach dem sehr erfolgreichen Altstadtsommer 2013 rufe ich alle Spandauer Künstler, Gewerbetreibende und interessierte Bürger auf, sich an den Planungen und der weiteren positiven Entwicklung unserer schönen Spandauer Altstadt zu beteiligen. Unser besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Ideen und Wünschen unserer Einzelhändler in der Altstadt. Ich hoffe, dass viele Spandauerinnen und Spandauer die Gelegenheit nutzen werden, um die Ideen und tollen Planungen für unsere Altstadt kennen zu lernen und wünsche mir, dass sich viele Unterstützer finden, die mithelfen unseren Bezirksmittelpunkt als Geschäftsstraße aber auch als Kunst- und Kulturstandort weiter positiv zu entwickeln. Spandau lädt ein zum Mitmachen.“

Der Altstadtsommer 2014 soll unter dem Motto „Brasilien“ stehen.

Es sind zwei Veranstaltungen geplant:

  • Samstag, den 14. Juni – zum Thema Fußball-WM mit Sport, Musik und Künstlern
  • Samstag, den 6. September – zum Thema Sommer mit Lichtkunst und Film

Alle Spandauer Künstler, Gewerbetreibende und interessierte Bürger sind einladen, sich an den Planungen und der weiteren positiven Entwicklung unserer schönen Spandauer Altstadt zu beteiligen. Ein besonderer Augenmerk liegt dabei auf den Ideen und Wünschen unserer Einzelhändler in der Altstadt.

Machen Sie mit! Beteiligen Sie sich mit Ihren Idee für den Altstadtsommer 2014!

Nach dem Altstadtsommer 2013 ist vor dem Altstadtsommer 2014

  • Montag, den 11.11.2013
  • 19:00 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
  • Basement / Ratskeller Spandau (im Rathaus Spandau)

 

Spandau-Kalender 2014

Jetzt schon an Weihnachten denken! Ein wunderbares Geschenk aus und über Spandau!

Spandau-Kalender 2014 - Titelbild

Spandau-Kalender 2014 – Titelbild

Ab sofort im gut sortierten Buch- und Zeitschriftenhandel in Spandau erhältlich.

3 neue Spandau-Postkarten aus der Serie “Unterwegs in Spandau”
zu haben, bei jedem gut sortierten Buch- und Zeitungshandel,
sowie im Gotischen Haus in der Spandauer Altstadt

Postkarte: Typo-Motiv aus Spandau – Spandau ist eine Wolke; auch als großes Poster erhältlich

Postkarte: Typo-Motiv aus Spandau – Spandau ist eine Wolke; auch als großes Poster erhältlich

Postkarten aus Spandau

 

Postkarte: Motiv-Mix Altstadt Spandau  Fotograf: Ralf Salecker

Postkarte: Motiv-Mix Altstadt Spandau
Fotograf: Ralf Salecker

Postkarten aus Spandau

 

Postkarte: 100 Jahre Rathaus Spandau  Fotograf: Ralf Salecker

Postkarte: 100 Jahre Rathaus Spandau
Fotograf: Ralf Salecker

Postkarten aus Spandau

 

Der lange Weg zum Panoramabild beim Spandauer Foto-Kunst-Lauf

Making of des Siegerbildes

Spandaus größter Fotowettbewerb, der Spandauer Foto-Kunst-Lauf 2013 im Rahmen der Spandauer Altstadtmeile ist schon ein Weilchen vorbei. Nun stellen wir auch die Gewinnerbilder nach und nach online, um all denjenigen die Gelegenheit zu bieten, sich die Bilder anzuschauen, die keine Zeit hatten, die Ausstellung in den Arcaden zu besuchen.

Peter Neubrandt, dem es gelang, die Publikumsjury und unabhängig davon auch die Altstadtjury zu überzeugen, hat freundlicherweise den Weg von der Idee bis zum fertigen Panoramabild beschrieben, welches er vom Turm der Nikolai-Kirche mit Blick über die Spandauer Altstadt in Richtung Rathaus Spandau aufgenommen hat. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen. Möglicherweise inspiriert es auch andere, sich der Panoramafotografie zu widmen.

Ralf Salecker

Erstkontakt

Gewinnerbild des Spandauer Foto-Kunst-Lauf 2013 (Foto: Peter Neubrandt)

Gewinnerbild des Spandauer Foto-Kunst-Lauf 2013 (Foto: Peter Neubrandt)

Nachdem ich vor einigen Jahren mein Interesse für die Fotografie entdeckt hatte, fand ich eines Tages beim Durchstöbern diverser Fotoforen im Internet Seiten, auf denen sog. Panoramafotos zu sehen waren. Diese schienen den gesamten Raum um die Kamera herum abzubilden, als würde man die aufgenommene Umgebung selbst interaktiv erkunden können. Bilder dieser Art hatte ich niemals zuvor gesehen und war durch die unkonventionelle Darstellung auf diesen Bildern sehr beeindruckt.

