Uwe Abel hat schon als Kind habe ich mit der alten Rollei vom Opa fotografiert

Teil 5 der Serie: „Wir fotografieren in Spandau“

Eine kurze persönliche Vorstellung

Uwe Abel - Selbstportrait (Foto: Uwe Abel)
Uwe Abel – Selbstportrait (Foto: Uwe Abel)

Uwe Abel, verheiratet, 2 Kinder. Niederlassungsleiter eines Sanitätshauses. In Spandau geboren, jetzt in Falkensee lebend. Seit 2011 wieder als Fotograf unterwegs

Wie sind Sie zur Fotografie gekommen? Wann haben Sie Ihr erstes Foto gemacht?

Schon als Kind habe ich mit der alten Rollei vom Opa fotografiert. Später hatte ich eine Ausrüstung von Minolta und Metz, mit vielen Filtern und Zubehör. Nach langer Pause wollte ich mich wieder kreativ werden und habe mir eine Nikon D3100 zugelegt und habe die Vorteile der digitalen Fotografie entdeckt.

Warum fotografieren Sie?

Zum Ausgleich und um mich kreativ auszudrücken. Ich kann nicht malen und bin unmusikalisch.

Wo liegen Ihre fotografischen Schwerpunkte? Was fotografieren Sie besonders gerne?

Altstadtblick (Foto: Uwe Abel)
Altstadtblick (Foto: Uwe Abel)

Nachtaufnahmen, Verlassene Orte.

Haben Sie Ihre Bilder schon einmal der Öffentlichkeit präsentiert?

Ja im Internet. Zwei Bilder hat das Stadtjournal Falkensee gekauft und ein Bild ist im Kalender der Bürgerinitiative schönes Falkensee zu finden. Außerdem im neuen Kreativmagazin Falkensee.

Wo sind Ihre Fotografien online zu finden?

  • www.facebook.com/uwe.abel/photos Facebook
  • http://tiefenschaerfer.wordpress.com Tiefenschärfer, mein Blog

Was ist für Sie eher schwierig zu fotografieren?

Sich schnell bewegende Tiere. Live Konzerte

Gibt es Orte, Objekte oder Personen die Sie unbedingt fotografieren möchten?

Lost Place (Foto: Uwe Abel)
Lost Place (Foto: Uwe Abel)

Fort Hahneberg, stillgelegte U-Bahn Höfe. Krankenhaus Staaken und das Olympische Dorf

Fotografieren Sie eher alleine oder gemeinsam mit anderen?

Meiste alleine, aber auch gerne mit meiner Tochter Maike

Haben Sie schon einen eigenen Stil gefunden? Wie ließe sich dieser beschreiben?

Ja, eine eigene HDR Technik mit malerischen Touch, also u.a.

Welche Fähigkeit ist beim Fotografieren am meisten gefragt?

Die Auswahl des Motivs, der Perspektive und in Szenesetzung.

Was zeichnet Ihrer Meinung nach ein besonderes Bild aus?

Seine Einzigartigkeit

Wie wichtig ist Ihnen die Meinung anderer, bezüglich der eigenen Bilder?

Behnitz (Foto: Uwe Abel)
Behnitz (Foto: Uwe Abel)

Ich mag konstruktive Kritik, die dazu beiträgt mich zu verbessern.

Gibt es ein fotografisches Vorbild?

Nein

Fotografieren Sie digital oder analog? Wann sind sie „ins digitale“ gewechselt?

digital, 2011

Spielt der Zufall beim Fotografieren eine besondere Rolle oder ist alles geplant?

Sowohl als auch. Mitunter entdeckt man während des Projekts ja noch etwas oder bekommt eine neue Idee.

Spielt die digitale Bildbearbeitung eine Rolle? Wenn ja welche?

Ja, um den Bildern einen speziellen Touch zu geben.

Womit fotografieren Sie? Ist die Ausrüstung von Bedeutung?

Schultheiss-Quartier (Foto: Uwe Abel)
Schultheiss-Quartier (Foto: Uwe Abel)

Nikon D3100 und D5300, verschieden Objektive und Zubehör. Ich möchte eine möglichst vielseitige Ausrüstung. Mir fehlt noch ein guter Blitz und ein sehr lichtstarkes Objektiv.

Nicht alles klappt immer perfekt? Was war die lustigste oder ärgerlichste Panne beim Fotografieren?

Für den Spandauer Fotowettbewerb wollt ich die Skyline der Altstadt von der Eiswerder Brücke fotografieren. Aus Versehen hatte ich die Focus Speichertaste gedrückt. Die Kamera stellte sich nicht mehr scharf. Ich dachte an einen Defekt, wurde vom Techniker aber eines besseren belehrt.

Welcher Ort in Spandau ist ein besonders dankbares Fotomotiv, den auch Spandau-Besucher unbedingt aufsuchen sollten?

Die Altstadt

Anmerkung des Redakteurs:

Unabhängig von Internet-Plattformen, die als eher flüchtiges Podium dienen, geht es mir (Ralf Salecker) hier ausschließlich um in Spandau lebende oder fotografierende Menschen. Mit diesen Portraits möchte ich einfach eine weitere Facette Spandauer Vielfalt zeigen und eine Möglichkeit bieten, sich im Bezirk zu vernetzen. Möglicherweise entwickeln sich daraus auch gemeinsame Foto-Touren oder Foto-Stammtische. Da ich nicht jeden persönlich kennen kann, wähle ich bewusst das formale „Sie“ in der Ansprache.

Die Bilder sollten eine maximale Breite/Höhe von 1000 Pixeln aufweisen. Schön wäre es, wenn zu den Bilder ein paar Worte kämen, die ich in der Bildbeschreibung verwenden kann.

Jeder, der sich an dieser Portraitserie beteiligen möchte, kann mir gerne eine E-Mail senden. Dann kommt umgehend der Fragenkatalog, der bei jedem gleich ist. Wie und wie lang oder kurz jeder antwortet, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen. Spannend sind natürlich die längeren Antworten…

Ganz besonders würde ich mich freuen, wenn uch ein paar fotografierende Frauen sich beteiligen würden. Fotografie ist doch hoffentlich keine Männerdomäne…

;-)

Ralf Salecker

About Ralf Salecker

Ralf Salecker, freier Fotograf und Journalist