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Wer mag eine kostenlose Verleihstation für ein Lastenrad in Spandau managen?

Umweltfreundliche und menschengerechte Mobilität selbst in die Hand nehmen

fLotte: Ein kostenloser Lastenrad-Verleih soll in Berlin starten, betrieben vom ADFC.

fLotte: Ein kostenloser Lastenrad-Verleih soll in Berlin starten, betrieben vom ADFC.

Ein kostenloser Lastenrad-Verleih soll in Berlin starten, betrieben vom ADFC. Es werden interessierte öffentliche Einrichtungen in Spandau gesucht, die bereit sind, die Ausleihe eines Lastenfahrrads zu managen. Maximal 10 können es in Spandau sein. Die Anmeldung erfolgt über die Online-Plattform des ADFC (fLotte). Die fLotte startet zunächst an ausgewählten Standorten und soll zügig ausgebaut werden.

Die freien Lastenräder der fLotte, einer Initiative des ADFC Berlin, bilden einen Baustein der Wende hin zu einer umweltfreundlichen und menschengerechten Mobilität in Berlin. Für kleine und große Transporte stehen die Lastenräder der fLotte und ihrer Partner kostenlos zum Ausleihen bereit. Einfach registrieren, das passende Lastenrad am passenden Standort buchen und los geht’s:

Aufruf vom fLotte-Team: Werde Ausleihstandort für ein fLottes Lastenrad! Dafür braucht es keine besonderen Voraussetzungen, außer dass tagsüber jemand vor Ort sein sollte. Die fLotten Bikes mögen Kinder und begleiten euch zum Baumarkt, Getränkehandel, beim Umzug oder wo immer ihr sie braucht. Die Testphase dient dazu, Räder, Buchungssystem und Abläufe zu prüfen und zu verbessern. Die fLotte soll weiter wachsen und bald ganz selbstverständlich zum Berliner Alltag gehören.

Bei Interesse können geeignete Standorte direkt bei Angelika Haaser (angelika.haaser@ba-spandau.berlin.de) oder Cornelia Niemeitz (cornelia.niemeitz@ba-spandau.berlin.de) gemeldet werden.

Für Fragen rund um die zu erwartenden Aufgaben und zum Zeitplan stehen Frau Niemeitz (90279-2250) oder ihre Kollegin Frau Haaser (90279-2247) jederzeit gerne zur Verfügung.

Jugendausbildungsvertretung-Wahlen 2018

Einsatz für die Interessen von Auszubildenden

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Am 7.5.2018 findet im Bezirksamt wieder die Wahl zur Jugendausbildungsvertretung (JAV) statt. Von 8.00 – 9.00 Uhr kann auf dem Gelände des Lagerplatzes Nord im Niederheideweg 55 in 13589 Berlin und in der Zeit von 10.00 – 15.00 Uhr im Rathaus Spandau, Carl-Schurz-Str. 2/6 in 13597 (Raum 48) gewählt werden.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, hat in einem Schreiben die Wahlberechtigten dazu aufgerufen, sich an diesem demokratischen Prozess zu beteiligen und von Ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen. Die JAV und ihre Gremien leisten einen wichtigen Beitrag dazu, die Interessen von Auszubildenden zu vertreten und mit ihrer Arbeit Verbesserungen der Ausbildung zu bewirken.

Diesem Aufruf schließt sich auch der Spandauer Bürgermeister Helmut Kleebank an.

“Ich schließe mich dem gemeinsamen Aufruf des Regierenden Bürgermeisters von Berlin zu den JAV-Wahlen an. Sie als Auszubildende, Anwärterinnen und Anwärter haben es in der Hand, an einer stetigen Verbesserung der Ausbildung mitzuwirken und Ihre Ideen einzubringen. Ich möchte Sie ermutigen, das tatkräftig zu unterstützen und umzusetzen, um eine qualitative Ausbildung weiter voranzubringen.”

Auch 2018 wieder Fördermittel für freiwilliges Engagement

Ehrenamtsmittel können bis zum 30.4.2018 beantragt werden

Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Ehrenamtsmittel können bis zum 30.4.2018 beantragt werden (Foto: Ralf Salecker)

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen führt ihr erfolgreiches Programm für die Unterstützung des bürgerschaftlichen  Engagements zur Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur (Ehrenamtsmittel) fort. Dem Bezirk Spandau stehen insgesamt 42.800,- Euro zur Verfügung. Die Vergaberichtlinien der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sehen eine Begrenzung der Förderung auf einen Höchstbetrag in Höhe von 3.500 € je Einzelmaßnahme vor.