Ich begann zu recherchieren, wie diese Aufnahmen angefertigt werden und fand heraus, dass diese Panoramen aus mehreren Bildern bestehen, die später am Computer zusammengesetzt werden. Man montiert die Kamera auf ein festes Stativ, macht ein Bild, dreht die Kamera ein Stück und macht das nächste Bild. Hat man die Kamera auf diesem Weg um volle 360° gedreht, ist der gesamte Bereich um die Kamera horizontal abgescannt. Nun kippt bzw. senkt man die Kamera, um den Himmel sowie den Boden ebenfalls zu fotografieren und das abwechselnde Fotografieren und Drehen beginnt erneut. So fährt man fort, bis das gesamte Umfeld im Kasten ist.

Anfangsschwierigkeiten

Zu meinem Bedauern fand ich nach einigem Herumprobieren heraus, dass der Versuch, Panoramen ohne einen speziellen Stativkopf aufzunehmen, zum Scheitern verurteilt ist, da zwischen den Einzelbildern jeweils ein Versatz entsteht, der die nachträgliche Montage der Bilder verhindert. Um diesen Versatz zu vermeiden, benötigt man einen sog. Panoramakopf, auch Nodalpunktadapter genannt. Zudem fand ich heraus, dass die Verwendung eines Objektivs mit möglichst geringer Brennweite die Anzahl der anzufertigenden Bilder verringert, da hiermit auf einem Foto mehr “Umgebung” abgebildet werden kann. Annähernd jeder, der Panoramen aufnahm, verwendete daher ein Fischaugenobjektiv mit einer Brennweite von 8mm bis 10mm.

Nachdem ich mich mit der Zeit mit der Materie vertraut gemacht hatte, musste ich nun unbedingt probieren, eigene Panoramabilder aufzunehmen. Da ich dafür zusätzliches Material, wie den Panoramakopf, ein Fischaugenobjektiv, ein Stativ und spezielle Software benötigte, war wieder einmal Sparen angesagt, bis ich aus Onlineauktionen und osteuropäischen Onlineshops alles Benötigte zusammen hatte. Mit dem erworbenen Equipment und viel Probieren gelang es mir tatsächlich, immer bessere Panoramabilder aufzunehmen. Ich begann, diese in einer Community für Panoramafotografie online zu präsentieren und erntete zunehmend bessere Kritiken anderer Panoramafotografen.

Neuland

Als ich dachte, allen Herausforderungen im Bereich der Panoramafotografie gewachsen zu sein, kam es wie es kommen musste und ich entdeckte ein Panoramabild, dessen Entstehung ich mir nicht erklären konnte:

http://www.viewat.org/?i=en&id_pn=14224&md=fv&sec=pn

Mal wieder war ich schwer von der Leistung eines Fotografen beeindruckt. Mit der von mir  mittlerweile verwendeten Kombination aus Dreibeinstativ, Kugelkopf, Nodalpunktadapter und Kamera mit aufgesetztem Fischauge konnte das Bild unter keinen Umständen entstanden sein. Wie schon zuvor musste ich einfach herausfinden, wie er dieses Bild aufgenommen hatte und ich begann erneut zu recherchieren. Da es nur sehr wenige Fotografen zu geben schien, die diese Technik beherrschten, war es sehr schwierig, Informationen darüber zu erhalten. Nach einiger Suche und einigem Nachdenken wusste ich letztendlich doch, wie es funktionieren musste und der nächste Einkauf, der diesmal vergleichsweise einfach ausfallen sollte, stand an. Alles was ich brauchte, war ein stabiles Einbeinstativ und ein Kamerafernauslöser.

Technische Lösung

Spandauer Foto-Kunst-Lauf 2013 - Ausstellugseröffnung in den Spandau-Arcaden (Foto: Ralf Salecker)

Spandauer Foto-Kunst-Lauf 2013 -Ausstellugseröffnung in den Spandau-Arcaden (Foto: Ralf Salecker)

Ich hatte vor, Panoramakopf und Kamera an das Einbein zu schrauben und dieses waagerecht von mir weg zu halten. Die Kamera musste ich ferngesteuert auslösen, da sich diese ja am anderen Ende des Stativs befinden sollte. Die Drehung der Kamera zwischen den einzelnen Bildern wollte ich durch einfaches Drehen des Einbeinstativs um seine Längsachse erreichen. So würde die Notwendigkeit entfallen, das Dreibeinstativ auf festen Untergrund stellen zu müssen.

