Dicke Püppie aus Spandau

Kleene Glosse zur Bürgermeisterwahl-Posse

Dicke Püppie aus Spandau sacht mal wat

Dicke Püppie aus Spandau
Dicke Püppie aus Spandau

Dit war ja nun echt mal ne echt schwere Jeburt. Alle juten Dinge sind wohl drei, wenn man die janze Chose mal nett betrachten will. Drei Wahljänge habense jebraucht, bis Spandau nun endlich nen neuen Bürjermeister hatte: Gratulation! Ick globe, dit bleibt vielen Wählern in bleibender Erinnerung.

Und schon is och gleich wieder vajessen, wie det überhaupt zu dieser Posse kommen konnte. Jerüchte machen die Runde, dass dieset Tohuwabohu durch die eigenen Jenossen verursacht worden sein soll. Nischt jenauet weeß man nich, aber die Jerüchteküche brodelt. Und dieset janze Theater haben uns einige Abjeordnete anjeblich jegönnt nur aus niederen Beweggründen: schnöde Rache. Dit soll doch tatsächlich einige Jenossen jegeben haben, denen ihre kleinbürjerliche Jenugtuung wichtijer jewesen sein soll als een konsruktivet Erjebnis in der Bezirksverordnetenversammlung.

Dazu fällt mir dann aber och nur ein: recht so, dass die dann eben ihre Posten nich mehr haben, denn die sind alle jewählt, um dem Bürjer zu dienen und nich sich selbst. Aber vielleicht ist dit een grundsätzlichet Problem bei Politikern: die Alljemeinheit is keen Selbstbedienungsladen, um die eigenen Bedürfnisse zu befriedigen. Ick erinner mir dabei jern an een Urjestein der Sozialdemokratie, mehr Demokratie zu wagen. Vielleicht läge tatsächlich darin die Chance, damit uns als Wählern solche Possen zukünftich erspart bleiben.

Der Spandauer Kreisvorsitzenden Raed Saleh zeigt sich da als echter Optmist, wenn er davon ausjeht, dass nun alle Schwierigkeiten überwunden seien. Mit Verlaub, dit is in der Tat optimistisch, blauäugig, nenn ick sowat. Und ick wette druff, dit jibt ne Menge blaue Ogen im Laufe der kommenden Legislaturperiode. Dit regieren im Spandauer Abgeordnetenhaus is mit dieser Wahl janz sicher nich einfacher jeworden, dit wurde uns schon gleich mal eindrücklich bewiesen. Fortsetzung folgt in diesem Theater….

Eure Dicke Püppie aus Spandau und dicker Knutscha

 

Eine kurze Bemerkung der Redaktion:

In unregelmäßigen Abständen wird „Dicke Püppie aus Spandau“ in ihrer Glosse mit Berliner Schnauze ein paar Worte fallen lassen.

Ein kleines nettes Beispiel dafür, wie man sich mit eigenen Ideen auf „Unterwegs in Spandau“ einbringen kann. Ich hoffe es gefällt …

🙂

Ralf Salecker

 

 

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