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Wir feiern Weihnachten – Was feiern Menschen anderer Religionszugehörigkeit?

Vier Beispiele für Feste zur Sonnenwende

Christi Geburt

Die Geburtszeit von Jesus Christus ist leider nicht genau überliefert. Die christliche Zeitrechnung bildete sich erst über Jahrhunderte hinaus und blieb mit römisch-heidnischer Zeitrechnung verflochten. Es ist sicherlich kein Zufall, dass Christi Geburt in die Zeit um die Sonnenwende gelegt wurde. Im 5. und 6. Jahrhundert unserer Zeitrechnung wurde zunächst von Mönchen mittels Bibelexegese und astronomischer Befunde Christi Geburt ermittelt und auf einem Konzil im 9. Jahrhundert verbindlich der 25. Dezember bzw. 6. Januar festgelegt. Christliche Feste und frühere heidnische Naturfeste überlagern sich. In der Nach vom 21. zum 22. Dezember ist jedes Jahr die Wintersonnenwende (auf der nördlichen Erdhalbkugel). Die längste Nacht und der kürzeste Tag des Jahres sind erreicht. Danach werden die Tage langsam wieder länger. Die Kräfte des Lichts und der Wärme bahnen sich ihren Weg.

Chanukka

Ein Fest, bei dem auch das Licht eine Rolle spielt, ist Chanukka, das jüdische Lichtfest. Es begann 2011 am 21. Dezember und dauert acht Tage, endet also am 28.12.2011. Chanukka ist ein untergordnetes Fest, aber ein Fest der Selbstbehauptung. Es erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten jüdischen Tempels in Jerusalem. Im Jahr 164 v. Chr. führten Matitjahn und seine fünf Söhne eine kleine jüdische Armee gegen den hellenistischen-syrischen Herrscher Antiochus zum Sieg. Sie trieben ihn und seine Armee aus Israel hinaus. Die Makkabäer beseitigten den im jüdischen Tempel errichteten heidnischen Altar und führten den jüdischen Tempeldienst wieder ein. Als man zur Einweihung die Menorah, den siebenarmigen Leuchter des Tempels, anzünden wollte, fand sich nur ein kleines Gefäß mit koscherem (geweihtem/reinem) Öl. Wie durch ein Wunder reichte diese winzige Ölmenge für 8 Tage. So lange brannten die Lichter der Menorah. Daran erinnern die acht Arme des Chanukka-Leuchters. Hinzu kommt aber der neunte Arm, der Lichthalter („der Diener“). Nur mit dieser neunten Kerze dürfen die anderen Kerzen angezündet werden. Chanukka ist vor allem ein häusliches Fest. Die Familie feiert mit Freunden zu Hause. Man isst Krapfen oder Kartoffelpuffer mit Apfelmus. Gemeinsam werden Chanukka-Lieder gesungen. Die Kinder bekommen Geschenke und Süßigkeiten.

Dong Zhi

Die Chinesen feiern diesen Tag der Sonnenwende. Dong Zhi ist das zweitwichtigste Fest des chinesischen Kalenders. Es ist ein Fest der Familie und des Frohsinns. Die Menschen kleiden sich neu, bringen ihrer Familie Geschenke. Es wird getrunken und gefeiert. Auch im indianischen Kulturkreis genießt die Sonnenwende eine hohe Bedeutung. Die Hopi-Indianer feiern den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit einen Monat lang. Im antiken Rom lag auf der Wintersonnenwende die Geburt Mithras, des unbesiegten Sonnengottes – zweifellos der Vorläufer des christlichen Weihnachtsfestes.

Divali

Unweigerlich mit Süßigkeiten als Geschenk verknüpft ist auch das hinduistische Fest Divali (auch Dewali oder Deepvali). Zum indischen Fest des Lichtes gehören Feuerwerk, Licht in Öllampen, Kerzenlicht oder Neonlichter. Letzteres ist bei wohlhabenden Leuten en vogue. Das Divali-Fest wird überall auf dem riesigen Subkontinent Indien gefeiert, hat aber sehr unterschiedliche Bedeutungen. Gemeinsamer Nenner ist, dass dieses Fest immer auch die Erneuerung des Lebens feiert. Das indische Fest liegt aber meist im Spätherbst, zwischen dem 19. Oktober und dem 13. November. Es ließen sich sicherlich noch mehr Feste zur Herbst- bzw. Winterszeit finden.

azb

„Unruhige Ansammlung“ vor der Schmidt-Knobelsdorf Kaserne

Betreiber Prisod erteilte ein Haus- und Platzverbot für Jürgen Kessling

Spandau

Spandau

Nachdem am 13.4.2016 ein Hilferuf von Ehrenamtlichen kam, dass es eine „unruhige Ansammlung“ von Menschen vor der Schmidt-Knobelsdorf Kaserne geben würde, machte sich der Bezirksverordnete Jürgen Kessling (u.a. Mitglied im Integrationsausschuss Spandau) auf dem Weg um zu schauen, ob er Unterstützung leisten könne.

