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Gute Nachrichten für Autofahrer am Seegefelder Weg

Teilabschnitt zwischen Klosterbuschweg und Hackbuschstraße wird fertig

SpandauFür den Ende 2017 fertiggestellten Teilabschnitt des Seegefelder Weges zwischen Klosterbuschweg und Hackbuschstraße ist ab 16.01.18 nachmittags die Freigabe für den Verkehr geplant. Derzeit werden die letzten Fahrbahnmarkierungsarbeiten durchgeführt und am 16.01.2018 soll die Inbetriebnahme der neu errichteten stationären Lichtsignalanlage durchgeführt werden. Gehwege, Parktaschen, Fahrbahn und Radwege werden dann in diesem Bereich uneingeschränkt nutzbar sein. Die BVG-Buslinien werden wieder ihre planmäßigen Fahrstrecken bedienen und Haltestellen anfahren.

Für die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt zwischen Hackbuschstraße und Finkenkruger Weg bleibt es auf Anordnung der Verkehrslenkung Berlin (VLB) bei der bereits eingerichteten Verkehrsführung. Somit wird die Einbahnstraßenregelung stadtauswärts im Seegefelder Weg zwischen Hackbuschstraße und Finkenkruger Weg aufrechterhalten und der stadteinwärtsführende Verkehr über eine ausgeschilderte Umleitungsstrecke über Finkenkruger Weg – Torweg – Klosterbuschweg geführt.

Frank Bewig, Bezirksstadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit: „Ich freue mich, dass nach einer längeren Bauzeit dieser Abschnitt für den Verkehr freigegeben werden kann. Durch die Errichtung der stationären Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich Seegefelder Weg/Hackbuschstraße ist ein gefahrloses Überqueren aller kreuzenden Fahrbahnen, ins-besondere für Schulkinder, möglich. Ich bedanke mich bei allen Verkehrsteilnehmern und Anliegern für das entgegengebrachte Verständnis für die vorangegangenen Nutzungseinschränkungen der Straße.“

 

Fahrplanwechsel der BVG in Spandau

Kürzere Taktzeiten und längere Betriebszeiten

U-Bahn Rathaus Spandau

U-Bahn Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Der Fahrplanwechsel der BVG am 11. Dezember bringt einige Veränderungen für Spandau mit sich. Kürzere Taktzeiten und die Ausweitung der Betriebszeiten sollen eine Verbesserung des bestehenden Angebots von U-Bahn und einigen Buslinien bewirken.

U2, U6, U7 und U8

Ein neues Anschlussgefüge wird in der Schwachverkehrszeit im 10-Minuten-Takt eingeführt, um den Anschluss mit dem Expressbus der Linie X7 in Rudow durch Änderung der Ankunfts- und Abfahrtzeiten zu optimieren.

U-Bahn diverse Linien

Der 20-Minuten-Takt der ersten Fahrten des Tagesverkehrs wird grundsätzlich durch 10-Minuten-Takabstände ersetzt. Die Nachtverbindungen beim Bus werden entsprechend angepasst.

Es entfällt der 15-Minuten-Takt im Spätverkehr Montag-Donnerstag (U4, U6, U7, U8 und U9). Dieser wird durch einen 10-Minuten-Takt bis zum Betriebsschluss des Tagesverkehrs ersetzt. Die Buslinien werden dran neu angepasst.

Bus M45

Wegen der gestiegenen Nachfrage wird Montag-Freitag ca. 6.00 – 20.00 Uhr auf einen reinen 6-Minuten-Takt verdichtet.

Bus X33

Der Betriebsbeginn erfolgt samstags um ca. 7.00 Uhr (bisher ca. 9.00 Uhr) und sonntags um ca. 9.00 Uhr (bisher ca. 10.00 Uhr).

Bus X34 und N34

Nach dem Umbau der Endhaltestelle „Hottengrund“ fahren diese Linien eine Station über die Haltestelle „Kaserne Hottengrund“ hinaus und enden wie die Linie 134 an der Haltestelle „Hottengrund“. Auf Grund der Platzverhältnisse beginnen sie wie bisher an der Haltestelle „Kaserne Hottengrund“.

Der FahrRat Spandau fordert den Ausbau des Spreeradwegs

Berliner Fahrradroutennetz soll auch nach Spandau führen

Der FahrRat Spandau fordert den Ausbau des Spreeradwegs

Vorsitzender des FahrRats Bezirkstadtrat Stephan (l.) MachulikSprecher des FahrRats Christoph Grabka (r.) (Foto: BA)

In seiner letzten Sitzung hat sich der FahrRat als bezirkliches Beratungsgremium für den Fahrradverkehr in Spandau für eine zeitnahe Fertigstellung des Spreeradwegs ausgesprochen. Der Ausbau des nördlichen Spreeufers im Bezirk ist seitens der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung seit längerem vorgesehen, jedoch in Spandau nicht weiter konkretisiert worden.

Angedacht ist ein Berliner Fahrradroutennetz, welches die wichtigsten Orte in der Stadt miteinander auf vorrangig ruhigen Nebenstraßen, Grünverbindungen und über Uferwege verbinden soll. Dazu zählt auch das Spreeufer.

