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Beteiligen sie sich am 4.Tag der Städtebauförderung

Stadtentwicklung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Tag der Städtebauförderung

Tag der Städtebauförderung

Am Samstag, den 5. Mai 2018 findet der 4.Tag der Städtebauförderung auch in Spandau statt. Alle, Bürger, wie Institutionen und Organisationen sind eingeladen sich erstmals oder erneut mit einer Veranstaltung an diesem Aktionstag zu beteiligen! An diesem Tag werden erleben sie, was mit den verschiedenen Programmen der Städtebauförderung in ihrer Stadt erreicht werden konnte. 2017 gab es 45 Veranstaltungen in 11 Berliner Bezirken. Allein in Spandau waren es sechs.

  • Neustadt: Koeltzepark – Neustadt Bewegen
  • Altstadt: Fussgängerzone Zweinull (2.0) – Ein Strassendialog
  • Wilhelmstadt: Földerichplatz – 5 Jahre Stadtteilladen
  • Falkenhagener Feld: 4. Frühlingsfest am Posthausweg
  • Staaken: Spielplatz Am Cosmarweg – Mit-Mach-Baustelle
  • Staaken: Heerstrasse-Nord – Einblicke – Ausblicke

Der Aktionstag als bundesweites Format geht auf eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Deutschem Städtetag sowie Deutschem Städte- und Gemeindebund zurück. Sein Ziel ist es, die Bürgerbeteiligung bei Vorhaben der Städtebauförderung zu stärken. Anknüpfungspunkte für ein breites Spektrum an Veranstaltungen sind die Themenstellungen in den Programmgebieten der Städtebauförderung. Durch den konkreten Ortsbezug der Veranstaltungen werden Ziele, Vorgehensweise und Erfolge der Städtebauförderung veranschaulicht und die Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung und Mitgestaltung motiviert.

 

Ziel: Erfolge teilen

Die Städte und Gemeinden stehen derzeit vor vielfältigen Herausforderungen. Beispielhaft sind die Integration von Migrantinnen und Migranten in unsere Gesellschaft, der Klimaschutz, die Digitalisierung oder die Herausforderung des demografischen Wandels zu nennen. Das alles hat Auswirkungen auf das Zusammenleben in unseren Städten und Gemeinden. 

Angesichts der Herausforderungen ist die Stadtentwicklung zugleich eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dazu gehört es, über staatliche Ebenen und Ressortgrenzen hinwegzudenken, Institutionen, Verbände und Vereine zu beteiligen sowie Bürgerinnen und Bürger an Planungsprozessen aktiv mitwirken zu lassen. Es gibt eine Vielzahl von gelungenen Beispielen und für die Quartiere wichtiger Projekte, die mithilfe einer breiten Beteiligung und dem integrierten Ansatz der Städtebauförderung die passenden Antworten auf die aktuellen Herausforderungen vor Ort gefunden haben. Der Tag der Städtebauförderung bringt diese Erfolge der Öffentlichkeit näher.

 

Beteiligung und Kooperation – ein besonderer Schwerpunkt

Der Tag der Städtebauförderung bietet zahlreiche Anlässe, um Vereine und Verbände, also beispielsweise Wohlfahrtsverbände, kommunale Wohnungsunternehmen, Genossenschaften etc., wie auch für die Zivilgesellschaft, für bürgerschaftliches Engagement oder die lokale Wirtschaft und den Einzelhandel in die Aktivitäten miteinzubeziehen und gemeinsame Veranstaltungsformate zu entwickeln. Die Mitwirkung am Tag der Städtebauförderung 2018 soll für alle, die das Anliegen einer nachhaltigen Stadtentwicklung unterstützen oder mehr über die Stadtentwicklung erfahren möchten, möglich sein.

 

Das Europäische Kulturerbejahr 2018

Eine Klammer für den diesjährigen Tag der Städtebauförderung kann das Europäische Kulturerbejahr 2018 mit dem Motto SHARING HERITAGE bilden. Eines der fünf Leitthemen und damit inhaltlicher Schwerpunkt des Europäischen Kulturerbejahres ist “Die Europäische Stadt”. Die Europäische Stadt und die mit ihr verbundenen Werte (Mit- und Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger, Entwicklung aus dem Bestand, Nutzungsmischung, kulturelle Vielfalt, soziale Integration, öffentlicher Raum) können Ausgangspunkt für Aktivitäten am Tag der Städtebauförderung sein.

