Die Havelwiesen in Spandau an der Maselake Bucht – Mensch und Natur im Einvernehmen

Der Neubau der letzten großen öffentlichen Parkanlage in der Wasserstadt Berlin-Oberhavel fertiggestellt

Im Rahmen eines gemeinsamen Spazierganges übergeben Staatssekretärin Hella Dunger-Löper und Bezirkstadtrat Carsten Michael Röding am heutigen Donnerstag die „Havelwiesen“ den Berlinerinnen und Berlinern zur Nutzung.
Hella Dunger-Löper:

“Die Grünfläche ist der letzte fehlende Baustein in der Wasserstadt Berlin-Oberhavel zur Rückgewinnung der ehemals industriell genutzten Uferbereiche am Spandauer See für Mensch und Natur. Sie wurde unter besonderer Berücksichtigung sowohl des Naturschutzes, als auch der Bedürfnisse der Anrainer naturnah und seniorengerecht gestaltet: speziell geschützte Bereiche für den Biber und Fitness-Angebote für die ganze Bevölkerung verleihen dieser Grünfläche, neben der Lage an der verträumten Maselake Bucht, einen besonderen Erholungs- und Erlebniswert – kurz einen besonderen Reiz.“

Mit den „Havelwiesen“ werden die öffentlichen Ufergrünzüge rund um den Spandauer See komplettiert, ein vorrangiges Entwicklungsziel der Wasserstadt Berlin-Oberhavel ist nach langer Zeit abgeschlossen. Jetzt ist es möglich, den gesamten Spandauer See zu Fuß oder auch per Rad fast überall in unmittelbarer Nähe zum Ufer zu umrunden:
Eine wunderschönes Erlebnis ist der Gang durch die Havelwiesen, den Maselakepark, den Grünzug zwischen Nordhafen und Eiswerderbrücke. Dann geht es auf der Südseite der Insel Eiswerder weiter über die kleine Eiswerderbrücke entlang am Ufer des Salzhofes und die Havelpromenade bis zur Spandauer See Brücke. Von dort am Ufer der Havelspitze zurück zum Ausgangspunkt.

Im Quartier Salzhof wird im nächsten Jahr sogar noch ein weiterer kurzer Wegabschnitt die letzte fehlende Lücke am Ufer der Wasserstadt Berlin-Oberhavel schließen. Mit dem privaten Grundstückseigentümer wurde vor kurzem hierzu eine einvernehmliche Lösung gefunden.

Die Grünfläche wurde noch aus Mitteln der Entwicklungsmaßnahme realisiert und hat rund 600.000 € gekostet.

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist