Eröffnung des Garten der Generationen in der Jeremia-Gemeinde (Foto: Ingo-W. Gottschalk)

Garten der Generationen auf dem Campus der Ev. Jeremia-Gemeinde

Gemeinsam wachsen im Falkenhagener Feld

Eröffnung des Garten der Generationen in der Jeremia-Gemeinde (Foto: Natalia Fichtner)
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Eröffnung des Garten der Generationen in der Jeremia-Gemeinde (Foto: Natalia Fichtner)

„Gemeinsam wachsen!“ mit diesem Worten auf einer Packung Blumensamen wurden die Gäste der Einweihung des Garten der Generationen nicht nur dazu ermuntert, das Falkenhagener Feld zu bepflanzen. Gemeinsam wachsen sollen im neuen Garten nun nicht nur Blumen und Pflanzen, sondern natürlich auch die Generationen. Zusammen sollen Groß und Klein „ins Spiel“ kommen und sich auf spielerische Art und Weise die Welt aus ihrer Sicht aufzeigen und sich selbst dabei neu entdecken.

Nach einer einjährigen Umbauphase, ist im Oktober der neue Garten der Generationen auf dem Campus der Ev. Jeremia-Gemeinde endlich eingeweiht worden. Mit einem Erntedank-Gottesdienst begann die Eröffnung des Gartens. In einem offiziellen Festakt, pflanzten anschließend der Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, Baustadtrat Carsten Röding sowie die Kita-Leiterin A. Wobker-Howen auf dem Gelände der Gemeinde zwei Apfelbäume. So wie die Bäume Früchte tragen, soll auch der Garten in Zukunft seine Bedeutung entfalten und ein Gewinn sein für die Mitglieder der Gemeinde und die Bewohner des Falkenhagener Felds.

Das Interesse bei den Menschen am Ereignis war groß. Immer mehr Interessierte kamen in den Innenhof und schauten sich neugierig um. Passend herbstlich schmückten die Tische und das Gelände leuchtende Sonnenblumen. Der Landschaftsarchitekt, Peter Bergander, ließ es sich nicht nehmen, die Interessierten durch das Gelände zu führen und nähere Informationen zu den Geräten und ihrer Benutzung zu geben. Wer den Umbau stetig mitverfolgt hat, hat den Ausgangszustand irgendwann nicht mehr im Sinn. Umso stärker waren die Veränderungen auf den Vorher-Nachher Bildern zu erkennen. Für die Kinder standen herbstliches Basteln von Strohdrachen auf dem Programm sowie Tattoo-Bemalungen. Das große Highlight aber waren natürlich die neuen Spielgeräte. Ob alt oder jung, sie alle versuchten sich an den Schaukeln, dem Trampolin oder dem Wasserspielplatz. Und was an diesem Tag gelungen ist, soll sich auch in Zukunft fortsetzen.

Der große Walnussbaum wurde zum Wunschbaum ernannt. Am Ende des Tages schmückten sehr viele bunte Papierherzen die Äste. Jedes von ihnen war mit einem Glückwunsch versehrt oder einem Wunsch, den die Menschen für das Gemeindeleben hatten. Hier eine kleine Auswahl:

  • Glückwünsche zur gelungenen Umgestaltung! Für ein fröhliches und harmonisches Miteinander!
  • Wir wünschen der Jeremia-Gemeinde Gottes Segen bei allem, was sie anpackt! Außerdem viele fleißige Hände bei den zahllosen Aktivitäten in und für das Quartier FF
  • in lebendiger Treffpunkt
  • Ich wünsche weiterhin eine so hervorragende Gemeindearbeit, die dazu beiträgt, gern zur Gemeinde zu gehören.
  • Ich wünsche der Gemeinde viel Erfolg mit den neuen Angeboten und ein volles Haus!

Zwar ist mit der Umgestaltung ein großer Schritt in die Zukunft getan worden, so liegt eine weit aus größere Aufgabe noch vor uns. Nun muss der Garten in das Gemeindeleben integriert werden, und gleichzeitig auch für Bewohnergruppen aus dem Falkenhagener Feld offen stehen. Denn nur so können in naher Zukunft Groß und Klein dem Garten zu Leben erwecken.

Natalia Fichtner

 

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