Als Lebens- und Alltagsort sind unsere Städte und Gemeinden ein zentraler Baustein unseres europäischen Kulturerbes. Projekte, die diesem Leitthema am Tag der Städtebauförderung folgen, können als Aktivitäten des Europäischen Kulturerbejahres 2018 durch das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz aufgenommen werden und gegebenenfalls zusätzlich neben dem Städtebauförderlogo die Corporate Identity des Kulturerbejahres nutzen.

Die Förderung der Veranstaltungen zum Tag der Städtebauförderung wird über das übliche Antrags- und Bewilligungsverfahren der Länder beantragt. Hierbei gibt es je nach Land unterschiedliche Richtlinien: Um eine Teilnahme am Tag der Städtebauförderung möglichst leicht zu machen, stellt der Bund den Städten und Gemeinden auf www.tag-der-staedtebaufoerderung.de die gesammelten Erfahrungswerte aus anderen teilnehmenden Kommunen zur Verfügung. Weiterhin sind weitere Hilfsmittel zur Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen abrufbar. Die Anmeldung einer eigenen Veranstaltung für den Tag der Städtebauförderung ist ohne größeren Aufwand auf der Internetseite möglich.

 

Einfach erneut einloggen oder erstmalig anmelden!

Zur Teilnahme am Tag der Städtebauförderung können Sie sich entweder mit den bereits bestehenden Anmeldedaten einloggen oder erstmalig anmelden. Wie bereits in den letzten Jahren ist dies über die zentrale Internetseite www.tag-der-staedtebaufoerderung.de möglich.

Kostenlose Renten-Beratung in Spandau am 22. November 2016

Fragen zur Rente bewegen viele Berliner: Welche Rentenansprüche habe ich?

Kostenlose Renten-Beratung in Spandau

Kostenlose Renten-Beratung in Spandau (Foto: stevepb CCO)

Wird meine Rente im kommenden Jahr steigen? Muss ich die Rente versteuern? Wegen der großen Nachfrage beantwortet Renten-Experte Helmfried Hauch am Dienstag 22. November 2016 von 17-18.30 Uhr auf Einladung des Spandauer SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz erneut alle Renten-Fragen.

Daniel Buchholz:

„In diesem Jahr sind die Renten so stark angestiegen wie seit über 20 Jahren nicht mehr. Für die 20,5 Millionen deutschen Rentnerinnen und Rentner eine gute Nachricht und Anerkennung für geleistete Lebensarbeit. Doch nicht nur ältere Menschen fragen sich, wie es mit der Rente weitergeht und wie hoch ihr Rentenanspruch zukünftig sein wird. Die Rente wird emotional diskutiert, denn sie geht alle an.

Wer lange hart gearbeitet hat, soll im Ruhestand eine gute Rente haben. Dafür konnte die SPD einiges durchsetzen: zum Beispiel die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren. Versicherte, die vor 1953 geboren sind, können so zwei Jahre früher abschlagsfrei in Rente gehen – also schon ab 63. Auch die Erwerbsminderungsrente und das Reha-Budget wurden erhöht. Neu haben wir die sog. Mütterrente eingeführt, um Nachteile gerade von Frauen auszugleichen. Vorschläge für ein weiteres Reformpaket hat die SPD auf Bundesebene eingebracht.

Haben Sie Fragen zur Rentenversicherung oder Ihrem ganz persönlichen Rentenanspruch? Helmfried Hauch ist ehrenamtlicher Versichertenberater der Deutschen Rentenversicherung Bund. Wegen der großen Nachfrage habe ich ihn erneut in mein Bürgerbüro in der Spandauer Siemensstadt eingeladen. Am Dienstag 22. November 2016 beantwortet er von 17-18.30 Uhr Ihre Fragen und hilft bei Anträgen. Natürlich kostenfrei. Außerdem informieren wir über aktuelle politische Entwicklungen zum Thema Rente.“

Für die Renten-Beratung wird um kurze Anmeldung, vorzugsweise per E-Mail an info@daniel-buchholz.de oder unter Telefon (030) 9235 9280 gebeten.