Diese Mittel sind zweckgebunden als Sachmittelerstattung für in Eigenleistung durchzuführende Maßnahmen zur Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktureinrichtungen in der Nachbarschaft einzusetzen. Die jeweilige Antragstellerin bzw. der jeweilige Antragsteller muss sich an den entsprechenden Vorhaben durch eigene ehrenamtlich erbrachte Leistungen beteiligen, Auftragsvergaben an Dritte dürfen aus diesen Mitteln nicht finanziert werden.

Ziel der Sachmittelerstattung ist die Förderung des freiwilligen Engagements von Mitbürgerinnen und Mitbürgern bei der Aufwertung und Verbesserung der öffentlichen Infrastruktureinrichtungen in der Nachbarschaft. Hierzu zählen vornehmlich Renovierungen, Pflanzungen oder Maßnahmen für eine saubere Stadt bezogen auf Schulen und Horte, Kindertagesstätten, Begegnungsstätten und Nachbarschaftsheime, Seniorenfreizeiteinrichtungen, sonstige soziale Einrichtungen, Sport- und Grünanlagen sowie öffentliche oder öffentlich zugängliche Straßen und Plätze.

Antragsberechtigt sind alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie gesellschaftliche Initiativen die nicht gewinnorientiert arbeiten. Voraussetzung für die Förderung entsprechender Projekte durch das Bezirksamt Spandau ist selbstverständlich, dass sich die Maßnahmen auf im Bezirk Spandau gelegene Einrichtungen beziehen. 

Anträge auf Bereitstellung von Ehrenamtsmitteln können bis zum 30.04.2018 formlos an das Bezirksamt Spandau von Berlin, Büro des Bezirksbürgermeisters, Carl-Schurz-Straße 2/6, 13578 Berlin, gerichtet werden.

Dem Antrag ist eine detaillierte Projektbeschreibung, die Zweck, Art, Umfang, Zeitrahmen und Kosten der Maßnahme beschreibt, beizufügen. Das Bezirksamt weist ausdrücklich darauf hin, dass kein Rechtsanspruch auf eine Förderung oder eine bestimmte Höhe der Förderung besteht.

Ein Merkblatt finden Sie unter www.spandau.de. Auskünfte zum Programm erhalten Sie  unter der o.g. Anschrift, telefonisch unter (030) 90279-3318 oder per E-Mail unter ehrenamtsbuero@ba-spandau.berlin.de erhalten.

Rauf aufs Rad in der Jugendverkehrsschule Spandau

Zweiter Spandauer Mobilitätstag

Eingravieren eines FEIN-Codes

Eingravieren eines FEIN-Codes (Foto: Pfaerrich)

Wollten Sie nicht schon immer einmal wissen, ob Sie ein E-Bike-Typ sind oder wie es ist, ein Lastenfahrrad zu steuern? Oder sind Sie mehr an Themen wie Verkehrssicherheit und Diebstahlschutz interessiert und wollen Tipps zur Fahrradreparatur? Dann kommen Sie doch vorbei, lassen sich informieren und testen E-Bikes und Lastenräder.

Normalerweise übt auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule nur der Nachwuchs. Aber am Mobilitätstag dürfen sich hier auch Erwachsene aufs Rad schwingen. Sie können in Ruhe ein komfortables E-Bike oder eines der Lastenräder ausprobieren. Es gibt auch einen kleinen Geschicklichkeits- und Übungsparcours.

Der Hintergrund des von der KlimaWerkstatt Spandau veranstalteten Nachmittags ist einfach: Wenn nur ein Drittel der Kurzstrecken bis 6 km mit dem Rad statt mit dem Auto zurückgelegt würde, könnten jährlich 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermieden werden. Es gäbe weniger Staus und Lärm und die Luftqualität würde sich verbessern. Nicht zuletzt hat Radfahren positive Effekte auf die Gesundheit. Also eine Menge Gründe für das Fahrradfahren!

Mit dabei sind u.a.: Polizei Berlin, Netzwerk Fahrradfreundliches Spandau, fLotte Berlin des ADFC, Zukunftsbedacht Wohnen/Das-e-rad, Business auf Rädern GmbH, Repair Café KlimaWerkstatt Spandau

Die Polizei wird von 14-16 Uhr vor Ort sein und bietet eine Fahrradkennzeichnung an (bitte Ausweis nicht vergessen!).

