Wohncontainer

Flüchtlingsunterkunft in modularer Bauweise in der Pionierstraße 80

Bisher nur ein Standort in Spandau

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Einer von 26 Standorten für Flüchtlingsunterkünfte in modularer Bauweise soll nach Angaben des Berliner Senats in der Pionierstraße 80 (Ecke Hohenzollernring) sein. Dort befindet sich eine großflächige „Grünanlage“. Am Platzproblem wird das Containerdorf an diesem Ort im Falkenhagener Feld nicht scheitern. Sollten die früher veröffentlichten Zahlen stimmen, dann könnten 400 bis 500 Menschen in diesem kleinen Dorf wohnen. Weitere Standorte sind in einer Karte der Morgenpost vom 12.2. zu sehen.

Die landeseigene Fläche entspricht den Kriterien des Senats. Sie liegt verkehrsgünstig und befindet sich in relativer Nähe zu einer Grundschule.

Wie schon zuvor zeigt sich anscheinend der fehlende Wille oder die Unfähigkeit des Senats, mit den Bezirken zu kommunizieren. Aus Spandau kam die Meldung. „Die Standorte sind mit uns nicht abgestimmt worden.“

Insgesamt will Berlin in diesem Jahr Container für die Unterbringung von 15.000 Menschen errichten lassen. Zu haben sind diese derzeit „schlüsselfertig“ zum Stückpreis von 8.500 bis 10.000 Euro. Produziert werden die Wohncontainer mit einer Wohnfläche von etwas über 14 Quadratmetern meist in China. Die Lieferzeit beträgt etwa sechs Wochen. Bis zu acht Personen sollen hier wohnen können. Sanitärcontainer sind etwas teurer. Sie könnten zwischen 12.000 und 14.000 Euro kosten.

 

 

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist

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