Renten-Beratung

Dienstag 22. November 2016, 17.00 – 18.30 Uhr

Bürgerbüro Daniel Buchholz SPD

Quellweg 10, 13629 Berlin

(Nähe U7-Bahnhof Siemensdamm, Bus 123, 139)

Licht, Luft und Sonne für alle

Kostenlose Führung auf den Spuren von Walter Gropius

Der "Panzerkreuzer" von Hans Scharoun in Siemensstadt

Der “Panzerkreuzer” von Hans Scharoun in Siemensstadt (Foto: Ralf Salecker)

Gewobag und Deutsche Wohnen präsentieren zur Triennale am 8. Oktober 2016 „Siedlungen der Moderne“ in Spandau und Charlottenburg. Die 4-stündige Führung verknüpft Meilensteine des Wohnungsbaus in Berlin: Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Ringsiedlung Siemensstadt und Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord.

Bauhausgründer Walter Gropius steht im Mittelpunkt des Berlin-Wochenendes der Triennale der Moderne 2016. Gemeinsam mit Architekten wie Hans Scharoun suchte er in der Weimarer Republik nach neuen Wegen für den sozialen Wohnungsbau. Berlin war das wichtigste Experimentierfeld für das „Neue Bauen“ und eine neue Wohnkultur.

Erlebbar macht das eine Exkursion am 8. Oktober 2016, die zwei bedeutende Siedlungen der Moderne und die Besichtigung von insgesamt drei Wohnungen miteinander verknüpft. Eine gemeinsame Führung der Gewobag und der Deutschen Wohnen als Eigentümer präsentiert mit der Reichsforschungssiedlung Haselhorst und der UNESCO-Weltkulturerbesiedlung Siemensstadt zwei wichtige Bauprojekte der Weimarer Republik, an denen Gropius beteiligt war.

Licht, Luft und Sonne für alle: Für den langjährigen Direktor des Bauhauses war die industrielle Moderne eng mit der Notwendigkeit verknüpft, Siedlungen mit grünen Freiräumen zum Erholen zu schaffen. Der Blick in eine 3-Zimmerwohnung in einem von Gropius geschaffenen kühl-weißen, kubischen Wohnhaus in Siemensstadt gibt zusätzlich einen Eindruck von lichtdurchfluteten 55 Quadratmetern. Zum Abschluss führt die Tour in Hans Scharouns Atelierwohnung in der Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord aus den späten 1950er-Jahren. Buchautor Michael Bienert und Architekt Thomas M. Krüger sind ausgewiesene Experten für Stadtführungen und lassen in der 4-stündigen Tour verborgene Zusammenhänge zwischen den Siedlungen sichtbar werden. Treffpunkt ist die Reichsforschungssiedlung Haselhorst mit der Gewobag-Museumswohnung, in der das Wohnen anno 1930 lebendig wird.

 

Triennale der Moderne 2016

  • „Siedlungen der Moderne“ der Deutsche Wohnen und der Gewobag
  • Leitung der Führung: Michael Bienert und Thomas M. Krüger
  • Samstag, 8. Oktober 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Treffpunkt: Museumswohnung in der ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Burscheider Weg 21, 13599 Berlin (Spandau)
  • Eine Anmeldung ist erforderlich. Für die kostenfreie Führung gibt es derzeit eine Nachrückerliste (Janine Kühnold, Telefon 4708-1541 oder j.kuehnold@gewobag.de).
  • Mit der App „Gropius to Go“ liegt ab 7. Oktober erstmals ein digitaler Gropius-Stadtführer für die Westentasche vor.

 

1. Station Haselhorst: Innovatives Wohnen anno 1935

An der bis 2014 denkmalgerecht modernisierten ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst waren unter anderem Walter Gropius und namhaften Architekten wie Paul Mebes und Otto Bartning beteiligt. Zur offiziellen Fertigstellung 1935 wurden in Haselhorst mehr als 3.400 Wohnungen für rund 12.000 Menschen fertiggestellt. Wegen der großen Wohnungsnot war das Ziel des „Neuen Bauens“, möglichst praktische und platzsparende Grundrisse für das Leben von einkommensschwachen Familien zu entwickeln. Ergebnis waren staatlich geförderte Wohnungen, in denen der knappe Raum optimal ausgenutzt wurde.