Der Sprecher des FahrRats Christoph Grabka dazu:

„Durch den Lückenschluss am Spreeufer wird zum einen die Radwege-Infrastruktur für die Spandauer verbessert, zum anderen endet der in Bautzen beginnende Spreeradweg dann auch dort wo die Spree in die Havel mündet.  Aufgrund der anstehenden Bautätigkeiten des Wasser- und Schifffahrtsamtes an den Ufern und in der Spree sollte der angedachte Radwegeausbau auf dem nördlichen Spreeufer sowie die Optimierung der Anschlussstellen zum  Nachbarbezirk Charlottenburg und zum Havel-Radweg  in die bezirkliche Planung aufgenommen werden.“

Der Vorsitzende des FahrRats Bezirkstadtrat Stephan Machulik ergänzt:

„Derzeit endet der Spreeradweg in Charlottenburg. Die Fahrradfahrer werden über eine sehr steile Auffahrt zum Wiesendamm und dann auf den verkehrsreichen Spandauer Damm geführt. In Hinblick, dass das Berliner Fahrradroutennetz und der überregionale Spreeradweg andere Ziele verfolgen, ist die Forderung des FahrRats nachvollziehbar. Idyllische und kreuzungsarme Routenführungen sind nicht nur für Touristen interessant, sondern auch für Berufstätige, die dadurch schneller und entspannter zum Arbeitsplatz radeln können.“

FahrRat Spandau

Zweck des FahrRats im Bezirk Spandau ist die Beratung der Belange, die den Fahrradverkehr im Bezirk Spandau betreffen. Der FahrRat berät das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung. Wer mehr über den FahrRat Spandau wissen möchte, kann sich auf der Homepage www.fahrrat-spandau.de informieren.

  • Die nächste öffentliche Radtour des FahrRats findet am Samstag, den 24.9.2016, statt.
  • Treffpunkt: Ordnungsamt, Galenstraße 14, 11.00 Uhr
  • Die nächste Sitzung des FahrRats findet am Donnerstag, den 29.09.2016 statt.
  • Sitzungsraum: Ordnungsamt, Galenstraße 14, Raum 7/8, 16.30 Uhr

Ausbau der Endhaltestelle Heerstraße/Nennhauser Damm

Besseres Busangebot für Schüler und Berufspendler in West-Staaken

Ausbau der Endhaltestelle Heerstraße/Nennhauser Dam

Ausbau der Endhaltestelle Heerstraße/Nennhauser Dam

Auf Initiative der Staakener Wahlkreisabgeordneten Burgunde Grosse (SPD) wird das Busangebot am westlichen Ende der Heerstraße entscheidend verbessert, wovon insbesondere Schüler und Berufspendler profitieren werden.

Das Wohngebiet am westlichen Ende der Heerstraße in Staaken, in dem in den vergangenen Jahren vor allem viele Familien neu gebaut haben, ist bisher vergleichsweise schlecht an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Buslinie M49 in Richtung Zoologischer Garten verkehrt lediglich im 20-Minuten-Takt. Eine direkte Verbindung zum Rathaus Spandau, auf die vor allem Schüler angewiesen sind, weil sich dort die Mehrzahl der Spandauer Oberschulen befindet, besteht wochentags erst nach 8:00 Uhr.

Auf Initiative der Staakener Wahlkreisabgeordneten Burgunde Grosse (SPD), die sich nachhaltig für Verbesserungen des Busangebots in Staaken einsetzt, hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt als Aufgabenträger die BVG beauftragt, die Endhaltestelle Heerstraße/Nennhauser Damm so auszubauen, dass dort neben den Bussen der Linie M49 auch die der Linie M32 enden und pausieren können. Kurzfristig sollen die M32er, die morgens vom Betriebshof ausrücken und bisher erst an der knapp einen Kilometer entfernten Haltestelle Schulstraße/Döberitzer Weg einsetzen, bereits an der Haltestelle Heerstraße/Nennhauser Damm ihre Fahrt beginnen.

Burgunde Grosse erklärt hierzu:

„Ich freue mich, dass sich das Busangebot in diesem Gebiet, insbesondere für Schüler und Berufspendler, endlich verbessert und perspektivisch auch der Endhaltepunkt Heerstraße/Nennhauser Damm ausgebaut wird. Dabei werde ich mich dafür einsetzen, dass im Rahmen des Ausbaus die Möglichkeiten für weitere Verbesserungen, wie etwa ein dichterer Takt der Linie M49 oder eine Verlängerung der Linie M37, geschaffen werden.“

Alle Spandauer Bahnhöfe erst ab 2019 mit Fahrstühlen ausgestattet

Neuer Zeitplan für Aufzug-Einbauten an der U-Bahnlinie 7 in Spandau

Fahrstuhl im U-Bahnhof Haselhorst

Fahrstuhl im U-Bahnhof Haselhorst (Foto: Ralf Salecker)

Beim barrierefreien Umbau der Spandauer U-Bahnhöfe geht es endlich voran. Bis Ende 2017 erhalten die Stationen Zitadelle und Siemensdamm der U-Bahnlinie 7 Aufzüge. Der Senat hat dem Spandauer SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz in einer Parlamentarischen Anfrage jetzt den aktualisierten Zeitplan für alle Baumaßnahmen mitgeteilt.