Bei einer Fahrradkennzeichnung wird das Fahrrad mit einer nachträglichen, individuellen Kennzeichnung versehen. Ein derart gekennzeichnetes Rad ist für Diebe weniger attraktiv. Zudem bietet die Polizei auch eine Beratung zur Verkehrssicherheit und Diebstahlschutz für Fahrräder an. Ferner können sich Interessierte auf dem Mobilitätstag zum Thema Fahrrad und nachhaltige Mobilität informieren. Ehrenamtliche der Repair Cafés der KlimaWerkstatt Spandau geben von 14-16 Uhr Tipps, wie man sein Fahrrad fit für den Frühling macht. Für Kinder stehen Fahrräder und Roller sowie einige Kettcars bereit, die auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule genutzt werden können.

 

Mehr Informationen unter 030/3979 8669 oder info@klimawerkstatt-spandau.de. Der Mobilitätstag findet in Zusammenarbeit mit dem über das JobCenter Spandau geförderte Projekt Verkehrsschulen Spandau des Trägers Chance BJS gGmbH statt.

 

Zweiter Spandauer Mobilitätstag

  • Samstag, 21.4.2017, 14.00-17.00 Uhr
  • Jugendverkehrsschule Spandau I
  • Borkzeile 34
  • 13583 Berlin

 

3-D-Zebrastreifen in Spandau?

Ein Versuch, Fußgängern wieder die sichere Überquerung von Fahrbahnen zu ermöglichen

Fußgängerüberweg„Ich bremse für Tiere“ ist ein beliebter Aufkleber am Heck von Kraftfahrzeugen, ein vergleichbarer für Fußgänger scheint nicht zu existieren. Zebrastreifen (Fußgängerüberwege) haben für eine große Zahl von Autofahrern eher dekorativen Charakter. Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen – nicht nur in Spandau.

Die Spandauer FDP möchte einen 3-D-Zebrastreifen in Kladow für den Fußgängerüberweg am Ritterfelddamm Ecke Seekorso. Der bestehende Zebrastreifen dort hat eine längere Geschichte hinter sich, die zeigt, wie schwierig es in Berlin ist, eine durchaus sinnvolle Maßnahme in die Tat umzusetzen (Anordnung 2014; Umsetzung 2017). Der Verkehrsausschuss wird am 17. April über diesen Vorschlag beraten. Anschließend könnte die Bezirksverordnetenversammlung darüber abstimmen. Die Kosten für die Beseitigung eines alten Zebrastreifens und die Erstellung eines neuen sollen etwa 4.000 Euro betragen.

Die Regeln, die ein gefahrloses Überqueren der Straße ermöglichen sollen, sind eindeutig. Zebrastreifen dienen heute auch als Hinweis auf das Haltverbot (!) auf dem Fußgängerüberweg sowie bis zu fünf Meter davor. Autofahrer müssen mit mäßiger Geschwindigkeit an einen Fußgängerüberweg heranfahren. Das bedeutet also, keine 50 km/h und keine Beschleunigung. Ist ein Fußgänger in der Nähe oder bewegt er sich erkennbar auf den Zebrastreifen zu, ist davon auszugehen, dass dieser auch die Straße überqueren will. Ein Fußgänger muss also dem Autofahrer kein Signal geben, dass er die Straße überqueren möchte.

Weil die bekannten Zebrastreifen offenkundig immer weniger „funktionieren“, wird über alternative Möglichkeiten nachgedacht, die Sicherheit von Fußgängern zu erhöhen. Die derzeitige Gestalt von Zebrastreifen stellt aus psychologischer Sicht eine „Barriere“ für Fußgänger (Querstreifen) und eine „Aufforderung zum Weiterfahren“ dar. Eine Möglichkeit, das Problem anzugehen, ist die optische Schaffung einer „Barriere“ für Autofahrer. Zebrastreifen werden so gemalt, dass der Eindruck eines schwebenden dreidimensionalen Hindernisses für Kraftfahrer entsteht. Wegen eben dieser Wirkung führen Kritiker eine mögliche erhöhte Unfallgefahr an, weil Autofahrer völlig verunsichert reagieren könnten und möglicherweise vor einem solchen optischen Hindernis eine Vollbremsung durchführen könnten. Dem widersprechen aber selbst Vertreter von Automobilclubs. Ein anderes Problem könnte ein Gewöhnungseffekt sein. Nimmt man diesen Einwand ernst, müsste dies auch für jedes Verkehrszeichen gelten.