Die heutige Museumswohnung plante Architekt und Stadtplaner Fred Forbát als Kleinstwohnung mit 45 Quadratmetern Wohnfläche für eine Familie mit zwei Kindern. Die Besucher erwartet viel Originalsubstanz: Holztüren mit den originalen Klinken und Türzargen, ein Türspion, Terrazzoböden in Bad und Küche, in den Zimmern historische Holzdielen mit ochsenblutrotem Anstrich. Das dazu passende Mobiliar aus der Bauzeit wurde neu beschafft, darunter eine historische Kochmaschine, eine Kurzbadewanne, ein Badeofen und sogar Vorhangstoffe und Bettwäsche aus den 1930er-Jahren.

 

2. Station Ringsiedlung Siemensstadt: Facetten der Neuen Sachlichkeit

Die Ringsiedlung Siemensstadt entstand in den Jahren 1929 bis 1934 unter Mitwirkung der Architekten Otto Bartning, Fred Forbát, Walter Gropius, Hugo Häring, Paul-Rudolf Henning und Hans Scharoun, die alle der progressiven Vereinigung „Der Ring“ angehörten. Vor diesem Hintergrund erhielt die Siemensstadt den Namen Ringsiedlung. Die Arbeitsgemeinschaft der Architekten wurde von Stadtbaurat Martin Wagner geleitet. Er gab jedem Architekten die Möglichkeit, seine individuelle Interpretation des neuen sozialen Bauens unter großstädtischen Bedingungen umzusetzen.

Jeder Architekt plante einzelne Häuserzeilen. In der Siemensstadt entwickelte sich ein vielgestaltiges Siedlungsbild: vom Funktionalismus von Gropius über die Raumkunst Scharouns bis zum organischen Formenreichtum Härings wird die ganze Spannbreite des “Neuen Bauens” sichtbar. Weg vom starren funktionalistischen Zeilenbau wurde der Fokus auf eine ungezwungene Raumgliederung gerichtet, die den natürlichen Gegebenheiten der Umgebung entspricht. Mit ihren sozialen und sanitären Funktionen wurden die Freiräume der Siemensstadt in den 1920er-Jahren als Ausgleich zu den schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen verstanden. Heute gehört die Ringsiedlung Siemensstadt mit rund 2.800 Einwohnern zu einem der größten Wohngebiete Berlins.

 

3. Station Charlottenburg-Nord: Wohnhöfe im Grünen

Die Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord mit annähernd 4.000 Wohnungen für 12.000 Menschen entstand von 1956 bis 1961. An der Planung war erneut Hans Scharoun maßgeblich beteiligt. Bauträger waren im Wesentlichen die Wohnungsbaugesellschaften GSW (westlich des Halemwegs) und Gewobag (östlich des Halemwegs). Hans Scharoun selbst zog 1960 in ein Künstleratelier im achten Stock eines Wohnblocks am Heilmannring. Er zählt zu den wenigen Architekten, die selbst in eine Großsiedlung, die sie geplant haben, eingezogen sind. Insgesamt gab es sogar drei großzügige Atelierwohnungen im Viertel. Sie waren Teil von Scharouns Idee der „Wohngehöfte“ und der Mischung: Alle sozialen und beruflichen Schichten sollten in seinen Häusern ihren Platz finden.

 

Abendveranstaltung: Lesung, Konzert und Diskussion in der Infostation Siemensstadt

Ergänzend zur Führung findet am 8. Oktober 2016 ab 19.30 Uhr in der Infostation Siemensstadt (Goebelstraße 2-10, 13627 Berlin) eine Veranstaltung mit Michael Bienert, Thomas M. Krüger und der Cellistin Maria Magdalena Wiesmaier statt. Unter dem Motto „Die Fassade der neuen Zeit macht mich unsicher“ (Joseph Roth) treten Texte von Architekten und Schriftstellern, die umgebende Architektur und die Musik in einen spannenden Dialog. Die Veranstaltung wird von Ticket B angeboten und von der Deutsche Wohnen unterstützt. Der Eintritt ist frei.

 

Triennale 2016: Walter Gropius und das Erbe der Moderne

Die Triennale der Moderne widmet sich in Berlin, Weimar und Dessau dem Welterbe der Architekturmoderne in Deutschland. Berlin gilt als „Metropole der Moderne“ und verfügt über zahlreiche Bauten der Moderne – darunter sechs Wohnsiedlungen, die zum UNESCO-Welterbe zählen. Mehr als ein Dutzend Bauten von Walter Gropius finden sich in Berlin. Damit zählt seine Heimatstadt die meisten Objekte des Bauhaus-Gründers überhaupt. Sie stammen aus den Jahren der Weimarer Republik und der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Im Mittelpunkt der Triennale 2016 stehen Dessau und das 90-jährige Bestehen des Bauhausgebäudes. Das Auftaktjahr der Triennale 2013 orientierte sich inhaltlich an dem Berliner Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“. 2019 schließlich wird in Weimar das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ gefeiert.