Da ich befürchtete, dass sich das Einbein unter den Gewicht des Kopfes und der Kamera durchbiegen würde, ging ich zu einem Elektronikmarkt, um die dort angebotenen Einbeinstative auf ihre Stabilität zu testen. Die freundliche Frage eines Verkäufers, ob er mir helfen könne, bejahte ich ausnahmsweise und bat ihn, mir eine Kamera aus der verschlossenen Vitrine zu geben, um diese auf das stabilste Einbein zu schrauben, das dieser Markt im Angebot hatte. Ich schätzte, dass das Gewicht dieser High-End-Kamera mit aufgesetztem Objektiv in etwa dem meiner aus Kunststoff gefertigten Einsteigerkamera nebst Objektiv und Panoramakopf entsprechen müsste. Bis heute plagt mich mein Gewissen darüber, den Verkäufer nicht im Vorfeld über den geplanten Stabilitätstest informiert zu haben, denn als die Kamera auf dem Einbein festgeschraubt war, hielt ich diese waagerecht und schüttelnd von mir weg. So wollte ich prüfen, ob sich das Stativ unter dem Gewicht der Kamera durchbog. Gleichzeitig erklärte ich dem Verkäufer den Zweck meines Verhaltens. Dieser bewies erstklassige Reflexe, indem er seine Hände pfeilschnell unter die Kamera hielt, um ein eventuelles Herunterfallen zu verhindern. Selbst seine sichtlich zunehmende Anspannung ließ ihn die Fassung wahren und er fragte, ob mir Stabilität des Einbeinstativs zusage. Da sich das Stativ deutlich durchbog, verneinte ich, bedankte mich für die Betreuung und machte mich auf die Suche nach etwas Stabilerem. Nach einiger Suche fand ich später in einem Fachgeschäft ein Einbeinstativ, das die für meine Zwecke erforderliche Stabilität bot.

Da das Stativ nun gekauft war, musste ich mir lediglich noch die Möglichkeit schaffen, die Kamera auszulösen, während diese sich etwa 1,5 Meter von mir entfernt am anderen Ende des Einbeinstativs befand. Eine Kabelfernauslösung in der gewünschten Länge war leider nicht erhältlich. Daher musste ich das Kabel eines regulären Fernauslösers verlängern, was mit einem 2,5mm Klinkenstecker, der dazugehörigen Buchse, einem alten Audiokabel und mit freundlicher Unterstützung eines Freundes, der im Gegensatz zu mir etwas vom Löten versteht, gelang.

Zusammengebaut beinhaltete meine Konstruktion nun eine Kamera mit 8mm-Objektiv, die auf einem Nodalpunktadapter montiert und auf einem Einbeinstativ befestigt war und sich zusätzlich mittels Fernauslöser bedienen ließ. Aus Sorge, ich könnte die Ausrüstung aus Unachtsamkeit fallen lassen, befestigte ich noch eine Handschlaufe am Ende des Stativs.

So ausgerüstet war ich bereit für eine Testaufnahme auf meinem Balkon. Wie geplant hielt ich das Stativ waagerecht über die Brüstung hinaus und begann zu fotografieren. Ich nahm jedes Bild in drei verschiedenen Belichtungen auf, um Über- und Unterbelichtungen in der Nachbearbeitung korrigieren zu können. Zwischen den einzelnen Aufnahmen drehte ich das Stativ um etwa 45°. Später am PC setzte ich die Bilder zusammen und siehe da, es klappte. Nach einiger Retusche wirkte das Bild, als hätte die Kamera bei der Aufnahme vor meinem Balkon geschwebt.

Über den Dächern Spandaus

Spandauer Foto-Kunst-Lauf 2013 - Ausstellugseröffnung in den Spandau-Arcaden: der Fotograf vor seinem leider (noch) falsch herum angebrachten Panorama (Foto: Ralf Salecker)

Spandauer Foto-Kunst-Lauf 2013 – Ausstellugseröffnung in den Spandau-Arcaden: der Fotograf vor seinem leider (noch) falsch herum angebrachten Panorama (Foto: Ralf Salecker)

Nun war es an der Zeit, die für mich neue Technik auf einem etwas anderen Niveau auszuprobieren. So beschloss ich, an einer Führung durch die Kirche der Spandauer St. Nikolai-Gemeinde teilzunehmen und ein Panorama von der Aussichtsplattform aus zu fotografieren. So lief ich an einem sonnigen Tag zur Kirche und schloss mich einigen Touristen an, die sich ebenfalls für die Führung interessierten. Die wirklich interessant moderierte Tour durch das beeindruckende Gebäude wurde wie erwartet von einem Aufenthalt auf der Plattform des Kirchturms gekrönt. Oben angekommen, bereitete ich mein Equipment für die Aufnahmen vor.