Daniel Buchholz erklärt dazu:

„Nach jahrelangen Protesten ist Anfang 2016 endlich der Aufzug am U Bahnhof Haselhorst fertiggestellt worden. Gemeinsam mit vielen mobilitätseingeschränkten Anwohnern mache ich seit Jahren Druck bei der BVG und dem Senat, sämtliche Stationen der U7 in Spandau umgehend mit Aufzügen auszustatten. Es gab und gibt leider immer wieder Verzögerungen bei der Planung und Bauausführung. Meine Parlamentarische Anfrage zum weiteren Zeit- und Kostenplan hat der Senat jetzt umfassend beantwortet.

Aktuell baut die BVG im U-Bahnhof Zitadelle. Hier sind gleich drei Aufzüge nötig, damit der Bahnhof im nächsten Jahr vollständig barrierefrei wird. Der U-Bahnhof Siemensdamm bekommt ebenfalls 2017 die lang ersehnten Aufzüge. Das ist nahe dem KaufZentrum Siemensstadt besonders wichtig für die Anwohner und viele Umsteiger.

Die Stationen Altstadt Spandau und Paulsternstraße sollen im Jahr 2018 Aufzüge erhalten, als letztes folgt Rohrdamm 2019. Die abgestimmte Prioritätenliste von BVG, Senatsverwaltung und Behindertenverbänden wird die BVG damit zum wiederholten Male nicht einhalten.

Bei allem Verständnis für hohe Umbaukosten, schwierige bauliche Gegebenheiten sowie lange Genehmigungs- und Vergabeverfahren: Wenn aktuell nur zwei von sieben U Bahnstationen in Spandau barrierefrei sind, kann die BVG nicht viel Verständnis von ihren Fahrgästen erwarten! Immer wieder gab es Demonstrationen von ausgesperrten Nutzern mit Rollstühlen, Kinderwagen und Rollatoren. Für die Aufzüge an den Spandauer U-Bahnhöfen setze ich mich seit Jahren gemeinsam mit vielen Anwohnern ein und werde weiter Druck machen.“

Hintergrundinformationen:

Im Bezirk Spandau haben bisher nur die U-Bahnhöfe Rathaus Spandau und Haselhorst Aufzüge. Auf der U-Bahnlinie 7 hat die BVG folgende Investitionen und Inbetriebnahme-Zeitpunkte für den barrierefreien Ausbau vorgesehen (Stand August 2016 laut Parlamentarischer Anfrage):

  • U-Bahnhof Altstadt Spandau: 2018, Kosten 1,9 Mio Euro lt. Entwurfsplanung
  • U-Bahnhof Zitadelle: 3 Aufzüge im Bau, Inbetriebnahme 2017, Kosten 2,7 Mio Euro lt. Bauplanung
  • U-Bahnhof Paulsternstraße: 2018, Kosten 1,6 Mio Euro lt. Genehmigungsplanung
  • U-Bahnhof Rohrdamm: 2019, Kosten 1,3 Mio Euro lt. Genehmigungsplanung
  • U-Bahnhof Siemensdamm: 2017, Kosten 2,9 Mio Euro lt. Genehmigungsplanung

Voraussichtliche Verkehrseinschränkungen am Brunsbütteler Damm

Neugestaltung des Geh- und Radweges zw. Grünhofer Weg und Straße Am Bahnhof Spandau

BaustelleSeit Ende Februar werden Arbeiten zum Neubau des nördlichen Gehweges am Brunsbütteler Damm zwischen Grünhofer Weg und Nauener Straße durchgeführt. Da diese Bauarbeiten frühzeitiger fertiggestellt werden, beginnt im Anschluss daran bereits ab Mitte Juni 2016 ein weiterer Bauabschnitt zur Verbesserung dieses Geh- und Radweges am Brunsbütteler Damm.

Es ist vorgesehen, im zweiten Bauabschnitt im Bereich am Brunsbütteler Damm zwischen Grünhofer Weg und Straße Am Bahnhof Spandau die Fahrbahnborde zu erneuern, einen asphaltierten Radweg anzulegen und den Gehweg sowie die Gehwegüberfahrten neu herzustellen.

Dieser Gehwegabschnitt wird während der Bauzeit voll gesperrt. Der Fußgänger- und Radfahrerverkehr wird über den südlichen Gehweg des Brunsbütteler Damms geleitet. Das Parken ist während der gesamten Bauzeit in dem o.g. Bereich nicht möglich. Die Zufahrten zu den Anliegern bleiben während der Bauarbeiten gewährleistet.

Die BVG Bus-Haltestellen am Grünhofer Weg werden ab Mitte Juni wieder an ihren ursprünglichen Haltepunkten angefahren.