Zitadelle Spandau als Modell

MAE-Gruppe baut Spandaus Wahrzeichen aus Yton

Empfehlenswerte Ausstellung in der Säulenhalle des Spandauer Rathauses

  • Ort: (2. OG – Säulenhalle), Carl-Schurz-Str. 2/6
  • Datum: vom 11.  bis 20. Januar 2011
  • Uhrzeit: jeweils Mo –Fr von 8 – 18 Uhr

Hartz-IV-Empfänger haben ein Maßstabsgetreues Modell (1:200) von Spandaus bekanntestem Bauwerk geschaffen. Über ein Jahr haben etwa fünf Mitglieder des MAE-Projektes der Firma context daran gearbeitet. Für die Suche nach Bauplänen der Renaissancefestung wurden Archive besucht, um eine möglichst exakte Vorlage nutzen zu können.

Eröffnet wurde die Ausstellung von der Leiterin des Stadtgeschichtlichen Museum Frau Andrea Theissen und dem Geschäftsführer der Firma context Dr. Olaf Hahl.

Das Baumaterial wird im Regelfall für den Hausbau eingesetzt. Gasbetonsteine (Yton) sind sehr leicht und können schon mit leichten Werkzeugen bearbeitet werden. Aus 60 cm langen Ytongsteinen wurden alle Bauten der Zitadelle herausgearbeitet. Die fertige Festungsanlage nimmt eine Grundfläche von 4 Quadratmeter ein. Nachdem die Bildhauer mit ihrer Tätigkeit fertig waren, vollendete ein Maler die Arbeit. Das weiße poröse Material wirkt nun wie ein farbgetreues Abbild der Zitadelle.

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist