Ein Hauch von Geschichte im Behnitz

Vor 150 Jahren verfügte angeblich keine Stadt Europas über mehr Kneipen als Berlin. Schaut man sich dagegen heute in der Stadt um, sieht die Lage anders aus: Die klassische Eckkneipe und ihre Geschwister, für die es keine Ecke gab, prägen schon lange nicht mehr das Stadtbild. In Spandau, der ehemaligen Arbeiterstadt, sieht es nicht anders aus. Umso mehr fallen verbliebene alte Kneipen ins Auge. In der Spandauer Altstadt galt dies in besonderer Weise für die Alte Kolkschänke auf dem Behnitz, dem ältesten Siedlungsgebiet des Bezirks. Leider ist sie seit 2013 geschlossen. So ist der nachfolgende Text so etwas, wie ein wehmütiger Blick zurück. Der einzige Besuch in dieser besonderen Kneipe ist mir fest in Erinnerung geblieben.

- ausführliche Informationen auf https://www.spandau-tourist-info.de/alte-kolkschaenke-behnitz
Es ist doch wirklich schade, daß mit Kulturgut in Form eines alten Fachwerkhauses so umgegangen wird. Für viel nichtigere Dinge ist im Bezirk Geld vorhanden, aber der Erhalt der Alten Kolkschenke scheint nicht wichtig genug zu sein. Sehr schade !!!!
Das Haus befindet sich im Privatbesitz. Der Bezirk hat also keinen Einfluss auf das Geschehen.
Aber er könnte eine Sanierung unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes anordnen oder so, und das mit Recht. Dann aber der Besitzerin mit einem Zuschuß helfend unter die Arme greifen. Es gibt immer Möglichkeiten.
Bei dem maroden Haus müsste der Zuschuss schon recht hoch ausfallen, wenn die Eigentümerin über keine finanziellen Mittel verfügen sollte.