Ein Beispielvideo zu diesem neuen Zebrastreifen gibt es hier.

 

Ein paar Regeln

  1. An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge mit Ausnahme von Schienenfahrzeugen den zu Fuß Gehenden sowie Fahrenden von Krankenfahrstühlen oder Rollstühlen, welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Dann dürfen sie nur mit mäßiger Geschwindigkeit heranfahren; wenn nötig, müssen sie warten.
  2. Stockt der Verkehr, so dürfen Fahrzeuge nicht auf den Überweg fahren, wenn sie auf ihm warten müssten.
  3. An Überwegen darf nicht überholt werden.
  4. Führt die Markierung über einen Radweg oder einen anderen Straßenteil, so gelten diese Vorschriften entsprechend.“

Eine Ergänzung zum Thema Radfahrer:

Als Fußgänger im Sinne des § 26 StVO gelten abgestiegene Radfahrer und, laut Urteil des Kammergerichts Berlin,[14] Personen, die ein Fahrrad „rollernd“ benutzen: Hierzu steigt der Fahrer zunächst ab, sodass er seitlich vom Rad steht. Befindet er sich z. B. links vom Rad, stellt er den rechten Fuß auf das linke Pedal, damit er sich mit dem linken Fuß – wie auf einem Tretroller – abstoßen kann.

 

Ein paar Auszüge aus dem Bußgeldkatalog:

  • Wer zu schnell an einen Fußgängerüberweg heranfährt wird mit einem Bußgeld von 80,- Euro belegt und erhält einen Punkt in Flensburg.
  • Wer einem Bevorrechtigten nicht das Überqueren der Fahrbahn ermöglicht, wird mit einem Bußgeld von 80,- Euro belegt und erhält einen Punkt in Flensburg.
  • Wer auf einem Zebrastreifen überholt, wird mit einem Bußgeld von 80,- Euro belegt und erhält einen Punkt in Flensburg.

Konservieren, Tauschen, Ausprobieren im LebensMittelPunkt Spandau

Erstes Treffen im Schul-Umweltzentrum/Gartenarbeitsschule in der Borkzeile

Herbstfest 2017 in der Gartenarbeitsschule Hakenfelde

Der LebensMittelPunkt Spandau ist ein konkreter Baustein für nachhaltige Ernährung und Klimaschutz. (Foto: Ralf Salecker)

Der LebensMittelPunkt Spandau ist ein konkreter Baustein für nachhaltige Ernährung und Klimaschutz. Die Arbeitsgruppe LebensMittelPunkt Spandau hat sich 2015 auf Initiative der KlimaWerkstatt Spandau gebildet, um einen Ort zu schaffen, an dem die Möglichkeit besteht, Ernten zu verarbeiten, Überschüsse zu tauschen und Neues zu lernen. Die AG möchte damit klimafreundliche Lebensmittelerzeugung und Ernährung stärken und Spandauer Bürger*innen dazu motivieren, regionale und saisonale Lebensmittel wertzuschätzen.

Jeden zweiten Montag kommen hier an regionaler und saisonaler Ernährung Interessierte zusammen, um Ernten zu verarbeiten, Überschüsse zu tauschen und Neues zu lernen. Gemeinsam wollen wir in Spandau die Voraussetzungen für eine Lebensmittelversorgung der kurzen Wege verbessern. Zu jedem Treffen gibt es einen Input oder Workshop. Diesmal lernen wir die Grundprinzipien der Essigherstellung kennen und setzen unter der Anleitung von Maayan Anavim aus Obstresten aromatischem Essig an. Übriges Obst kann gerne mitgebracht werden!

Inspiriert durch die Spandauer Arbeitsgruppe fordert zwischenzeitlich der Ernährungsrat Berlin, in allen Bezirken solche LebensMittelPunkte zu schaffen – z.B. durch die Revitalisierung alter Markthallenstandorte oder in öffentlichen Einrichtungen.

Die idealen Partner in Spandau, wenn es um regionale Ernährung geht, sind die Schul-Umwelt-Zentren des Bezirks. In der Gartenarbeitsschule in der Borkzeile gibt es Schaubeete, Gerätschaften, eine Küche sowie die Expertise und Bereitschaft, dieses einmal im Monat zu teilen. Ab April organisieren wir hier gemeinsam monatliche Treffen zum Thema regionale Ernährung und Klimaschutz.

 

Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein: