Wildschwein Spandau

Wiederkehrende Wildschweinproblematik in Spandau

Sauerei auf dem Waldfriedhof

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Wildschwein in Spandau

Die Wildschweine kehren verstärkt in das Stadtgebiet zurück und hinterlassen oft eine mehr oder weniger große Spur der Verwüstung. Für viele entwickeln sie sich zu einer steten Plage. Besonders betroffen ist dabei der 62 Hektar große Waldfriedhof „In den Kisseln“.

In jedem Frühjahr kommt es aus nachvollziehbaren Gründen leider zu Schäden, da die Tiere vermehrten Hunger haben. Das Leben unter der Erde erwacht, so werden Blumenzwiebeln, Frühlingsbepflanzung und sämtliche Tierlarven im Boden ein beliebtes Futter.

Aktuell kann zum Friedhof darüber informiert werden, dass:

  • das Naturschutz- und Grünflächenamt kontinuierlich die gesamte Zaunanlage prüft. Die Zaunanlage ist derzeit in Ordnung und weist keine Schäden auf.
  • das Naturschutz- und Grünflächenamt ständigen Kontakt zum zuständigen Stadtjäger hält. Im Augenblick werden regelmäßig Wildschweine erlegt. Alle zwei bis drei Wochen sind dies 2-3 Tiere.
  • das Naturschutz- und Grünflächenamt in Bereichen, die besonders sensibel bzw. anfällig sind, Vergrämmittel gegen das Wild einsetzt. Das Geruchsmittel kann die Wildschweine jedoch bedingt zurückdrängen.
  • die Zugangstore baulich verändert wurden, so dass diese nur nach außen zu öffnen sind und sich hier keine Sauen eindrücken können. Alle Nutzer werden daher gebeten die Tore nicht offen zu halten.
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Bei Auffälligkeiten können sich alle Besucher und Nutzer des Friedhofs an die Friedhofsverwaltung an der Pionierstraße wenden.

Bei weiteren Fragen zu Wildtieren in der Stadt steht das Wildtiertelefon unter Telefon 641937-23 zur Verfügung bzw. unter der E-Mail-Adresse wildtiere@senstadt.berlin.de.

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

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