 

 

25. Berliner Reisemesse in Spandau

Zweitgrößte Touristikmesse in Berlin-Brandenburg

25. Berliner Reisemesse in Spandau

25. Berliner Reisemesse in Spandau (Foto: BR)

Die 25. Berliner Reisemesse wird bei freiem Eintritt wieder ein umfassendes Angebot zu allen aktuellen Trends und Möglichkeiten für den individuellen Urlaub präsentieren. Über 250 Aussteller sind persönlich vor Ort mit ihren Reise-Experten vertreten. Auf der zweitgrößten Touristikmesse in Berlin-Brandenburg gibt es viele wertvolle Informationen und Tipps, sowie günstige Messeangebote um Urlaubsträume zu erfüllen! 2015 besuchten über 13.000 Besucher die Berliner Reisemesse.

Im Rahmen der großen Tombola werden an beiden Tagen viermal täglich Reisen und Sachpreise in Höhe von ca. 35.000, — EURO unter den Gästen verlost. Versäumen Sie nicht die 25. Berliner Reisemesse zu besuchen! Die Öffnungszeiten sind am 17. und 18. September 2016 jeweils von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Die 25. Berliner Reisemesse hat zwei Spezialgebiete als eigenständige Veranstaltungen zum vierten Mal integriert:

  • Gesundheits Reisemesse: www.gesundheits-reisemesse.de
  • Berliner Kreuzfahrtmesse: www.berliner-kreuzfahrtmesse.de

Zu den zahlreichen Höhepunkten 2016 gehören u.a.:

  • Deutschland – immer noch das Urlaubsziel Nr. 1
  • Gesundheits-Reisen: Kurreisen und Wellness-Urlaub
  • Kreuzfahrten: Reedereien präsentieren ihre neuen Schiffe und Routen
  • Erlebnisreisen: Kultur, Abenteuer, neue Länder und Völker entdecken
  • Sporturlaub: Golf, Tennis, Reiten, Kanu, Fahrradtouren und vieles mehr
  • Fernreisen: Asien, Afrika, Australien, Amerika
  • Europa: Polen, Ungarn, Italien, Frankreich, Österreich, NEU: Zypern
  • Urlaub mit dem PKW: mit eigenem Auto oder einem Mietwagen

 

Die 25. Berliner Reisemesse findet im Autohaus BMW Nefzger, Nonnendammallee 62 – 13629 Berlin – Spandau, statt.

Der Standort liegt sehr zentral, direkt am U-Bahnhof Rohrdamm. Im Umfeld finden Sie gebührenfreie Parkplätze.

Meilensteine des Wohnungsbaus in Spandau

„Siedlungen der Moderne“ am Tag des offenen Denkmals am 10. September 2016

Der "Panzerkreuzer" von Hans Scharoun in Siemensstadt

Der “Panzerkreuzer” von Hans Scharoun in Siemensstadt (Foto: Ralf Salecker)

4-stündige Führung verknüpft erstmalig drei Siedlungen der Moderne: Reichsforschungssiedlung Haselhorst, Ringsiedlung Siemensstadt und Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord. Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich!

Im Norden Charlottenburgs und in Haselhorst vermuten selbst viele „echte“ Berliner keine architektonischen Geheimtipps. Dabei finden sich dort mit der Reichsforschungssiedlung Haselhorst, der Weltkulturerbesiedlung Siemensstadt und der Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord Meilensteine des Wohnungsbaus in Berlin, an deren Planung weltberühmte Architekten wie Walter Gropius, Hans Scharoun, Fred Forbát, Hugo Häring und Paul Mebes mitwirkten.

Die Siedlungen gehören heute mit der Deutschen Wohnen und der Gewobag verschiedenen Eigentümern. Eine gemeinsame Führung am deutschlandweiten Tag des offenen Denkmals lässt nun erstmals verborgene Zusammenhänge sichtbar werden.

Die Tour beginnt in der Gewobag-Museumswohnung in Haselhorst, mit der U-Bahn geht es weiter zum UNESCO-Welterbe Ringsiedlung Siemensstadt der Deutschen Wohnen. Zum Abschluss können Interessierte Scharouns Atelierwohnung am Heilmannring in der Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord kennenlernen.

Stadtführer und Buchautor Michael Bienert sowie Architekt und Hochschullehrer Thomas M. Krüger sind ausgewiesene Experten für Architekturführungen und leiten die 4-stündige Tour. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen beschränkt, eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

 

Das Motto des Tages: „Gemeinsam Denkmale erhalten”

Der Tag des offenen Denkmals bietet „Geschichte zum Anfassen“: Jedes Jahr im September öffnen in Deutschland historische Bauten und Stätten ihre Türen, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. 2014 haben über 4,5 Millionen Besucher in ganz Deutschland mehr als 8.000 Denkmäler besichtigt. Das Motto 2016 lautet „Gemeinsam Denkmale erhalten“. Es lehnt sich an den Vorschlag des Europarats an, dass sich die European Heritage Days schwerpunktmäßig dem überregionalen Motto „Heritage and Communities“ widmen sollen. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Arbeit für die Erhaltung unseres kulturellen Erbes.

1. Station Haselhorst: Innovatives Wohnen anno 1935

An der bis 2014 denkmalgerecht modernisierten ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst waren unter anderem Bauhausgründer Walter Gropius und namhaften Architekten wie Paul Mebes und Otto Bartning beteiligt. Zur offiziellen Fertigstellung 1935 wurden in Haselhorst mehr als 3.400 Wohnungen für rund 12.000 Menschen fertiggestellt. Wegen der großen Wohnungsnot war das Ziel des „Neuen Bauens“, möglichst praktische und platzsparende Grundrisse für das Leben von einkommensschwachen Familien zu entwickeln. Ergebnis waren staatlich geförderte Wohnungen, in denen der knappe Raum optimal ausgenutzt wurde.

Die heutige Museumswohnung plante Architekt und Stadtplaner Fred Forbát als Kleinstwohnung mit 45 Quadratmetern Wohnfläche für eine Familie mit zwei Kindern. Die Besucher erwartet viel Originalsubstanz: Holztüren mit den originalen Klinken und Türzargen, ein Türspion, Terrazzoböden in Bad und Küche, in den Zimmern historische Holzdielen mit ochsenblutrotem Anstrich. Das dazu passende Mobiliar aus der Bauzeit wurde neu beschafft, darunter eine historische Kochmaschine, eine Kurzbadewanne, ein Badeofen und sogar Vorhangstoffe und Bettwäsche aus den 1930er-Jahren.

Veranstaltungstipp:

  • Lesung mit Lichtbildvortrag zum Thema „Moderne Baukunst in Haselhorst“ von Buchautor Michael Bienert anlässlich der Neueröffnung der Stadtteilbibliothek Haselhorst
  • (9. September, 19 Uhr • Haselhorster Damm 1, 13599 Berlin)

 

2. Station Ringsiedlung Siemensstadt: Facetten der Neuen Sachlichkeit

Die Ringsiedlung Siemensstadt entstand in den Jahren 1929 bis 1934 unter Mitwirkung der Architekten Otto Bartning, Fred Forbát, Walter Gropius, Hugo Häring, Paul-Rudolf Henning und Hans Scharoun, die alle der progressiven Vereinigung „Der Ring“ angehörten. Vor diesem Hintergrund erhielt die Siemensstadt den Namen Ringsiedlung. Die Arbeitsgemeinschaft der Architekten wurde von Stadtbaurat Martin Wagner geleitet. Er gab jedem Architekten die Möglichkeit, seine individuelle Interpretation des neuen sozialen Bauens unter großstädtischen Bedingungen umzusetzen.

Jeder Architekt plante einzelne Häuserzeilen. In der Siemensstadt entwickelte sich ein vielgestaltiges Siedlungsbild: vom Funktionalismus von Gropius über die Raumkunst Scharouns bis zum organischen Formenreichtum Härings wird die ganze Spannbreite des „Neuen Bauens“ sichtbar. Weg vom starren funktionalistischen Zeilenbau wurde der Fokus auf eine ungezwungene Raumgliederung gerichtet, die den natürlichen Gegebenheiten der Umgebung entspricht. Mit ihren sozialen und sanitären Funktionen wurden die Freiräume der Siemensstadt in den 1920er-Jahren als Ausgleich zu den schweren Lebens- und Arbeitsbedingungen verstanden. Heute gehört die Ringsiedlung Siemensstadt mit rund 2.800 Einwohnern zu einem der größten Wohngebiete Berlins.