Neugierige Blicke anderer Personen begleiten wohl viele Fotografen während der Arbeit, allerdings zog ich diesmal annähernd alle Blicke auf mich, als ich mein langes Stativ über die Brüstung nach draußen schob. Ich ließ mich jedoch nicht beirren und fotografierte wie bereits zuvor auf meinem Balkon drauf los. Nachdem ich die Kamera mit acht Aufnahmen ( in jeweils drei verschiedenen Belichtungen ) einmal um sich selbst gedreht hatte, fehlte lediglich noch Bildmaterial, das mir in der Nachbearbeitung erlauben würde, mich selbst und die Touristen vom Bild zu entfernen. So trat ich ein Stück beiseite und zielte mit der Kamera, die noch immer über dem Abgrund hing, auf die Stelle, an der ich zuvor gestanden hatte. Ich passte die Momente ab, in denen sich einzelne Bereiche der Plattform ohne Menschen fotografieren ließen, und nahm noch etwa fünf Bilder von der Plattform selbst auf. Da die Bilder nun im Kasten waren, ging es wieder an die Nachbearbeitung.

Die Arbeit hört nicht auf

Beim Zusammenfügen der einzelnen Bilder einer Belichtungsstufe wurde ich schmerzlich an die Notwendigkeit eines Nodalpunktadapters in der Panoramafotografie erinnert, denn die Bilder wollten einfach nicht zusammenpassen. Dadurch, dass ich die Kamera beim Fotografieren am langen Einbeinstativ leider nicht allzu stabil halten konnte, entstand zwischen den Bildern der gefürchtete Versatz, der eine Montage unter Umständen ausschließt. Vom Ehrgeiz getrieben schlug ich mir viele Stunden um die Ohren, um diverse Fehler in der Montage mit dem beliebten Kopierstempel und anderen manuellen Tricks verschwinden zu lassen. Nachdem dies einige schlaflose Nächte später gelungen war, machte ich mich an die anderen beiden Belichtungsstufen, die ich für die weitere Retusche benötigte. So investierte ich noch einmal viel Zeit, wurde dafür aber mit einem guten Ergebnis belohnt:

http://www.viewat.org/?i=en&id_aut=4064&id_pn=14575&md=vt&pag=2&sec=pn

Für die Teilnahme am Spandauer Foto-Kunst-Lauf suchte ich nun nach einer Möglichkeit, das Bild in eine Form zu bringen, in der es ansehnlich gedruckt werden konnte. Nach einigem Experimentieren beschloss ich, es in eine sog. stereografische Projektion umzuwandeln. Ähnlich einer Weltkarte in einem Atlas, auf der die Breiten- und Längengrade verzerrt dargestellt werden, um die Oberfläche einer Kugel auf einem Blatt Papier abbilden zu können, wird bei dieser Form der Darstellung der Bildinhalt so weit verzerrt, dass er sich annähernd vollständig zweidimensional darstellen lässt. So erklärt es sich, dass sich auf dem Bild keine wirklich gerade Linie befindet. Diese ungewöhnliche Form der Darstellung sorgt beim Betrachter immer wieder für Staunen, da die Welt, wie wir sie normalerweise sehen, aus einem anderen Blickwinkel präsentiert wird.

 

Peter Neubrandt

 

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Filmspaziergang durch die Spandauer Altstadt – “Der Hexer” von Edgar-Wallace: Station 6 – am Restaurant Zollhaus im Behnitz (Foto: Ralf Salecker)

Am Samstag war es endlich soweit. Nach “Was Kunst DU?”, dem Straßenkunstwettbewerb mit einem bunten Musikprogramm, “Hinz und Kunst”, dem Angebot, selbst mitzumachen, gab es als Höhepunkt der Spandauer Altstadtmeile mit “Kunst Du Leuchten” eine illuminierte Spandauer Altstadt. Musikalische Gewinner des Straßenkünstlerwettbewerbs sorgten für Unterhaltung auf der Musikbühne am Markt. Roman Colm, der Betreiber des Open Air Kinos und des Kinos im Kulturhaus rief zu einem Filmspaziergang durch die Altstadt. Der Hexer von Edgar Wallace, Ende der 1950er Jahre u.a. in Spandau gedreht, wurde an sechs Stationen an die Wände versteckter Hinterhöfe oder an Hauswände projeziert.

Im Anschluss an den Filmspaziergang spielten die Bläser der Komischen Oper Berlin die Feuerwerksmusik aus den Fenstern des Brosehaus am Marktplatz. Lichteffekte illuminierten die Fassade mit wechselnden Farbspielen.

Um einen Teil der unterschiedlichen Farbspiele zu zeigen, wird das gleiche Motiv in vielen Varianten gezeigt.