Joboption

Minijob – Minichance? Eine Ausstellung über Risiken und Nebenwirkungen

7. Oktober 2013
10:00bis11:00

Diese Form der Beschäftigung ist keine Dauerbeschäftigung!

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Minijobs boomen – in Spandau gibt es 15.256 Minijobs, diese Zahl hat allein in den vergangenen Jahren (2006 bis 2009) um 23% zugenommen. Nach aktuellen Zahlen des Jobcenters sind gegenwärtig 3.630 Menschen mit einem Minijob in Spandau zusätzlich auf Leistungen des Jobcenters angewiesen.

Sind Minijobs eine Brücke in den Beruf? Oder vor allem für Frauen eine berufliche Sackgasse und Armutsfalle?

Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister Spandau wird am 7.10. um 10 Uhr die Ausstellung „Minijob – Minichance“ in den Spandau-Arcaden eröffnen und für Fragen zur Verfügung stehen. Anschließend wird das Team von Joboption über den gesamten Zeitraum der Ausstellung alle Interessierten informieren und vor Ort Beratungen anbieten.

Ausstellungseröffnung „Minijob – Minichance?“

  • mit Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister von Spandau
  • 7.10.2013 um 10:00 Uhr
  • Spandau Arcaden (im Basement beim Real-Markt)
  • Ausstellungsdauer: 7.10.2013 bis 11.10.2013
  • Öffnungszeiten: Montag: 10:00 bis 19:00 Uhr, Dienstag bis Freitag: 8:00 bis 19:00 Uhr

Der Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank ist Botschafter des Projektes Joboption und wirbt damit für die Umwandlung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und gute Arbeit.

Neben Zahlen und Fakten zur Situation und Motivation von Minijobberinnen, die auf der Studie „Frauen im Minijob“, (2012) des Bundesfrauenministeriums basieren, skizziert die Ausstellung die historische Entwicklung geringfügiger Beschäftigung in Deutschland und zitiert Erfahrungen von betroffenen Frauen.

Für 60 % der Frauen, die einen Minijob haben oder hatten, ist dieser keine Brücke in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Dabei wählen viele Frauen einen Minijob, da sie sich z.B. nach der Familienphase eine schrittweise Berufsrückkehr wünschen. Der Minijob, der dann gewählt wird, so das Ergebnis der Studie „Frauen im Minijob“, entwickelt allerdings schon nach kürzester Zeit einen enormen Klebeeffekt.

„Wir wollen (nicht nur) Frauen motivieren, Minijobs nicht als Dauerbeschäftigung anzusehen“, sagt Viveka Ansorge von der zukunft im zentrum GmbH, die in Kooperation mit der Wert.Arbeit GmbH Menschen mit Minijobs dabei unterstützt, sich auf den Weg in einen sozialversicherungspflichtigen Job zu machen. „Insbesondere wegen der mangelhaften Alterssicherung bergen Minijobs das Risiko, auch im Alter vom Jobcenter abhängig zu sein.“

Die Ausstellung wurde konzipiert und entwickelt vom:

FrauenForum e.V., Warendorfer Str. 3, 48145 Münster, Tel: 0251/ 55669, www.frauenforum-muenster.de in Kooperation mit dem Netzwerk W(iedereinstieg) Münster, dem Arbeitskreis BündnisFrauenArbeit und dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Münsterland.

Das Projekt Joboption

Seit Januar 2012 realisiert die zukunft im zentrum GmbH gemeinsam mit Wert.Arbeit GmbH das Projekt Joboption, dass vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und der Senatsverwaltung Arbeit, Integration und Frauen gefördert wird.

Joboption unterstützt Menschen mit Minijob dabei, ihren beruflichen Weg in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu gehen. Durch Bildungsberatung und individuelles Bildungscoaching werden Bedarfe zur Weiterbildung und Qualifizierung ermittelt. Workshops unterstützen dabei, die eigenen Potenziale zu erkennen und zu entfalten.
Kontakt: Viveka Ansorge 030 / 27 87 33 91.

Joboption unterstützt und ermutigt gleichzeitig Unternehmen, die Potenziale ihrer Minijobber/innen zu entdecken und zu fördern. Mit Hilfe eines „Matching“ der Potenziale der Minijobber/innen mit dem betrieblichen Bedarf wird der Weg für einen Übergang von einer geringfügigen in eine reguläre Beschäftigung geebnet. Angeboten wird hier umfangreiche Personalberatung.
Kontakt: Elke Ahlhoff, Wert.Arbeit GmbH: T: 030 / 280 32086.

Weitere Informationen: www.joboption-online.de

Bisher unterstützen 12 Botschafterinnen und ein Botschafter das Projekt. Darunter auch die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen Dilek Kolat und der Bezirksbürgermeister von Spandau Helmut Kleebank. Die komplette Liste der Botschafter/innen und ausführliche Informationen zum Thema Minijob finden Sie auf der Internetseite www.ziz-berlin.de/Joboption.

 

Spandau-Kalender 2014

Spandau-Kalender 2014 - Titelbild
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About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

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