 

3. Station Charlottenburg-Nord: Wohnhöfe im Grünen

Die Wohnsiedlung Charlottenburg-Nord mit annähernd 4.000 Wohnungen für 12.000 Menschen entstand von 1956 bis 1961. An der Planung war erneut Hans Scharoun maßgeblich beteiligt. Bauträger waren im Wesentlichen die Wohnungsbaugesellschaften GSW (westlich des Halemwegs) und Gewobag (östlich des Halemwegs). Hans Scharoun selbst zog 1960 in ein Künstleratelier im achten Stock eines Wohnblocks am Heilmannring. Er zählt zu den wenigen Architekten, die selbst in eine Großsiedlung, die sie geplant haben, eingezogen sind. Insgesamt gab es sogar drei großzügige Atelierwohnungen im Viertel. Sie waren Teil von Scharouns Idee der „Wohngehöfte“ und der Mischung: Alle sozialen und beruflichen Schichten sollten in seinen Häusern ihren Platz finden.

 

Tag des offenen Denkmals – „Siedlungen der Moderne“ der Deutsche Wohnen und Gewobag

  • Leitung der Führung: Michael Bienert und Thomas M. Krüger
  • Samstag, 10. September 2016, 13 bis 17 Uhr
  • Treffpunkt: Museumswohnung in der ehemaligen Reichsforschungssiedlung Haselhorst • Burscheider Weg 21 • 13599 Berlin (Spandau)
  • Eine Anmeldung für die Führung ist erforderlich bis zum 31. August (Janine Kühnold, Telefon 4708-1541 oder j.kuehnold@gewobag.de)
  • Die Museumswohnung ist zusätzlich am 10. September von 10 bis 12 Uhr geöffnet. Für den Besuch ist keine Anmeldung nötig.
  • Alle Angebote sind kostenfrei.

Mieten-Sprechstunde in Siemensstadt

Jürgen Wilhelm und Daniel Buchholz beantworten Fragen

Jürgen Wilhelm vom Berliner Mieterverein

Jürgen Wilhelm vom Berliner Mieterverein (Foto: Ralf Salecker)

Im wachsenden Berlin machen sich viele Mieter Sorgen um die eigene Wohnung. Jürgen Wilhelm vom Berliner Mieterverein und der Spandauer SPD-Abgeordnete und Mietexperte Daniel Buchholz informieren wegen vielfacher Nachfrage erneut gemeinsam in einer Sprechstunde rund ums Thema Mieten und Wohnen. Beginn ist im Bürgerbüro in der Siemensstadt am Donnerstag 1.September 2016 um 16.30 Uhr.

Haben Sie Fragen zu Mieten oder Ärger mit dem Vermieter? Dann sind Sie bei der nächsten Mieten-Sprechstunde genau richtig!

Am Donnerstag 1. September 2016 um 16.30 Uhr lädt Daniel Buchholz Interessierte zu einer Mieten-Sprechstunde in sein Bürgerbüro in der Siemensstadt ein. Gemeinsam mit Jürgen Wilhelm, dem Spandauer Bezirksleiter des Berliner Mietervereins, beantwortet er Fragen zum Thema Mieten:

„Im Berliner Landesparlament sind wir aktiv, um den Anstieg der Mieten zu begrenzen. Viele Gesetzesvorhaben konnte ich in den letzten Jahren persönlich mit auf den Weg bringen, damit niemand wegen steigender Mieten oder drohender Sanierung seine Wohnung verliert. Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen verstärkt neue bezahlbare Mietwohnungen bauen und auch größere Bestände von privaten Eigentümern erwerben. Damit haben wir bereits erfolgreich begonnen und schützen die Mieter vor Finanz-Heuschrecken.“

Anmeldung zur Mieten-Sprechstunde, vorzugsweise per E-Mail an: info@daniel-buchholz.de oder unter Telefon (030) 9235 9280.“

 

Mieten-Sprechstunde

Jürgen Wilhelm (Berliner Mieterverein) und Daniel Buchholz (SPD)

Donnerstag 1. September 2016, 16.30 – 18.00 Uhr

Bürgerbüro Daniel Buchholz SPD

Quellweg 10, 13629 Berlin

(Nähe U7-Bhf Siemensdamm)