Jürgen Kessling fand ca. 40 Asylbewerber vor, die ihre Sorgen und Nöte vortrugen. Hauptsächlich ging es um die zögerliche Umsetzung in Gemeinschaftsunterkünfte, das Verfahren soll teilweise länger als sechs Monaten andauern.

Der Bezirksverordnete sagte zu, hierzu das Gespräch mit der Einrichtungsleitung zu suchen, dieses Gespräch fand noch am gleichen Abend statt. Man verabredete sich zu einem ausführlichen Informationsgespräch am Folgetag, dieser Termin wurde dann jedoch von der Prisod (Träger der Einrichtung) abgesagt. Begründung: „Man wolle ja keine Unruhe in der Einrichtung haben und Herr Kessling hätte ja ‚eh keine Ahnung.“

Durch Beharrlichkeit von Herrn Kessling konnte am Folgetag dennoch ein Gespräch durchgeführt werden und zwar mit Frau Lieske (Zentrales Einrichtungsmanagement) und einigen Vertretern der betroffenen Asylbewerber.

Das Gespräch verlief ruhig und lösungsorientiert, man erarbeitete eine Liste, welche die Wohnangelegenheiten aufnahm und Herr Kessling sagte zu, diese Liste zu bearbeiten und mit dem LaGeSo zu klären, wann genau jemand welchen Anspruch auf Umsetzung hat.

Am Montag (18.4.2016) gab es dann es ein weiteres Gespräch mit den Asylbewerbern, Herr Kessling informierte über den Sachstand der Abwicklung und den aufgenommenen Dialog mit dem LaGeSo.

Am Folgetag sprach die Prisod plötzlich ein Haus- und Platzverbot gegen Jürgen Kessling aus – angeblich auch im Namen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), welche Eigentümer der Immobile ist. Die BImA ist über diese Eigenmächtigkeit der Prisod übrigens überhaupt nicht amüsiert. Via Polizei wurde die Beratungsrunde mit den Asylbewerbern vor dem Gebäude auf Betreiben der Prisod dann aufgelöst.

Um die Asylbewerber nicht im Stich zu lassen und die Angelegenheit öffentlich zu machen, berief Jürgen Kessling für Mittwoch den 20.4.2016 vor dem Gebäude eine öffentliche Pressekonferenz ein – keine Demo. Dort klärte er nochmal ausführlich und in Anwesenheit der Öffentlichkeit und der Presse über die Geschehnisse auf.

„Ich verspreche euch nichts. Außer, dass ich mich für eure Angelegenheiten einsetzen werde“, erklärt Kessling den sich um ihn scharenden Asylbewerbern.

 

Autor: WisS

Aufruf der jugentheaterwerkstatt im Falkenhagener Feld

Es fängt alles wieder von vorne an! Macht mit!

jugendtheaterwerkstatt (jtw)

jugendtheaterwerkstatt (jtw)

Im Januar beginnen 3 neue Theatergruppen für alle von 17. bis 26. Probiert sie doch einfach alle mal aus!

Bitte meldet euch (noch einmal) zum ersten Probetraining an:

Tel.: 030 – 375 876 23 oder per E-Mail unter post@jtw-spandau.de!

(A 1) Schauspieltraining 1: – Die Arbeit des Darstellers an sich selbst

Warming-up, Improvisation und Szenenarbeit.

Eine Experimentier-Gruppe für alle von 17 bis 26 Jahren.

Keine Aufführung!

Ltg.: LARISSA GORN (Schauspielerin, Regisseurin, Theaterpädagogin)

MI 14. JAN. 2015 17:30 – 20:30 UHR | kostenlos zum Kennenlernen

Danach wöchentlich bis Ende März, als VHS-Kurs für 4,50 € pro Treffen.

JTW-Sozialklausel: Die JTW übernimmt die Kosten für alle, die das nicht zahlen können.

(A 2) Schauspieltraining 2 – Die Arbeit des Darstellers an der Rolle

Monologe und Dialoge.

Eine Übungs-Gruppe für alle von 17 bis 26 Jahren.

Geeignet zum Vorbereiten einer Vorsprechrolle. Jeder sollte schon zum 1.Treffen einen Text mitbringen, Verena bringt das Buch „Vorsprechen“ mit, 100 Monologe für alle, die noch suchen. Es geht um die genaue Auseinandersetzung mit dem Text, der Figur, ihrer Situation und ihren Emotionen. Neben dem auswendig lernen arbeiten wir an Sprache, Körpersprache, Verständlichkeit, etc. Die Szenen werden gegenseitig vorgespielt, besprochen und bearbeitet.

Ltg.: VERENA SCHONLAU (Regisseurin + Schauspielerin, Theater, Film & TV):

SA 17. JAN. 2015 11 – 15 UHR | kostenlos zum Kennenlernen

Danach alle 14 Tage bis Ende März als VHS-Kurs für 6 € pro Treffen

JTW Sozialklausel: Die JTW übernimmt die Kosten für alle, die das nicht zahlen können.

(A 3) Neue Theaterproduktion: Die Pest von Albert Camus

Noch werden Darsteller gesucht zwischen 17 und 26 Jahren.

Die ersten Proben finden noch unregelmäßig statt, steigern sich dann bis zur geplanten Premiere im September. Das zweite Informations- und Gründungstreffen, bei dem schon Text gelesen wird Szenen probiert werden, ist offen für weitere Interessierte:

Ltg.: ANGELINA SCHÜLER (Studentin und erfahrene JTW-Jungregisseurin)

SO 25. JAN. 2015, 14 UHR | kostenlos

Weitere kostenlose Angebote | Bitte meldet euch an: 030 – 375 876 23

  • (B1) Theater für Grundschüler von 10 – 13 Jahren | montags 15:10-17:00
  • (B2) Theater & Musik für Schüler vom 10 – 14 Jahren | donnerstags 16:30-18:30 (Warteliste)
  • (B3) Theater für Oberschüler von 14 – 16 Jahren | montags 17:00-19:00 (zur zeit voll)
  • (B4) Improtheater für alle von 10 – 100 | donnerstags 18:30 – 21:00
  • (B5) Tanz für Kinder von 10-14 Jahren | Ab 16. Jan. | freitags14:30-16:30
  • (B6) Musik für Kinder von 10-13 Jahren | freitags 14:30-16:30
  • (B7) Pop-Musik für Jugendliche von 13- 18 Jahren | freitags 16:30-18:30
  • (B8) Welt-Musik für Jugendliche von 16-26 Jahren | mittwochs 16:30-18:30

Kommen jetzt einkommensstärkere Haushalte in Falkenhagener Feld?

KOordinierungsRunde im Klubhaus. Bewohnerstruktur im Wandel?

Soziale Stadt

Soziale Stadt

Das Bezirksamt Spandau hat im Jahr 2014 für die relevanten Quartiersmanagement-Gebiete die WBS-Pflicht bei Neuvermietungen von Wohnungen aufgehoben. In Zukunft wird es insbesondere einkommensstärkeren Haushalten ermöglicht, eine Wohnung in den QM-Gebieten im FF anzumieten.

Vor dem Hintergrund des auch im QM-Gebiet spürbar angespannten Wohnungsmarktes stellt sich die Frage nach einem möglichen Wandel der Bewohnerstruktur im Falkenhagener Feld.

Einen Input zu den Möglichkeiten der Kompetenzvermittlung zum Thema Mieten und Wohnen im Sinne der Prävention von Wohnungslosigkeit werden Herr Hayner (GEBEWO – Soziale Dienste – Berlin gGmbH) und ein Vertreter der Neue Chance gGmbH geben. Sie stellen ihr Konzept „Miet-Wohn-Kompetenz-Schein“ (miwoks) vor.

Im Anschluss (ab 14 Uhr) gibt es eine Diskussion mit dem zuständigen Stadtrat Herrn Machulik darüber, welche Strukturveränderung das Bezirksamt anstrebt, wie der Prozess zu steuern ist und welches Leitbild realisiert werden soll.

KOordinierungsRunde im Falkenhagener Feld

  • Bewohnerstruktur im Wandel?
  • 1.2015
  • 13:30 Uhr
  • Klubhaus
  • Westerwaldstraße 13
  • 13589 Berlin

Der TB GUIDE Gesundheit & Medizin ist da!

Berlin rundum gesund

TB GUIDE Gesundheit & Medizin

TB GUIDE Gesundheit & Medizin

Der TB GUIDE Gesundheit & Medizin für Berlin, herausgegeben vom TVG Verlag, ist die perfekte Kombination aus medizinischen Kontakten in der Hauptstadt und Qualitätsjournalismus zum Thema Gesundheit. Übersichtlich gegliedert, nach Bezirken und Fachgebieten, finden Spandauerinnen und Spandauer hier den Allgemeinmediziner, das Yoga-Studio oder die Apotheke ganz in der Nähe.

Unter dem Motto „Berlins gesündeste Seiten“ bietet der TB GUIDE mehrere 1.000 Hauptstadt-Adressen von Das Telefonbuch – von Ärzten über Apotheker bis hin zu Massagepraxen und Fitnessstudios- sowie journalistische Inhalte der renommierten Magazine „FOCUS Gesundheit“ und „Fit for Fun“.

Der TB GUIDE Gesundheit & Medizin liegt kostenlos zur Abholung, auch in Spandau, in vielen Apotheken bereit.

Auch online unter tb-guide.de bietet der TB GUIDE inhaltlich umfassende Informationen und Kontaktadressen in Berlin zu den Themen Gesundheit & Medizin. Im praktischen Ratgeber lesen Nutzer täglich neue Artikel bspw. zu Burn-out, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Ernährung & Fitness, Kindergesundheit u.v.m. Zusätzlich sind aktuelle Werte zu UV-Werten, Pollenflug und Wetterdaten abrufbar.